Viele „Minderjährige“ sind über 18
Von den Migranten, die als „unbegleitete Minderjährige“ gelten, sind viele eigentlich schon volljährig. Aus zwei Gründen fehlt es immer noch an einer verlässlichen Feststellung des Alters.
Von den Migranten, die als „unbegleitete Minderjährige“ gelten, sind viele eigentlich schon volljährig. Aus zwei Gründen fehlt es immer noch an einer verlässlichen Feststellung des Alters.
860.000 Menschen in Deutschland haben neuesten Schätzungen zufolge kein Zuhause. Thomas Specht, Geschäftsführer der Wohnungslosenhilfe, über Ursachen, Überforderung – und die Frage, welchem Bettler man was geben sollte.
Sachsens designierter Ministerpräsident, Michael Kretschmer, spricht im Interview mit der F.A.Z. über die Fehler der CDU in der Flüchtlingspolitik und fordert konsequenteres Abschieben. „Denk- und Sprechverbote“ brächten Deutschland nicht weiter.
Die SPD muss sich klar nach links orientieren, gleichzeitig aber einen ebenso klaren „realistischen“ Kurs einschlagen. Wenn sie das nicht schafft, ist ihr nicht mehr zu helfen. Ein Gastbeitrag.
15 Prozent der Tatverdächtigen sind Zuwanderer. Werden sie öfter angezeigt – oder ist ihr Anteil ähnlich hoch? Forscher füllen jetzt die Lücken in der Statistik. Ihre Hauptaufgabe: Genauer zu differenzieren als die Polizei.
Wer ohne Erziehungsberechtigte nach Deutschland kommt, hat Anspruch auf staatlichen Schutz. Alleinreisende Flüchtlinge bringen die Heime an ihre Grenzen. Inzwischen sinken die Zahlen aber wieder.
Unter der Brücke frieren Obdachlose, es gibt Haschisch und Schläge, die Flüchtlinge sind da, junge Menschen hängen ab, von Polizei bewacht. Zwei Nächte an einem „Todesort“ unter dem Fernsehturm Berlins.
CDU, CSU, FDP und Grüne wollten ihre Sondierungsgespräche am Sonntagabend eigentlich beenden. Doch dann gingen die Verhandlungen in die Verlängerung. Eine zunächst gemeldete Einigung über die Abschaffung des Solidaritätszuschlags wurde wieder zurückgezogen.
Sigmar Gabriel besucht ein Lager der Rohingya im Süden von Bangladesch. Die Bedingungen hier sind katastrophal, doch es werden noch mehr Flüchtlinge erwartet.
Bis Sonntagabend wollen Union, FDP und Grüne noch verhandeln, dann soll das Ergebnis feststehen. Beim Thema Zuwanderung zeigen sich die Grünen unterdessen kompromissbereit – sofern eine Bedingung erfüllt wird.
Den Familiennachzug zu verbieten, widerspricht der christlichen Soziallehre. Wenn er an der CDU scheitert, wäre das Gesicht der Partei verschandelt. Ein Gastbeitrag von Norbert Blüm.
Sturheit und gegenseitige Beschuldigungen haben zuletzt die Jamaika-Gespräche dominiert – vor allem zwischen CSU und Grünen. Besonders ein Thema sorgt weiter für Konflikte.
Mit seinem Dokumentarfilm will Ai Weiwei die globale Flüchtlingskrise verstehen. Auch wenn „Human Flow“ nur an der Oberfläche kratzt, ist er symptomatisch für die unlösbaren Widersprüche, vor denen der privilegierte Teil unserer Welt steht.
Die Ausgangsbasis für einen Erfolg der fortgesetzten Jamaika-Sondierungen ist nicht optimal. Doch am Sonntag soll Schluss sein. Und zumindest zwei Parteien sind laut CSU-Chef Seehofer „ein Herz und eine Seele“.
Vor der Wiederaufnahme der Jamaika-Verhandlungen hat sich Kanzlerin Merkel optimistisch gezeigt. Doch beim Familiennachzug für Flüchtlinge gibt es weiterhin Konflikte – vor allem zwischen CSU und Grünen.
Bei der Frage einer Obergrenze für die Zuwanderung ist der Graben zwischen CSU und Grünen tief – zu tief, findet der Grüne Boris Palmer. Gegenüber FAZ.NET fordert er seine Partei auf, sich einem Kompromiss nicht zu verweigern.
Sie waren fünf von knapp 900.000. Fünf Jugendliche, die im Jahr 2015, als Hunderttausende Flüchtlinge nach Deutschland strömten, in einer Berliner Willkommensklasse landeten. Was ist aus ihnen geworden?
