Nach dem Krieg droht der Ukraine die Entvölkerung
Um die Bevölkerungsentwicklung der Ukraine stand es schon vor Russlands Invasion nicht gut. Jetzt verdüstern sich die Aussichten.
Um die Bevölkerungsentwicklung der Ukraine stand es schon vor Russlands Invasion nicht gut. Jetzt verdüstern sich die Aussichten.
Die Aktivistin wurde bekannt, als sie als Kapitänin des Schiffs Sea-Watch 3 mit geretteten Migranten nach wochenlangem Warten in den Hafen von Lampedusa einlief – trotz Verbots der italienischen Behörden.
Das britische Oberhaus lehnt die Migrationsnovelle der konservativen Regierung ab. Sollte das ein zweites Mal passieren, könnten Migranten nicht vor dem Asylantrag abgeschoben werden.
Die Geflüchteten aus der Ukraine fassen in Deutschland langsam Fuß. Mütter mit kleinen Kindern tun sich allerdings schwer – nur ein Bruchteil von ihnen hat schon Arbeit.
Der Migrationsexperte Luigi Achilli über das Verhältnis von Flüchtlingen und Schleusern, unterschiedliche Geschäftsmodelle – und die wahren Schuldigen an der Misere.
Butzbach in der Wetterau hat bisher deutlich mehr Flüchtlinge aufgenommen als nötig. Bürgermeister Michael Merle (SPD) über Puffer am Wohnungsmarkt und Fingerspitzengefühl bei der Belegung von Häusern.
28 verletzte Einsatzkräfte, 131 Festnahmen: So lautet die Bilanz nach dem umstrittenen Eritrea-Festival in Gießen. OB Becher spricht von „unerträglichen“ Bildern. Politiker und Gewerkschafter rügen Verwaltungsrichter.
Die griechische Küstenwache hat rund 120 Migranten unbekannter Herkunft vor der Halbinsel Peloponnes aus Seenot gerettet. Das Boot war auf Grund gelaufen.
Weil Vermieter gute Erfahrungen mit dem Kreis als Mieter machten, wird wieder mehr Wohnraum für Flüchtlinge bereitgestellt. Aber meist nur für Ukrainer.
Die EU-Asylreform steht bei Linken in der Kritik. UN-Flüchtlingskommissar Filippo Grandi aber sieht sie eher positiv – mit einer Ausnahme. Er sagt auch, warum er vom Begriff Klimaflüchtling nichts hält.
Das kleine Kefenrod nimmt bisher zu wenige Flüchtlinge auf. Deshalb gab es Überlegungen für eine große Notunterkunft. Das ist jetzt jedoch Geschichte.
Die Suche nach Wohnungen für Flüchtlinge bindet erhebliche Kräfte der Verwaltungen, die anderswo fehlen. Die Kunst besteht darin, die anderen notwendigen Vorhaben nicht zu vernachlässigen.
Sind Armutslagen generell mit anderen Einstellungsmustern verbunden? Gibt es reiche Kommunitaristen und arme Kosmopoliten? Eine neue Studie gibt Aufschluss über den Zusammenhang zwischen politischen Einstellungen und dem Einkommen.
Bis zum Jahresende werden im Kreis Darmstadt-Dieburg 1000 weitere Flüchtlinge erwartet. Nach dem Brand einer Containeranlage steht nun ein saniertes Gebäude in Griesheim bereit.
Der erste Tag des EU-Gipfels ist ohne Einigung im Asylstreit zu Ende gegangen. Polen fordert die Einigung auf eine verpflichtende Aufnahme von Flüchtlingen rückgängig zu machen.
Wie sich Bluttransfusionen vermeiden lassen, wie eine Kommune sich auf Flüchtlinge vorbereitet und wie der Mainzer Oberbürgermeister seine ersten 100 Tage im Amt bilanziert: Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
„Sind Sie ein Besserwisser?“ Mit ihren bemühten Versuchen, Olaf Scholz zu examinieren, machte es Sandra Maischberger dem Kanzler zu einfach. Interessant war sein Zugeständnis, Europas bisheriges Flüchtlingssystem sei „völlig absurd“.
