Arbeit für Flüchtlinge
Die Fortschritte bei der Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt sind bescheiden. Dabei fördert nichts das Einleben in eine Gesellschaft so sehr wie ein Arbeitsplatz.
Die Fortschritte bei der Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt sind bescheiden. Dabei fördert nichts das Einleben in eine Gesellschaft so sehr wie ein Arbeitsplatz.
Hessen hat 2017 etwa halb so viele Flüchtlinge als im Vorjahr aufgenommen.
Besonders hoch ist die Zahl der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge, die selbst ihre Angehörigen suchen oder von diesen gesucht werden. Bei jedem zweiten Fall kann der Suchdienst weiterhelfen.
Nach dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Laschet zeigt sich auch Bayerns Innenminister Herrmann offen dafür, bei bestimmten Härtefällen über Familiennachzug von Flüchtlingen zu reden.
Die saarländische Ministerpräsidentin gilt als eher liberale CDU-Politikerin. Doch bei einem Aspekt der Flüchtlingspolitik will Annegret Kramp-Karrenbauer alle rechtsstaatlichen Möglichkeiten ausschöpfen.
Papst Franziskus hat sich auch in der Christmette wieder für eine Willkommenskultur ausgesprochen. In seiner Predigt verglich er Flüchtlinge mit Josef und Maria in der biblischen Geschichte, die in Bethlehem keine Bleibe fanden. Er appelliert, „die Kraft der Angst in eine Kraft der Liebe“ zu verwandeln.
Auf dem Arbeitsmarkt könnten zu wenige Flüchtlinge Fuß fassen, kritisieren die Städte und Gemeinden. Ein Nachbarland mache es besser als Deutschland.
Mehr Mitgefühl für Flüchtlinge, weniger Angst und Gleichgültigkeit: Papst Franziskus erinnert im Petersdom an Nächstenliebe als christlichen Wert. Auch in Bethlehem prägen politische Debatten die Mitternachtsmesse.
Knapp zwei Jahre lang hat das Land Hessen Flüchtlinge in einer Immobilie des Bundes untergebracht. Dafür zahlt die Stadt Wiesbaden nun die Zeche.
Bis November sind knapp 20.000 Asylsuchende an den Grenzen Bayerns und Baden-Württembergs registriert worden. Das sind fast vier mal weniger als noch im Vorjahr, berichtet die Bundespolizei.
Ein Bundesrichter in Seattle wies die Behörden an, Anträge auf Familiennachzug von Flüchtlingsangehörigen aus bestimmten Ländern wieder zu bearbeiten.
Mitarbeiter von Unternehmen und Banken im Rhein-Main-Gebiet fördern als Joblinge-Mentoren junge Geflüchtete. Das kommt auf beiden Seiten gut an.
Bürger sollen nicht das Gefühl haben, für sie sei kein Geld da, für Flüchtlinge aber schon, findet Sigmar Gabriel. Seine Lösung klingt einfach.
Nachdem sudanesische Flüchtlinge aus Belgien abgeschoben wurden, sollen sie in ihrer Heimat gefoltert worden sein. Nach einer Prüfung der Vorwürfe reagiert jetzt die belgische Regierung.
Im Vergleich zu 995 Angriffen auf Unterkünfte von Flüchtlingen hat sich die Zahl in diesem Jahr mit 264 deutlich verringert. Das sind allerdings immer noch mehr Übergriffe als 2014, im Jahr vor der Grenzöffnung.
Der hessische Staatssekretär Kai Klose hat in Wiesbaden einen Integrationsplan vorgestellt, der von der Landesregierung beschlossen wurde. Die Kosten für den Plan sind noch unklar.
Um den Familiennachzug für bestimmte Flüchtlinge weiter auszusetzen, will die „Junge Gruppe“ offenbar einiges hinnehmen. Es könnte der erste Fall werden, in dem Union, FDP und AfD im Bundestag gemeinsam ein Anliegen durchbringen.
Die österreichische Regierung steht – deren Schwerpunkte auch. Doch nun muss Kanzler Kurz seine straffe Flüchtlingspolitik mit wirtschaftlicher Öffnung flankieren.
