Grünes Erwachen
Bei der Wahl in Hessen ist alles möglich – sogar ein grüner Ministerpräsident. Und während CDU und SPD unter der Misere im Bund leiden, spielen die Grünen frei auf. Auch dank der Unterstützung aus Berlin.
Bei der Wahl in Hessen ist alles möglich – sogar ein grüner Ministerpräsident. Und während CDU und SPD unter der Misere im Bund leiden, spielen die Grünen frei auf. Auch dank der Unterstützung aus Berlin.
Zwischen Bund und Ländern will Christian Lindner seine Absage an eine Jamaika-Koalition trennen – seine Vorbehalte bei der Bundestagswahl seien gegen das „Modell Merkel“ gewesen. In Hessen sollte die FDP aber mitregieren, so lange es nicht unter den Grünen ist.
Kurz vor der Landtagswahl steht das schwarz-grüne Bündnis in Hessen auf der Kippe – das zeigt eine aktuelle Umfrage. CDU und SPD drohen herbe Verluste.
Das kleine Dorf Brombachtal im Odenwald ist besonders: Es hat 2013 so gewählt wie ganz Hessen. Gibt der Ort auch dieses Mal Hinweise auf die Wahlergebnisse des ganzen Bundeslandes?
Die Union liegt einer aktuellen Umfrage zufolge immer noch deutlich vor allen anderen Parteien. Für eine Fortsetzung der schwarz-grünen Koalition würde es aber nicht reichen – das liegt nicht an den Grünen.
Die Grünen als Volkspartei, CDU und SPD im steten Abwärtstrend, noch mehr Parteien im Parlament: Was Wahlprognosen für Bund und Land vorhersagen, ist in Darmstadt schon Wirklichkeit.
Schwierige Positionsbestimmung: Er hat einmal gesagt, die Union sei nicht mehr „natürlicher Partei“ seiner Partei. Am Ende steht FDP-Spitzenkandidat René Rock die CDU doch näher als die SPD.
Vor der anstehenden Landtagswahl hat sich Hessens Ministerpräsident zu seinen Zukunftsplänen geäußert und zugleich bekräftigt, dass er mit Jamaika liebäugelt.
Die Landtagswahl in Hessen hat enorme Tragweite, sagt Politikwissenschaftler Frank Decker. Im FAZ-NET-Interview erklärt er, in welchem Fall Deutschland auf Neuwahlen zusteuert und was das Wahlergebnis für Merkel bedeutet.
Kurz vor der Wahl in Hessen verlieren CDU und SPD zunehmend an Zuspruch. Die Grünen könnten zur zweitstärksten Partei werden. Welche Koalitionen wären da möglich?
In Bayern hat sich die FDP in den Landtag gezittert. Ihr Vorsitzender hat für den Bund „Jamaika“ wieder ins Spiel gebracht. Sein Selbstlob deutet auf kein gesundes Selbstbewusstsein hin.
Hoffen und Bangen zwischen Berlin und Wiesbaden. Auch in der Landespressekonferenz dringen die hessischen Spitzenkandidaten mit ihren Themen nicht durch. Und heizen Spekulationen über Koalitionen an.
Kurz vor den Landtagswahlen stellt sich die Frage nach möglichen Bündnissen. Dabei kann sich René Rock, der Spitzenkandidat der FDP, ein bisschen "grüne Beimischung" durchaus vorstellen.
Am Freitag beginnt der Prozess gegen Mathias Geiger. Dem Eschborner Bürgermeister droht eine hohe Haftstrafe. Ihm wird Geheimnis- und Steuerverrat vorgeworfen.
Die Bayern-Wahl hat die politischen Verhältnisse in Hessen zum Tanzen gebracht. Ein Filmemacher bekommt Ovationen für seine Produktion über Folgen der Energiewende. Was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der FAZ.NET-Hauptwache.
Den Partnern der großen Koalition in Berlin droht nach Bayern die nächste Denkzettel-Wahl. Großer Gewinner könnten wieder die Grünen werden – trotzdem könnte es für die schwarz-grüne Koalition eng werden.
Bis zur Wahl in Hessen dauert es noch einige Tage. Die Grünen müssen sich trotzdem schon wie im Märchen vorkommen. Und Ministerpräsident Bouffier erfährt eine bittere Pointe. Ein Kommentar.
