Der CO2-Preis steigt und steigt
Im EU-Emissionshandel kostet die Tonne CO2 mittlerweile mehr als 60 Euro. Industrievertreter halten mit ihrem Unmut nicht mehr länger hinterm Berg. Doch die Preisrally hat mehr Gründe als nur Spekulation.
Im EU-Emissionshandel kostet die Tonne CO2 mittlerweile mehr als 60 Euro. Industrievertreter halten mit ihrem Unmut nicht mehr länger hinterm Berg. Doch die Preisrally hat mehr Gründe als nur Spekulation.
Mit der Bundestagswahl beginnt auch in der EU die Nach-Merkel-Ära. Zwischen Laschet und Scholz gäbe es da schon Unterschiede.
Der EuGH ist hat erneut festgestellt, dass die Bundesrepublik Deutschland ihre europäischen Vertragspflichten verletzt hat. Eine dieser Vertragspflichten stellt sich als besonders konfliktträchtig heraus.
Alle politischen Beteiligten sind sich einig, dass die EU schnell strikte Regeln für Google und Co. braucht – aber der Teufel liegt im Detail
Der Europäische Gerichtshof kippt die Kreditverträge von deutschen Autobanken wegen unzureichender Infos. Viele Kunden könnten nun nicht nur ihren Finanzierungsvertrag widerrufen, sondern nun ihren gesamten Autokauf rückabwickeln.
Beim Treffen der EVP in Berlin sagt Österreichs Kanzler Kurz, Armin Laschet sei genau „der Richtige“. CSU-Generalsekretär Blume äußert derweil neue Zweifel am Kanzlerkandidaten.
Der Kanzlerkandidat der SPD warnt vor einer lockeren Regulierung. Denn dann fürchtet er um die Finanzstabilität.
Im Düsseldorfer Schauspielhaus wird die Bundeskanzlerin ungewöhnlich privat. Angela Merkel spricht über den Tod ihrer Mutter und über ihren Weg zu einem feministischen Bekenntnis.
Die neue Bundesregierung sollte unser Gewicht in der NATO stärken und die EU nicht überfordern. Vor allem aber muss sie das außenpolitische Denken erneuern.
Die Landwirtschaft in Italien ist für Kriminelle oft ein gutes Geschäft. Die „Agromafia“ beutet Arbeiter aus, greift Subventionen ab, panscht Olivenöl und Wein und fälscht Etiketten. In Deutschland nehmen wenige das Problem wirklich ernst.
Nach dem Antrag der EU-Kommission auf Strafzahlungen gegen Polen greifen Anhänger der rechten Regierung in Warschau zu harten Worten. Liberale fürchten auch deswegen, dass das Land auf einen „Polexit“ zusteuert.
Werden mit dem Pandemie-Sonderhaushalt wichtige Prinzipien der EU-Verträge kompromittiert? Es geht vor allem um politische Prioritäten.
Manfred Weber möchte EVP-Fraktionsvorsitzender bleiben. Außerdem bewirbt er sich um den Vorsitz der Parteifamilie. Unangefochten ist Weber in den eigenen Reihen nicht.
Vertreter des Westens, Russlands und der afghanischen Opposition werfen den Taliban vor, ihre Versprechen für ein Übergangskabinett gebrochen zu haben. Der bewaffnete Widerstand spricht von einem „Zeichen der Feindschaft“.
Keine Straßenbahnlinie über die Oder: Polen und Deutschland sind trotz politischer Spannungen eng verflochten. Notizen aus dem Grenzgebiet.
Den Briten droht der Abschied aus der Reihe der zehn wichtigsten deutschen Handelspartner. Laut DIHK führt die Aufweichung von EU-Recht zur erhöhten Unsicherheit der Unternehmen hierzulande.
Grüne Geldanlagen werden immer wichtiger auf den Finanzmärkten. Doch Aufseher und Fondsmanager haben unterschiedliche Ansichten bei der Auslegung des Begriffs „Nachhaltigkeit“.
Der Antrag der EU-Kommission auf Strafzahlungen gegen Polen ist richtig. Es ist im Interesse aller anderen EU-Mitgliedstaaten und der Bürger Polens, dass die Regierung in Warschau den Rechtsstaat nicht weiter demontiert.
