Von der Notaufnahme ins Mini-Reihenhaus
Nach der Notaufnahme der Flüchtlinge geht es um ihre längerfristige Unterkunft. Dabei sind Lösungen gefragt, die nicht für die Ewigkeit gedacht sind: Schnell gebaut, billig und für mehrere Nutzungen.
Nach der Notaufnahme der Flüchtlinge geht es um ihre längerfristige Unterkunft. Dabei sind Lösungen gefragt, die nicht für die Ewigkeit gedacht sind: Schnell gebaut, billig und für mehrere Nutzungen.
Die mutmaßlichen Terroristen sollen als Flüchtlinge eingereist sein. So wollten Islamisten Ängste schüren, warnt der Chef der Polizeigewerkschaft. Nötig hätten sie diesen Weg nicht.
Spanien hat aktuell gerade einmal hundert Flüchtlinge aufgenommen – dennoch liefert das Thema Munition im Wahlkampf.
„Good Morning Deutschland“ heißt ein Radioprogramm mit Flüchtlingen, das Frankfurter Studenten mitgestalten. Es soll den Dialog der Kulturen fördern - und gegen Heimweh helfen.
CDU und CSU zelebrieren ihre Uneinigkeit. Zumindest auf einen Ort für die unionsinterne Auseinandersetzung konnte man sich einigen. Er liegt zwischen Berlin und München: Potsdam.
Viele Migrationsforscher üben sich in wohlfeiler Kritik und realitätsfernen Postulaten. Forschung verstehen sie als Lobbyarbeit, abweichende Befunde werden ignoriert. Ein Gastbeitrag.
Im Rahmen des EU-Marineeinsatz im Mittelmeer wurden im ersten Jahr gut 100 Flüchtlingsboote zerstört. 69 mutmaßliche Schleuser wurden festgenommen.
Der 14. Dalai Lama findet zur Flüchtlingskrise unerwartete Worte: Es seien so viele Menschen geflohen, dass es in der Praxis schwierig werde. Deutschland könne kein arabisches Land werden.
Die evangelikale Organisation Open Doors hat behauptet, dass es in Asylunterkünften vermehrt Angriffe auf Christen gegeben haben soll. Eine methodisch saubere Aufarbeitung steht jedoch weiter aus. Auch die EKD tut sich schwer.
Rupert Neudeck hat nie vergessen, dass er als Flüchtling dem Tod nur knapp entkam. In anderen Migranten erkannte er deshalb immer Gefährten in der Not wieder. Nun ist er im Alter von 77 Jahren gestorben.
Die Balkanroute ist geschlossen. Das Mittelmeer wird trotzdem nicht zur Ausweichroute – zumindest deutet die Zahl der Flüchtlinge in Italien darauf hin. Woanders wächst der Flüchtlingsstrom dagegen an.
Flüchtlinge sind in einer Flüchtlingsunterkunft in Nordhessen auf das Sicherheitspersonal losgegangen. Hintergrund des Zwischenfalls am Sonntag sollen Unstimmigkeiten bei der Essensausgabe gewesen sein.
Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer macht Stimmung gegen die Vereinbarung mit Ankara zur Rücknahme von Flüchtlingen. Er behauptet, die Fakten sprächen für ihn. In Wahrheit ist es jedoch umgekehrt.
Im Rückblick auf die 1930er und Weltkriegsjahre ergibt sich ein überwiegend positives Bild von Fluchthilfe und Fluchthelfern und ein eher negatives Bild jener Staaten, die damals die Aufnahme von rassisch und politisch Verfolgten verweigerten oder mit hohen administrativen Hürden versahen.
Die Finanzminister streiten sich um die Flüchtlingskosten. Der Berliner Finanzsenator zerpflückt jetzt Schäubles Rechenwerk. Das letzte Wort zwischen Bund und Ländern scheint noch nicht gesprochen zu sein.
Eine Heimstatt in Sicherheit – das will das Michaelisdorf in Darmstadt sein. Was Mitarbeiter dort erleben, bringt sie mitunter an ihre Grenzen.
In der vergangenen Woche hat es auf dem Mittelmeer mehrere Bootsunglücke gegeben. Bis zu 700 Menschen könnten ums Leben gekommen sein, berichtet das UN-Flüchtlingshilfswerk. Auch auf dem Ärmelkanal geraten Flüchtlinge in Seenot.