Alles vertagt: Auch nach 15 Stunden Sondierung kommen die Jamaika-Parteien nicht zu einer Einigung. Statt Harmonie herrscht Misstrauen, in der Flüchtlingspolitik klafft ein tiefer Graben zwischen der CSU und den Grünen. Oder ist vieles davon nur Taktik?
Es sollte die Nacht der Entscheidung werden. Doch daraus wird nichts. Die Parteien können sich in den Sondierungen zu einer Jamaika-Koalition nicht einigen. Selbst die Parteispitzen finden in Einzelgesprächen keine Lösung - und vertagen sich.
Die Mehrheit der Flüchtlinge in Deutschland will sich integrieren, aber in der öffentlichen Debatte geht es immer nur um die schwarzen Schafe, findet Sawsan Chebli. Die Berliner Staatssekretärin will das ändern – mit einer Werbekampagne.
Mit der Kampagne „Farben bekennen“ will das Land Berlin für die Akzeptanz von Flüchtlingen in Deutschland werben. Die Botschaft: Die Integration funktioniert viel besser, als viele befürchten.
Mit seinen Bemerkungen über Flüchtlinge in Deutschland und die Kanzlerin hat Karl Lagerfeld in ein Wespennest gestochen. Die Empörung ist groß. Doch man sollte den Grund seiner „ungeheuerlichen“ Einlassung beachten. Ein Kommentar.
Hohe Mieten, zu wenig Angebote für Alleinerziehende und Großfamilien: Immer mehr Menschen haben keine Wohnung. Experten fordern mehr Geld und ein Konzept für den sozialen Wohnungsbau.
Im französischen Fernsehen zieht der Modedesigner einen Vergleich zwischen der Ermordung Millionen von Juden und Merkels Flüchtlingspolitik. Die Einwanderer seien „die schlimmsten Feinde“ der Juden.
Eine Woche vor dem geplanten Ende der Jamaika-Sondierungen ziehen die Unterhändler Bilanz. Unions-Parlamentsgeschäftsführer Grosse-Brömer sieht „deutliche Fortschritte“. Die Grünen sind nicht ganz so zufrieden.
Nach F.A.Z.-Recherchen gibt es Hinweise, dass das Bundesinnenministerium den Familiennachzug von Flüchtlingen bewusst verlangsamt. Das Innenministerium widerspricht.
Der große Andrang von Flüchtlingen ist vorerst gestoppt – doch die Arbeit im Bundesflüchtlingsamt nimmt nicht ab. Deshalb fordert die Chefin der Behörde nun deutlich mehr Mitarbeiter.
Die Grünen haben bei Jamaika-Sondierungen den ersten Schritt gemacht. Nun erwartet Parteichef Özdemir Kompromisse von Union und FDP. Vor allem ein Thema sei für ihn nicht verhandelbar.
In Syrien sind bei einem Anschlag viele Menschen gestorben. Das Attentat richtete sich offenbar gegen eine Ansammlung von Flüchtlingen.
Gerade als die Sondierungsgespräche zur Jamaika-Koalition ins Stocken geraten, deutet FDP-Chef Lindner an, den Grünen beim Familiennachzug entgegenzukommen – zu gewissen Bedingungen.
Sigmar Gabriel nimmt die Wahlkampfstrategie seiner Partei aufs Korn. Die SPD will er damit warnen. Und auch klarmachen, dass er die Sache nicht verbockt hat.
Dass Unternehmen ihren Fachkräftemangel durch Asylsuchende nur bedingt lösen können, hat die jüngste Geschichte in Deutschland gezeigt. Und wie läuft es im Nachbarland Österreich?
Bei den Themen Flüchtlingspolitik und Klimaschutz stocken die Jamaika-Sondierungen weiter – jetzt haben die Verhandlungspartner die Debatte über die strittigen Punkte erst einmal verschoben. Sie sollen erst „im kleinen Kreis“ besprochen werden.
Die Eliten vergiften uns, Nazis wohnen in der hohlen Erde. Absurde Theorien, die sich aber immer rasanter verbreiten. Warum nur? Eine Aussteigerin aus der Szene erzählt.
Während CSU-Generalsekretär Scheuer auf der Unions-Vereinbarung zur Obergrenze von Migration beharrt, mahnt Grünen-Chef Özdemir, dass sich alle Parteien bewegen müssten.
Ein Kardiologe wollte eine Gemeinschaftseinrichtung für Flüchtlinge verhindern und ging dagegen rechtlich vor. Zunächst bekam er Recht. Nun haben die höchsten Richter anders entschieden – und das so erklärt.