Lange waren London und Brüssel auf Konfrontationskurs. Nun lässt die EU die Übergangsregelungen für Nordirland länger gelten und verzichtet vorerst auf rechtliche Maßnahmen.
In jüngster Zeit hat die Evakuierung Deutscher in Afghanistan und afghanischer Ortskräfte viel Diskussion und Kritik generiert. Die verfassungsrechtliche Grundlage dieser Rettungsaktionen wird jedoch kaum beleuchtet. Ein Gastbeitrag.
Polen soll eine hohe Strafe zahlen, für jeden Tag, an dem das Land die umstrittene Disziplinarkammer der Justiz nicht abschafft. Darüber wird der Europäische Gerichtshof entscheiden.
Werden die Nebelwälder für Ackerland, Bau- und Brennholz geopfert, verlieren die Komoren mehr als nur ein paar alte Bäume. Eine Reportage.
Das EU-Parlament befasst sich mit der Lage von Frauen unter den neuen Herrschern in Kabul. Aktivistinnen mahnen die Abgeordneten, nicht wegzusehen.
Polens Ministerpräsident Mateusz Morawiecki spricht von einer angespannten Lage an der Grenze zu Belarus. Das Parlament billigt den Ausnahmezustand. Damit wird unter anderem die Arbeit für Journalisten weiter eingeschränkt.
Das Verfahren gegen die Oppositionellen Kolesnikowa und Snak zeigt, wie unsicher sich der Minsker Machthaber auch nach der gewaltsamen Beendigung der Proteste fühlt. Die EU muss Druck auf ihn ausüben.
In Minsk werden Marija Kolesnikowa und Maxim Snak zu langen Haftstrafen verurteilt. Das Regime fürchtet die beiden so sehr, dass es den Prozess geheim hält. Selbst die angeblich öffentliche Urteilsverkündung gerät zur Farce.
Die Linken-Spitze wirbt für ein Bündnis mit SPD und Grünen, um aus ihrem Tief zu kommen. Auf die Innenpolitik komme es dabei an, sagen Janine Wissler und Dietmar Bartsch.
Heuschrecken sind nicht die einzigen Insekten, die ganze Landstriche kahlfressen. Zahlreiche invasive Arten bedrohen Europa – nun wurde erstmals der Japankäfer entdeckt. Bei der Verfolgung sollen auch die Bürger helfen.
Die Automobilindustrie wird ab Dienstag stolz ihren Aufbruch in die ökologische Ära präsentieren. Doch Klimaschützer könnten den Veranstaltern einen Strich durch die Rechnung machen. Eine IAA zwischen Feststimmung und Fiasko.
Die Zahl der Migranten, die über das Mittelmeer nach Europa kommen, steigt weiter an. In der vergangenen Woche wurden so viele illegale Einreisen gezählt wie seit Beginn der Pandemie nicht mehr.
Es sollte nie bloß eine Rolle spielen, wie Angela Merkel gekleidet ist. Aber ein Damenblazer ist kein Herrenanzug. Welche Bedeutung Angela Merkels Blazer hatten.
Regelvielfalt mache Reisen schwer, klagt die Tourismusbranche. Weil Tests und Impfungen kontrolliert werden müssen, gehört Anstehen wieder zum Fliegen dazu. Auch der Preiskampf geht weiter.
Durch den Brexit ist Studieren im Vereinigten Königreich für EU-Bürger komplizierter und teurer geworden. Auch die Corona-Pandemie dürfte zu einem merklichen Rückgang der Zahlen beigetragen haben.
Russlands staatlicher Energieriese Gazprom sieht in Südosteuropa und der Türkei einen wichtigen Absatzmarkt. Mit neuen Leitungen und Lieferverträgen festigt er seine Stellung.
Russland will Investoren aus Indien, China und Japan anziehen. Doch anders als in früheren Jahren gab es diesmal kaum Versprechen über Großinvestitionen. Das liegt auch an einem Streit um eine Inselgruppe.
Unangenehm, aber wahr: Auf einigen Feldern braucht die EU die Kooperation der Taliban. Was ist, wenn die nicht mitspielen? Lassen wir uns dann erpressen?