Im Mittelmeer sind in den vergangenen Tagen möglicherweise deutlich mehr Flüchtlinge ertrunken als bisher bekannt. Überlebende sprechen übereinstimmend vom Untergang eines Schiffs mit 400 Passagieren.
Sahra Wagenknecht musste auf dem Parteitag mit Gegenwind rechnen - bis sie eine Torte mitten ins Gesicht traf. Danach ist klar: Kritik an der Fraktionsvorsitzenden wegen ihrer Äußerungen zur Flüchtlingskrise ist erst einmal tabu.
Der deutsche Pavillon auf der Architekturbiennale in Venedig ist eröffnet. Die Ausstellung stellt interessante Fragen – und provoziert mit einer starken Geste.
Die Architekturbiennale hat das Motto „Reporting from the Front“. Das klingt, als widme sie sich dem drängenden Flüchtlings-Thema. Doch davon sieht man in Venedig nicht viel. Gibt es keine Ideen?
Den Tortenwurf auf Sahra Wagenknecht verurteilt ihr Ko-Fraktionschef als asozial, hinterhältig und dumm. Der Parteitag steht jedoch im Zeichen der Auseinandersetzung mit der AfD.
Nachdem die Polizei das Lager Idomeni geschlossen hat, errichten viele Flüchtlinge unweit davon neue wilde Camps. Sie wollten nicht in die staatlichen Unterkünfte heißt es.
Bei einer versuchten Überfahrt nach Europa ist am Freitag abermals ein überladenes Boot gesunken. Mit mindestens 45 Toten ist es das dritte schwere Bootsunglück in drei Tagen.
Die Rebellen im Norden Syriens geraten immer stärker unter Druck des IS. In der Region sind auch hunderttausende Flüchtlinge eingekesselt. Gleichzeitig knirscht es zwischen der Türkei und Amerika - wegen einiger brisanter Fotos.
Der bayrische AfD-Vorsitzende wirft der Caritas vor, mit der Flüchtlingskrise Millionen zu verdienen. Das ruft Innenminister De Maizière auf den Plan.
Der saudische Außenminister Adel al Jubeir erklärt im F.A.Z.-Interview, warum das Königreich zwei Millionen Flüchtlinge aufgenommen hat. Er wendet sich gegen intolerante Prediger und spricht eine Warnung an Iran aus.
In Berlin findet ein Sondertreffen der Ministerpräsidentenkonferenz zu den Themen Flüchtlinge, Integration und Umgang mit minderjährigen Schutzsuchenden statt. In Barcelona ist derweil Prozessbeginn für den Fußballstar Lionel Messi wegen des Verdachts des Steuerbetrugs.
Heute beginnt in Venedig die 15. Architekturbiennale. Ein Frankfurter Team des Deutschen Architekturmuseums fragt dort in ihrer Ausstellung: Wie kann Integration gelingen?
In dem für seine schlechten Bedingungen bekannten Flüchtlingslager bei Calais ist es zu schweren Ausschreitungen gekommen. Mindestens 20 Menschen wurden verletzt, Unterkünfte gingen in Flammen auf.
Wer nimmt, muss auch die Chance haben, etwas zurückzugeben: Erfahrungen und Ideen einer Flüchtlingshelferin, die vor Jahrzehnten selbst als Spätaussiedlerin nach Deutschland kam.
Ein Flüchtlingsboot aus dem Mittelmeer wird zum Altar: In seiner Predigt zu Fronleichnam erhebt der Kölner Kardinal Woelki eindringlich die Stimme in der Flüchtlingskrise – am Ende applaudieren die Gottesdienstbesucher.
Viele Flüchtlingsunterkünfte werden von kirchlichen Hilfsorganisationen betrieben, der Staat trägt die Kosten. Ein AfD-Landesvorsitzender wirft Caritas und Diakonie jetzt Geldmacherei vor.
Seit einem Jahr koordiniert das Team von „Frankfurt hilft“ ehrenamtliche Unterstützung für Flüchtlinge. Die Angebote sind vielfältig.
EU-Ratspräsident Tusk ruft zum Auftakt des G7-Gipfels in Japan die führenden Industrienationen dazu auf, sich bei der Flüchtlingskrise stärker einzubringen. Denn diese sei eine „globale Krise“.
Bei einem Schiffsunglück vor der libyschen Küste konnten gut 500 Flüchtlinge gerettet werden, doch mindestens fünf Menschen ertranken. Die Methoden der Schlepper sind skrupelloser geworden.