Flüchtlinge bei Auseinandersetzungen verletzt
Rechtsextreme Demonstranten wollten protestierende Flüchtlinge vertreiben. Bei den Zusammenstößen wurden mehr als ein Dutzend Menschen verletzt. Die Polizei räumte den Platz.
Rechtsextreme Demonstranten wollten protestierende Flüchtlinge vertreiben. Bei den Zusammenstößen wurden mehr als ein Dutzend Menschen verletzt. Die Polizei räumte den Platz.
Gerald Knaus, Vordenker des Flüchtlingspakts mit der Türkei, plädiert dafür, Asylverfahren auf zwei Monate zu begrenzen und Migranten bis zur Abschiebung einzusperren. Weil das die menschlichste Lösung sei.
Manche Flüchtlinge würden eine „neue Form des Antisemitismus“ nach Deutschland bringen, sagte die Kanzlerin einem israelischen TV-Sender. Sie werde konsequent gegen Judenhass in Deutschland kämpfen.
Bundesinnenminister Seehofer will die Vorgänge beim Bundesamt für Flüchtlinge durchleuchten lassen. Ein hoher ehemaliger Richter könnte der noch zu gründenden Kommission vorsitzen.
Wer kein Bleiberecht in Deutschland habe und das Land nicht verlasse, solle nur noch Sachleistungen bekommen, sagt der Innenminister. Ärger droht Seehofer vom SPD-Parteitag.
Eine Bremer Mitarbeiterin des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge soll rund 2000 Asylanträge positiv beschieden haben, obwohl sie dafür gar nicht zuständig war. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Bestechlichkeit.
Innenminister Gérard Collomb will erreichen, dass die französischen Behörden Asylanträge zügiger bearbeiten. Kritiker bezweifeln, dass sie das schaffen.
Flüchtlinge sind in Mecklenburg-Vorpommern Opfer einer besonders brutalen Attacke geworden. Die beiden Männer wurden von einer Gruppe Deutscher mit Hunden gehetzt und geschlagen.
Mehr als 28.000 junge Menschen aus den acht Hauptasyl-Herkunftsländern sind derzeit in Deutschland in Ausbildung. Und was sagen die Arbeitgeber über sie?
Die Europäische Kommission will bis 2019 50.000 Flüchtlinge aus Nordafrika legal in die EU bringen. Mit Deutschlands Zusage sei das Ziel nun schon erreicht, sagt der Migrationskommissar.
Im Land der Götter kommen täglich immer noch hunderte Flüchtlinge an. Insgesamt müssen dadurch etwa eine Million Migranten versorgt werden. Dem hat eine Gruppe syrischer Flüchtlinge nun Abhilfe geleistet – auf eine ganz besondere Art.
Rainer Wendt, der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, beobachtet einen Autoritätsverlust des Staates bis hin zur Staatsverachtung. Er fordert mehr Personal für Polizei und Justiz.
Erdogan hetzt gegen Oppositionelle und Minderheiten – die Millionen syrischer Flüchtlinge in der Türkei nimmt er aber in Schutz.
Papiere anerkannter Asylbewerber sollen laut eines Medienberichts besonders in Griechenland gehandelt werden. Sie dienten unter anderem dazu, illegal nach Deutschland einzureisen.
Seit Beginn der Flüchtlingskrise müssen Juristen ohnehin zahlreiche Verfahren bewältigen. Jetzt kommt ein neues Phänomen hinzu: Asylbewerber bezichtigen sich der Mitgliedschaft in einer Terrorgruppe – um in Deutschland bleiben zu können.
Gerade einmal elf syrische Flüchtlinge haben die Vereinigten Staaten in diesem Jahr aufgenommen. Die restriktive Einwanderungspolitik trifft die High-Tech-Unternehmen aus dem Silicon Valley ganz besonders.
Hartz IV fördert die Armut, behauptet der Sozialminister. Dabei ist das Gegenteil wahr: Das Geld ermöglicht es Verfolgten, in den Sozialstaat einzuwandern. Wer höhere Bezüge will, fördert auch die AfD. Ein Kommentar.
Um Integration erfolgreicher zu gestalten, plant der hessische Regierungschef Volker Bouffier einem Bericht zufolge Lehrstunden für Flüchtlinge.
