Regelverletzungen als Prinzip
Tübingens Bürgermeister Palmer will gewaltbereite Flüchtlinge nach Syrien abschieben lassen. Solche Einlassungen gefallen fast nur noch der AfD. Bei den Grünen verschreckt er seine letzten Freunde.
Tübingens Bürgermeister Palmer will gewaltbereite Flüchtlinge nach Syrien abschieben lassen. Solche Einlassungen gefallen fast nur noch der AfD. Bei den Grünen verschreckt er seine letzten Freunde.
2016 verweigern deutsche Behörden häufiger die Einreise und schieben auch mehr ab als in den Vorjahren. Besonders die Kontrollen an einer Grenze zeigen Wirkung.
Eigentlich wollte der Tourist aus China am Stuttgarter Flughafen einen Diebstahl melden. Doch er erwischt das falsche Formular. Auf seiner Europa-Reise stoppt er deshalb in einer ungewöhnlichen Unterkunft.
Bürgerkriege und deren Folgen waren für viele Menschen in Deutschland über Jahrzehnte weit weg. Höchstens in den Nachrichten oder in Talkshows wurde man damit konfrontiert. Diese Idylle fand im September 2015 ein jähes Ende, als Hunderttausende Flüchtlinge ihr Heil in Deutschland suchten.
Der Grünen-Politiker Boris Palmer fordert, das Asylrecht für kriminelle Flüchtlinge auszusetzen - auch wenn sie aus einem Bürgerkriegsland wie Syrien kommen. Parteichefin Simone Peter widerspricht: „Klassischer Palmer-Nonsens“.
Vor einem Jahr gab es im sächsischen Heidenau schwere Ausschreitungen wegen eines Heims für Flüchtlinge. Viele Bürger sind immer noch wütend.
An der französischen Riviera konnten Flüchtlinge von Italien nach Frankreich gelangen. Die Polizisten an der Grenze sind wohl vom Ansturm der Menschen überrascht worden.
Das Dubliner Abkommen zur Verteilung Asylsuchender wird weitgehend wieder angewendet. Für Deutschland bedeutet das ein weiteres Plus an Flüchtlingen.
Wer kommt nach Deutschland? Eine erste qualitative Flüchtlingsstudie gibt jetzt Antworten und liefert Hinweise darauf, was Deutschland für die Integration tun kann: Fünf Vorschläge.
Stehen Flüchtlinge unter Verdacht, straffällig zu sein, beantragen Staatsanwälte oft Haftbefehle auch bei geringeren Delikten. Besonders junge Männer aus dem Maghreb gelten als Problemfälle.
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge braucht die Hilfe von Unternehmensberatern: Mit welchen Anreizen kann der Staat Flüchtlinge zu einer Rückkehr in ihre Heimatländer bewegen?
Der „Islamische Staat“ hat im Norden des Irak offenbar 3000 Menschen in seine Gewalt gebracht. Mindestens zwölf haben die Dschihadisten einem Bericht des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen zufolge getötet.
Wie engagieren sich mittelständische Unternehmen für Flüchtlinge? Eine neue Umfrage zeigt: Rund die Hälfte hat Arbeitsplätze geschaffen. Und künftig wird es sogar noch einfacher, Flüchtlinge zu beschäftigen.
Wegen der Konflikte in ihrer Heimat versuchen immer mehr Türken Asyl in Deutschland zu bekommen. Die Zahl der Bewerber in den ersten sechs Monaten von 2016 war fast so hoch wie im gesamten Vorjahr: 1719.
Knapp zwei Drittel der Deutschen sind laut einer Umfrage unzufrieden mit der Flüchtlingspolitik. Das zeigt sich auch an den Werten von Kanzlerin Merkel – ein anderer Politiker legt dagegen deutlich zu.
Immer mehr afghanische Flüchtlinge kehren freiwillig aus Europa in ihr Heimatland zurück. Für Deutschland hat sich die Zahl zuletzt fast verdoppelt.
Tausende Afghanen sind nach ihrer Flucht nach Europa wieder in die Heimat zurückgekehrt. Dort gelten viele von ihnen nun als Versager.
Wer da im vergangenen Herbst zu uns nach Deutschland kam, war lange Zeit unklar. Nun gibt es eine erste qualitative Studie zum Zuzug der Flüchtlinge. Die Ergebnisse und ein Fallbeispiel.
