Die Eingeklemmten
In der Bredouille zwischen Putin und Conchita Wurst: Ein bulgarischer Philosoph und ein österreichischer Historiker erklären, warum viele Osteuropäer dem Westen nicht mehr nacheifern wollen.
In der Bredouille zwischen Putin und Conchita Wurst: Ein bulgarischer Philosoph und ein österreichischer Historiker erklären, warum viele Osteuropäer dem Westen nicht mehr nacheifern wollen.
„Wenn du dich reinhängst, wird was aus dir“: So beschreibt Wirtschaftsminister Gabriel das Versprechen des neuen Integrationsgesetzes. Das sind die wichtigsten Punkte des Entwurfs für ein Integrationsgesetz.
In deutlichen Worten begründet ZdK-Präsident Sternberg, dass keine AfD-Politiker zum Katholikentag in Leipzig eingeladen wurden. Der Partei wirft er vor, durch ihre Haltung zum Islam auch das Christentum zu bedrohen.
Vor ihrer Reise nach Istanbul verteidigt die Kanzlerin das EU-Türkei-Abkommen. Im Interview mit der F.A.S. spricht sie zudem über die Polarisierung in der Gesellschaft – und zieht eine klare Grenze nach rechts.
Das Lager an der griechisch-mazedonischen Grenze stand für einen Albtraum, der Berlin seit Ausbruch der Flüchtlingskrise quälte. Doch nicht alle Schreckensvisionen wurden wahr. Ein Kommentar.
Eine Gruppe von Männern hat in Frankfurt an der Oder mehrere Flüchtlinge geschlagen und attackiert. Passanten sollen sie angefeuert haben.
Die Anzahl der Flüchtlinge, die bei der Überfahrt über das Mittelmeer gestorben sind, ist im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Hoch bleibt sie dennoch – wohl auch in Zukunft.
Ein Integrationsgesetz soll die Eingliederung von Migranten und Flüchtlingen deutlich verbessern. Einwanderern wird künftig mehr abverlangt als bisher. Darauf haben sich Union und SPD auf ihrer Koalitionsklausur geeinigt.
Wenn sich Flüchtlinge taufen lassen, müssen sie es ernst meinen und Geduld mitbringen. In Darmstadt entschlossen sich einige Männer in einer evangelischen Gemeinde zu diesem Schritt.
Wer sich als Flüchtling christlich taufen lässt, hat bessere Aussichten auf Asyl. Oft aber ist das nicht der Grund, warum viele Muslime konvertieren.
Es ist ein Symbol für die Fehler Europas in der Flüchtlingskrise. Nun sollen Tausende Menschen evakuiert werden. Das Gelände ist abgesperrt, Hunderte Sicherheitskräfte sind im Einsatz.
Sie wurden verdächtigt, den „kommenden Aufstand“ geschrieben zu haben, und als Terroristen verhaftet. Jetzt erklären die Aktivisten von Tarnac die Stadt für tot und bauen experimentelle Siedlungen auf dem Land.
Heute Vormittag begann der erste „Welthumanitätsgipfel“ in Istanbul. Gleichzeitig veröffentlichte der britische „Guardian“ einen Gastbeitrag des türkischen Präsidenten Erdogan zur Flüchtlingskrise und zur Lage in Syrien.
Beim Treffen mit Präsident Erdogan hat die Bundeskanzlerin bezweifelt, dass die Bedingungen für die EU-Visafreiheit für Türken bis Anfang Juli erfüllt sein werden. Auf dem UN-Nothilfegipfel hatte sie zuvor für Solidarität in der Flüchtlingskrise geworben.
Christliche Flüchtlinge in Deutschland werden systematisch durch Muslime verfolgt und drangsaliert. Das behauptet eine Studie der Organisation „Open Doors“. Doch Belege fehlen.
Kleinkinder spielen im Matsch, Frauen bringen Babys in Zelten zur Welt, Drogen werden gehandelt, es gibt Prostitution: Idomeni steht für das Versagen der europäischen Flüchtlingspolitik. Eine Räumung wird für diese Woche erwartet.
Das Flüchtlingslager in Idomeni ist zur Attraktion für Touristen und Sinnsucher geworden. Die Menschen kommen, helfen oder auch nicht. Und alle haben gute Absichten.
Wer in Österreich der nächste Bundespräsident wird, wissen wir noch nicht. Aber über die Schlussfolgerungen für uns sollte man ernsthaft diskutieren.