Vor drei Jahren führte er unseren Autor durch die burmesischen Flüchtlingslager – auf dem Moped durchs Elend. Dann floh Ro Zubay selbst nach Malaysia. Jetzt träumt er von Europa.
EU-Ratspräsident Tusk hat die Aussicht auf eine einstimmig beschlossene Reform des Dublin-Systems zunichtegemacht. Doch die große Mehrheit der EU-Staaten will Änderungen bei der gemeinsamen Flüchtlingspolitik – und zwar bald.
Bundesinnenminister Thomas de Maizière rechnet mit weniger als 200.000 Flüchtlingen, die bis Ende des Jahres nach Deutschland kommen werden. Die Zahl bewegt sich damit unter der von der CSU monatelang geforderten „Obergrenze“.
Mit 83,7 Prozent bestätigt die CSU Horst Seehofer in seinem Amt als Parteichef. Seinen Rivalen Söder wählt sie per Handzeichen zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl. In ihren Reden loben sich die beiden gegenseitig.
Abermals positioniert sich FDP-Chef Lindner in der EU-Flüchtlingspolitik anders als Kanzlerin Merkel. Man dürfe die osteuropäischen Mitglieder bei der Flüchtlingsverteilung nicht überlasten.
Die CDU bereitet sich auf Koalitionsverhandlungen mit der SPD vor. Für die Gespräche hat Thomas Strobl bereits einen ganz speziellen Themenwunsch angemeldet.
Flüchtlinge spalten die EU. Der Ratspräsident schlägt sich auf die Seite von Polen und Ungarn. Angela Merkel gefällt das nicht. Aber was will sie tun?
Wie Europa die Flüchtlingskrise bewältigen soll? Darüber gibt es beim EU-Gipfel in Brüssel keine Einigung. Beim Austritt Großbritanniens sei man allerdings einen großen Schritt weitergekommen, so Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Auf der Suche nach Plätzen für Praktika besuchen junge Flüchtlinge einen Metallbaubetrieb. Die Arbeit interessiert sie, doch eine Sache finden Mädchen befremdend.
Deutschland ist sauer, dass einige EU-Staaten selbst im Krisenfall keine Flüchtlinge aufnehmen. Trotz Fortschritten beim Schutz der EU-Außengrenzen ist nach Ansicht der Bundeskanzlerin mehr Solidarität nach innen nötig.
Es besteht Einigkeit, dass die EU-Außengrenzen besser geschützt werden sollen. Was spricht dagegen, dass Länder, die keine Flüchtlinge aufnehmen wollen, sich dabei stärker engagieren? Ein Kommentar.
Noch vor wenigen Tagen schien es, dass der EU-Gipfel in Brüssel beim Thema Migration nur wenig Neues bieten würde. Dann schickte Ratspräsident Tusk ein Schreiben in die Hauptstädte. Und nun gibt es Ärger.
Einwanderer aus muslimischen Ländern fallen in ganz Deutschland bei Protesten mit Antisemitismus auf. Doch wie weit sind solche Überzeugungen wirklich verbreitet?
In Wiesbaden wird über eine Waffenverbotszone diskutiert. Wiesbadens Jugend findet das gut – und wünschen sich mehr Polizei auf der Straße.
Wenn Faust bei einem Schwalbacher Theaterprojekt nach der Religion befragt wird, dann fällt die Antwort etwas länger aus. Denn Antwort geben auch Jugendliche aus Syrien und Afghanistan.
Während der Flüchtlingskrise haben mehrere Hessen für Asylsuchende gebürgt. Das wurde für die Helfer teurer als gedacht. Einige wehrten sich per Klage gegen Zahlungsbescheide. Nun haben Richter entschieden.
Über eine Guthabenkarte stellt die EU für Flüchtlinge in der Türkei weitere 700 Millionen Euro bereit. Mit dem Programm soll ein Drittel der Flüchtlinge in dem Land erreicht werden.
Vor den Gesprächen mit der SPD erhöht die Kanzlerin den Druck auf die SPD – und spricht über „offene Flanken“ im Wahlkampf von CDU und CSU. Gemeinsamkeiten mit den Sozialdemokraten sieht sie vor allem bei einem Thema.