Das Handwerk sucht Nachwuchs, Flüchtlinge sind eine Chance. 1000 von ihnen bereiten sich schon auf eine Ausbildung vor. Doch geht es schnell genug mit der Integration?
In Berlin fürchtet man die Macht des türkischen Präsidenten. Doch wenn es um die Flüchtlinge geht, hat der türkische Präsident nicht so viel Möglichkeiten wie er glaubt.
In Misrata hoffen viele Migranten darauf, von Libyen nach Europa übersetzen zu können. Die örtliche Miliz hält einige in Lagern fest. Aber eigentlich hat sie ganz andere Sorgen.
Gut, wenn hierzulande alle Flüchtlinge registriert sind: Es wäre aber eine Illusion zu glauben, man wisse, wer wirklich hier ist, was jeder erlebt hat – und noch vorhat.
Nach Ansicht des EU-Abgeordneten müsse zwischen der innenpolitischen Lage in der Türkei und den Vorteilen des Flüchtlingsdeals abgewogen werden. Andere Politiker fordern derweil von Brüssel einen Plan B, falls das Abkommen scheitert.
Der tschechische Präsident, Milos Zeman, lehnt die Aufnahme von Flüchtlingen in seinem Land kategorisch ab. EU-Kommissar Günther Oettinger hält das für eine bewusste Diffamierung von europäischem Recht.
Von längeren Öffnungszeiten bis hin zur elektronischen Akte: Das Verwaltungsgericht in Gießen hat viel getan, um Asylprozesse schnell zu bearbeiten – doch nun liefert die Flüchtlingsbehörde nicht.
Zehn Flüchtlinge werden unter der Flagge des IOC zur Eröffnungsfeier ins Olympiastadion einziehen. Ihre Geschichten lassen die Jagd nach Gold, Silber und Bronze in einem anderen Licht erscheinen.
Eine vorwiegend in Arabisch geschriebene Zeitung wendet sich an Geflüchtete. Sie heißt „Abwab“ - „Türen“. Zwei ihrer Macher kommen aus Frankfurt.
Im Vergleich zum Jahr 2014 ist die Zahl unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge um 263 Prozent gestiegen. Laut Statistischem Bundesamt ist 2015 damit das alleinige Spitzenjahr.
Die Einschnitte der vergangenen Wochen verbindet ein Phänomen: die Angst, auf ein Konzert zu gehen oder Bahn zu fahren, die Angst um die eigenen Kinder. Haben wir es noch mit einem Schwelbrand zu tun – oder schon mit einem Inferno? Ein Gastbeitrag.
Alles hängt mit fast allem zusammen. Die EU streitet mit der Türkei, die CDU mit der CSU und Trump mit Clinton. Und alle haben das Wohl der Menschen im Auge, sagen sie.
Die Türkei hat mit der Kündigung des Flüchtlingsabkommens gedroht, sollte die EU nicht die Visafreiheit gewähren. Wie reagiert nun die Europäische Union?
Horst Seehofer ist verärgert über die Aussagen Angela Merkels zur Asylpolitik. Mal wieder. Hinter dem Dauerstreit steht auch die Frage, ob der sachliche Stil Merkels in der emotionalen Flüchtlingsfrage der richtige ist.
Eine Reportage über den Einsatz einer Hilfsorganisation im Mittelmeer präsentiert mitfühlenden Journalismus in Reinform. So weckt man Verständnis, aber Fragen werden nicht beantwortet.
Der SPD-Fraktionschef verteidigt die CDU-Kanzlerin in der Flüchtlingskrise gegen die Kritik der CSU. Bayerns Ministerpäsident Seehofer müsse aufpassen, der Terrormiliz IS nicht auf den Leim zu gehen.
CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn will die Vollverschleierung von Frauen verbieten. Es störe ihn, bei Ikea Frauen in Burka zu begegnen, sagt er in einem Interview. „In diesem Sinne bin ich burkaphob.“
Heimat ist kein gebieterischer Singular: In ihr addieren sich eine Anschrift und eine Bar, die Erinnerung und das Erzählen, ein Gefühl, das Kopfkissen und Schwelm in Westfalen. Von Heimatlust, Wanderlust und Verlust.