Der FDP-Vorsitzende bezeichnet Merkels Handeln zum Höhepunkt der Flüchtlingskrise im Herbst 2015 als „richtig und vertretbar“. Den „Weg Merkel“ sieht er nach drei Jahren jedoch weiter als gescheitert an.
Die Umfragewerte kurz vor der Wahl in Hessen kündigen eine politische Sensation an. Denn wo die CDU in den Prognosen an Stimmen verliert, könnten die Grünen am Ende triumphieren.
Die FDP könnte CDU und Grünen beispringen, damit es für eine Mehrheit reicht – dafür muss sie es aber erst einmal in den Landtag schaffen. Und auch dann ist eine Jamaika-Koalition keinesfalls gewiss.
Die Verlierer machen es auch nicht besser: Das Ergebnis der bayerischen Landtagswahl offenbart einen messbaren Wähler-Überdruss an Schicksalsfragen.
Die Friedberger Landstraße ist für Radfahrer gefährlich. Jetzt soll sie Radstreifen bekommen und für Autos einspurig werden. Gegner und Befürworter streiten darüber heftig.
Im Fernsehen hören wir am Wahlabend andauernd: Das ist ein „historisches“ Ereignis! Doch wie lautet das Ergebnis überhaupt? Das wird bei ARD und ZDF nicht wirklich klar.
Im Fernsehen hören wir am Wahlabend andauernd: Das ist ein „historisches“ Ereignis! Doch wie lautet das Ergebnis überhaupt? Das kommt bei ARD und ZDF nicht wirklich heraus.
Die Suche nach den Schuldigen hat begonnen: Bei der Wahl in Bayern stürzen die Sozialdemokraten unter 10 Prozent, entsprechend verärgert regiert SPD-Chefin Nahles. Auch in der Union werden Konsequenzen gefordert.
Die bayerische Politik war immer besonders – und so wird es auch bleiben. Wenn auch anders, als es den Protagonisten recht sein kann.
Für die einen schrumpft die CSU auf Normalmaß, für die anderen ist die Schlappe der Christsozialen schlichtweg eine „Katastrophe“. Der großen Koalition in Berlin und Bundeskanzlerin Merkel dürften unangenehme Wochen bevorstehen.
Das prophezeite Wahldebakel für die CSU ist eingetreten: Sie stürzt ebenso wie die SPD ab und verliert die absolute Mehrheit. Die Grünen werden zweitstärkste Kraft – und die AfD erzielt ein zweistelliges Ergebnis.
Ein politisches Erdbeben verwandelt Bayern in einen Normalfall: Auch hier gibt es die AfD, auch hier müssen jetzt Koalitionen gebildet werden. Die CSU wird nicht lange fackeln. Ein Kommentar.
In Bayern gehen weniger Menschen zur Kirche, mehr ziehen in die Städte – und viele Migranten sind dazugekommen. All das folgt dem allgemeinen Trend der gesellschaftlichen Modernisierung – mit Folgen für die Bayern-Wahl.
Heute wählt Bayern einen neuen Landtag – und könnte damit auch in Berlin für Turbulenzen sorgen. FAZ.NET hält Sie während der spannenden Stunden auf dem Laufenden. Unser Programm.
Vor allem an Grundschulen gibt es zu wenige Lehrer. Neue Prognosen der Kultusminister zeigen, dass eine Deckung des Bedarfs weiter nicht in Sicht ist. Die Unterschiede zwischen den Ländern sind jedoch groß.
Der Wahlkampf im Freistaat hatte kein zentrales Thema. Inhalte spielten nur eine untergeordnete Rolle. Dennoch wurde mit harten Bandagen gekämpft. Das hat mehrere Gründe.
Das Landgericht Gießen hat die Verurteilung der Ärztin Kristina Hänel wegen Werbung für Abtreibungen bestätigt. Doch es fällt ein bemerkenswerter Satz des Richters. Der Streit ist in jedem Fall nicht beendet.
Es gibt so viele Lehrkräfte je Schüler wie nie zuvor in der hessischen Geschichte. In bundesweiten Vergleichsstudien schlägt sich das allerdings kaum nieder. Landesregierung und Opposition hauen sich die Statistiken um die Ohren.
Die SPD fällt bundesweit auf ihr Allzeittief – und liegt in Umfragen zum ersten Mal hinter drei anderen Parteien. Kurz vor der Wahl in Bayern gibt es auch von dort neue Zahlen. Und die zeigen vor allem eine Sache.