Ein Vorwurf macht gerade die Runde: Es gebe mehr Mitgefühl für die verunglückten Titan-Passagiere als für die ertrunkenen Flüchtlinge im Mittelmeer. Doch der Vergleich führt nirgendwo hin.
Das „Sterben im Mittelmeer“ ist zu einer Redewendung verkommen, als handele es sich um ein Naturereignis. Wir müssen wieder lernen, auf die Flüchtlinge ebenso aufmerksam zu schauen wie auf die Besatzung der Titan.
Das aus Tunesien kommende Boot war bereits am Donnerstag bei starkem Wind und hohen Wellen gekentert. Nur wenige Insassen überlebten das Unglück. Unter den Vermissten soll auch ein Kind sein.
Am 8. Oktober wählen die Hessen einen neuen Landtag. Die kommunalen Spitzenverbände haben schon jetzt ihre Forderungen an die künftige Landesregierung bekannt gegeben.
Bei dem Untergang des Flüchtlingsbootes vor Griechenland sind schätzungsweise 200 Pakistaner gestorben. In ihrem Land kam mit Corona eine Wirtschaftskrise mit fast 40 Prozent Rekordinflation und ein Mangel an Arbeitsmöglichkeiten.
In der Türkei wächst die Flüchtlingsfeindlichkeit. Das könnte viele Syrer dazu bewegen, nach neuen Wegen in Richtung Europa zu suchen.
Mit der Geschichte über ein vermeintlich totes Flüchtlingsmädchen hat der „Spiegel“ letztes Jahr in Griechenland großen Schaden angerichtet. Was folgt daraus für die Beteiligten?
Ein aus Marokko kommendes Flüchtlingsboot ist vor der spanischen Inselgruppe der Kanaren gesunken. 24 Personen konnten gerettet werden, mehr als dreißig gelten als vermisst. Eine Baby-Leiche wurde geborgen.
Nach dem Ende einer dreitägigen Waffenruhe kommt es zu neuen Kämpfen in Sudan. Flüchtlinge sprechen von großflächiger Zerstörung, Tötungen und Vergewaltigungen in Darfur.
Ohne moralische Diffamierung der Flüchtlinge +++ Aufarbeitung ist noch nicht abgeschlossen +++ Glücksmoment der Geschichte +++ Auswanderung empfohlen
In Hessen studieren derzeit mehr als 1600 Ukrainer, viele sind vor dem Krieg geflohen. Zwischen Bürgergeld und Bafög klafft eine Förderlücke, die Stipendien und Notfallfonds schließen – oder auch nicht.
Der Wetteraukreis weist von Juli an den Kommunen auch Weltflüchtlinge direkt zu. Städte müssen sich etwas einfallen lassen. Rosbach etwa zieht eigene Notunterkünfte in Betracht, denkt zuerst aber an etwas anderes.
Öffentliche Trauerarbeit: Das Rote Kreuz in Sizilien hilft dabei, aus dem Mittelmeer geborgene Leichen von Migranten zu identifizieren. Das ist für die Hinterbliebenen von existentieller Bedeutung.
Auf dem gesunkenen Schiff waren vermutlich mehr als 300 pakistanische Flüchtlinge. Regierungschef Sharif kündigt ein hartes Vorgehen gegen Schlepper an.
Westeuropäische Städte seien unsicher für Frauen, sagt die PiS. Im Wahlkampf wettert sie nun gegen die Brüsseler Migrationspolitik. Das zieht bei vielen Polen.
Ein Mann hat am Freitag unter den überlebenden Flüchtlingen im Hafen von Kalamata seinen jüngeren Bruder entdeckt. Bisher konnten nur rund hundert Personen von 700 Passagieren lebend geborgen werden.
Neun Ägyptern werde unter anderem Menschenschmuggel zur Last gelegt, heißt es aus dem griechischen Schifffahrtsministerium. Bei dem Schiffsuntergang waren wohl mehrere hundert Migranten ertrunken.
Nach dem schweren Bootsunglück vor Griechenland sind bisher 78 Tote und 104 Überlebende geborgen worden. Aber die Behörden gehen von einer wesentlich höheren Opferzahl aus.
Bund und Länder beraten über die Flüchtlingspolitik, Selenskyj spricht vor dem Schweizer Parlament und die EZB verkündet ihren Zinsentscheid. Der F.A.Z.-Newsletter.