Die FDP profitiert von der Flüchtlingskrise - sollte aber sorgfältig mit dem Zuspruch der Wähler umgehen. Denn ob ihr Comeback von Dauer ist, hängt von mehreren Faktoren ab.
Erst die Griechen, dann die Flüchtlinge, jetzt der Brexit: Europa hat keine Kraft, Konflikte zu befrieden. Angela Merkels Deal mit Erdogan macht das nur noch schlimmer.
Muslime sollen einer Studie zufolge deutschlandweit in großem Stil christliche Flüchtlinge verfolgt haben. Doch Recherchen der F.A.S. zeigen: An der Aussagekraft dieser Studie sind erhebliche Zweifel angebracht.
Abgeschieden und mitten im Wald: Die Flüchtlingsunterkunft im vorpommerschen Rothenklempenow stößt auf Widerwillen. Doch auch die Nähe zur polnischen Grenze sorgt für Konflikte.
An diesen Regeln kommen Badegäste einfach nicht mehr vorbei. Auch die nicht, die kein Deutsch können. Frankfurts Schwimmbäder klären mit Fotos und in elf Sprachen auf – und stellen klar, wovon die größte Gefahr ausgeht.
Eigentlich soll die Türkei für jeden Flüchtling, den sie aus Griechenland zurücknimmt, einen syrischen Flüchtling in die EU ausreisen lassen. Offenbar macht sie dabei aber erhebliche Unterschiede.
In den Niederlanden sind rund 6000 Flüchtlinge in ehemaligen Gefängnissen untergebracht. Aufgrund der zurückgehenden Kriminalität standen die Gebäude leer. Wie lebt es sich nach der Flucht hinter – wenn auch nicht verschlossenen – Gittern?
Aus den Augen, aus dem Sinn: Was nimmt Deutschland in Kauf, damit die Flüchtlinge nicht über Griechenland und die Türkei hinauskommen? Zu viel, sagt eine Organisation die vor Ort war.
Bei Tinder geht es nur um Äußerlichkeiten? Für Flüchtlinge kann genau das eine große Befreiung bedeuten. Der kalifornische Traum vom Internet, das allen die gleichen Chancen gibt, wurde für Said wahr.
Immer häufiger wird Deutschland als Anschlagsziel von Terroristen genannt: Im Interview spricht Innenstaatssekretärin Emily Haber über Terrorangst, den Integrationswillen von Flüchtlingen und die Rolle der Moscheen.
Die Flüchtlingskrise entspannt sich. Im Vergleich zum Höhepunkt im Oktober registrierten die Behörden zuletzt deutlich weniger Asylbewerber. Auch die Zahl der Schleuser sinkt.
In Hamburg steht ein Afghane vor Gericht, der in einer Flüchtlingsunterkunft einen Iraner schwer verletzt hat – angeblich, weil dieser zum Christentum konvertiert ist.
Der CDU-Fachausschuss spricht sich gegen eine Vorrangprüfung für Flüchtlinge aus. Die Partei will den Arbeitsmarktzugang erleichtern und fordert dafür mehr Integrationswillen.
Im Jahr 2015 waren drei Viertel der Asylantragssteller männlich, zwei Drittel waren jünger als 33 Jahre alt. Das geht aus Befragungen des Bundesamts für Migration hervor.
Der Wahlkampf in Australien nimmt durch einen verbalen Schlagabtausch Fahrt auf. Premierminister Turnbull glaubt das Thema gefunden zu haben, das ihm die Macht sichert: Flüchtlinge.
Wegen eines zerrissenen Korans kam es in einer Flüchtlingsunterkunft in Suhl zu einer Massenschlägerei. Zwei Beteiligte wurden deshalb nun verurteilt. Ihre Jugendstrafen wurden zur Bewährung ausgesetzt.
Ein Eisenbahnwaggon als Rammbock, um die Grenze zu überwinden: Flüchtlinge in Idomeni lassen sich immer neue Aktionen einfallen, um auf der Balkanroute weiterzukommen. Nun will Athen das wilde Lager endgültig räumen.
In Sachen Willkommenskultur gehören die Deutschen laut einer Umfrage zur Weltspitze. Nur in einem riesigen Land gibt es eine noch größere Bereitschaft, Flüchtlinge aufzunehmen.