Nur langsam schaffen es die Menschen, die nach Deutschland gekommen sind, in Arbeit. Ohne Wirtschaftsaufschwung sähe es düster aus. Eine Zwischenbilanz.
Wenn junge Flüchtlinge während ihres Asylverfahrens volljährig werden, behalten sie ihr Recht auf Familienzusammenführung. Das hat der EuGH im Fall eines eritreischen Mädchens in den Niederlanden entschieden.
Obwohl sie einen gültigen Aufenthaltsstatus besitzen, verlassen einige Syrer einem Medienbericht zufolge Deutschland wieder. Teilweise nutzten sie dieselbe Route auf der sie gekommen sind. Schleuser wittern ein Geschäft.
So wie in Bamberg soll künftig überall mit Asylbewerbern verfahren werden: Hier liegt die Blaupause für die sogenannten „Anker-Zentren“. Die Stadt hadert mit ihrer Vorbildrolle.
Mit einem Tweet stellte die AfD-Politikerin Beatrix von Storch fälschlicherweise eine Verbindung zwischen der Amokfahrt von Münster und der Flüchtlingspolitik her. Dafür wird sie sich wohl im Bundesvorstand ihrer Partei rechtfertigen müssen.
Ein 13-jähriger Syrer flieht mit seinem Onkel nach Deutschland, seine Mutter darf er nicht nachholen. Zurecht, hat jetzt das Bundesverfassungsgericht in einem Grundsatzurteil entschieden.
Ein Sieg gilt als sicher. Aber Ungarns Rechtspopulisten droht bei der Parlamentswahl der Verlust ihrer Zwei-Drittel-Mehrheit. Ihr Ministerpräsident setzt auf den letzten Metern noch mal auf harte Töne.
Horst Seehofer besucht das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und kündigt einen neuen „Masterplan für Migration“ an. Richtig in Fahrt kommt der Innenminister jedoch bei einem anderen Thema.
Außenminister Maas kehrt geläutert aus dem größten Flüchtlingslager des Nahen Ostens zurück. Azrak zeigt: Der Weg zu einer Rückführung syrischer Flüchtlinge ist lang. Ein Kommentar.
Aiman Mazyek führt syrische Flüchtlinge durch das frühere Konzentrationslager Buchenwald. Er möchte ihnen dabei etwas über Deutschland beibringen – und über sich selbst.
Bis Ende Juli hat die große Koalition den Familiennachzug für Flüchtlinge ausgesetzt, danach dürfen pro Monat 1000 Angehörige nachgeholt werden. Doch auch die schon jetzt geltende Härtefallregel stellt Betroffenen vor Probleme.
In Deutschland bekommen mehr Kinder Hartz IV. Das liegt an den Flüchtlingen. Inländischen Kindern geht es dagegen immer besser.
Indien feiert von nun an ein Jahr lang die Aufnahme tibetischer Flüchtlinge, die mit dem Dalai Lama ins Land kamen. Ihre Duldung und die Beständigkeit, mit der sie ihre Rückkehr verfolgen, gelten als Vorbild.
Das Rückkehrerprogramm „Perspektive Heimat“ soll stark aufgestockt werden, sagt Entwicklungsminister Müller. Den Irak hält er nun für so sicher, dass Flüchtlinge dorthin zurückkehren können.
Gerade im Südwesten legen sich einige Grüne mit ihrer Partei über die Richtung in der Flüchtlingspolitik an. Boris Palmer ist einer von ihnen, aber nicht der Einzige.
Nach starker Kritik nimmt Israels Präsident Netanjahu die Zusage für ein Abkommen mit der UNHCR zurück. Dieses sah vor, rund 16.000 afrikanische Flüchtlinge in westlichen Staaten unterzubringen und Tausende weitere in Israel vorerst zu dulden.
Israel überrascht mit seiner Ankündigung, tausende Afrikaner in westliche Staaten umzusiedeln, statt sie abzuschieben. Nun widerruft Netanjahu diese Nachricht.
Das katholisch-patriotische Lager Polens nutzt einen christlichen Radiosender als Sprachrohr – und hetzt dort auf derbe Weise gegen muslimische Flüchtlinge. Dagegen gibt es nun Widerstand.