Der Preis der Sanktionen
Deutschland und Europa wollen die Russen treffen, sie werden dafür aber selbst bezahlen müssen. Denn die Abhängigkeit von Rohstoffen ist groß – und Russland droht schon mit in astronomische Höhen steigenden Preisen.
Deutschland und Europa wollen die Russen treffen, sie werden dafür aber selbst bezahlen müssen. Denn die Abhängigkeit von Rohstoffen ist groß – und Russland droht schon mit in astronomische Höhen steigenden Preisen.
Es ist nichts Neues, dass die Politik auf Kosten von Bürgern und Unternehmen die Welt verbessern will.
Die EU-Kommission hat neue Regelungen geschaffen, die „Verordnung über die Transparenz und das Targeting politischer Werbung“ überzeugt jedoch nicht.
Kommission will Druck von den nationalen Testlaboren nehmen.
Ungarns Wirtschaft zeigt sich erstaunlich robust. Doch Risiken bleiben auch wegen der möglicher Kürzung von EU-Milliardenzahlungen.
Die britische Regierung schafft die EU-Aufsichtsregeln für Versicherer ab. Das bestätigt: Der Binnenmarkt war eine schöne Idee.
Italien ist am stärksten von russischem Gas abhängig. Daher hofft Rom, dass der Energiesektor verschont bleibt. Andere Staaten wollen schärfer sanktionieren.
Bundeskanzler Scholz hat seine Entscheidung am Dienstag bekannt gegeben. Sie ist eine Reaktion auf die Lage in der Ostukraine. Dort habe sich die Lage "grundlegend" verändert.
Die Lage in der Ukraine erfordert ein schnelles und entschiedenes Handeln des Westens. Mit gestuften Sanktionen wird man Wladimir Putin nicht zur Vernunft bringen – die Idee der flexible response passt nicht zur aktuellen Lage. Sanktionen müssen richtig weh tun.
Nach den kräftigen Kursverlusten am Montag, erholten sich die Kurse an der Moskauer Börse am Dienstag wieder etwas. Viele erwarten weitere Sanktionen gegen den Finanzsektor.
Die Europäische Union und das Vereinigte Königreich reagieren schnell. Brüssel will alle Duma-Abgeordneten für die Anerkennung der sogenannten Volksrepubliken im Donbass sanktionieren. Weitere Schritte sind denkbar.
Bundeskanzler Scholz hat wegen der Eskalation der Ukraine-Krise entschieden, die Inbetriebnahme der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 auf Eis zu legen. Und auch die EU-Kommission schlägt offenbar unerwartet weitreichende Sanktionen vor.
Bremsen EU-Klimapläne hiesige Airlines gegenüber den Konkurrenten aus Nahost? Ein Gutachten sagt: Ja – und warnt vor Milliardenrisiken und einem CO2-Leck.
Präsident Putin sagt, dass Sanktionen Russland bloß stärker machen. Das glauben Ökonomen aber nicht – und deutsche Manager sagen ein wichtiges Treffen mit dem Staatschef ab.
Die EU droht Moskau mit schwersten Sanktionen. Deshalb hofft der Kreml auf die Wirtschaftsbeziehungen zu China. Geht die Rechnung auf?
In einer Dringlichkeitssitzung der UN verteidigt Russland sein Vorgehen in der Ukraine. Die US-Botschafterin Thomas-Greenfield wirft Putin dagegen vor, er träume von einem russischen Großreich.
Sollte Russland in die Ukraine einfallen, könnten Millionen Menschen fliehen. Nicht nur in den Nachbarländern versucht man, sich dafür zu wappnen.
Die Welt blickt auf Moskau, Brüssel und Washington: Ist die vollständige Eskalation im Ukraine-Konflikt noch abzuwenden? Und wie reagieren die EU und Amerika? Alles Wichtige lesen Sie im F.A.Z. Frühdenker.
Die Kommission will die europäischen Unternehmen verpflichten, ihre Lieferketten künftig genau zu überprüfen, um Verstöße gegen Umwelt- oder Menschenrechte zu verhindern. Die Folgen für die Wirtschaft sind gigantisch.
Erst die Anerkennung der Separatistengebiete, dann die angekündigte Truppenentsendung in die Ostukraine: Die EU muss sofort auf Putin reagieren. Alles andere würde ihn ermuntern, weiterzumachen.
Russlands Präsident schickt Truppen in die abtrünnigen Regionen. Zuvor hatte er die Separatistengebiete als unabhängig anerkannt. Deutschland, Frankreich und die USA kündigen Konsequenzen an.
Der F.A.Z. liegen exklusive Informationen vor, nach denen ein EU-weites Lieferkettengesetz kommen soll, das deutlich strenger sein wird als das deutsche. Die Auswirkungen wären enorm.
Der EU-Außenbeauftragte drohte Moskau: Wenn Putin die „Volksrepubliken“ in der Ukraine anerkenne, werde die EU Sanktionen verhängen. Putin ließ sich nicht beirren – aber in der EU herrscht Erstaunen über Borrell.
Lastwagenfahrer fliehen wegen Vorgaben der EU und steuerlicher Nachteile in ihrer Heimat vermehrt Richtung Deutschland.
Sollten alle Banken einheitlichen Standards folgen? Ein Standpunkt.
Der Nationale Sicherheitsrat Russlands hat sich am Montag dafür ausgesprochen, die Separatistengebiete in der Ostukraine als unabhängig anzuerkennen.
Putin schimpft auf die Ukraine und erkennt die „Volksrepubliken“ der Separatisten im Donbass als Staaten an.
Innenministerin Faeser zeigt demonstrativ einen Schulterschluss mit der Regierung in Wien. Dort setzt man auch nach der Ära Kurz auf eine restriktive Migrationspolitik.
Was bringt eigentlich das Satelliten-Navi Galileo? Nichts. Das nächste Satelliten-Projekt der EU ist noch teurer und bringt ebenfalls: Nichts.
Das Vakzin des US-Pharmaunternehmens Novavax ist seit Dezember in der EU zugelassen – diese Woche werden die ersten Dosen in Deutschland ausgeliefert. Der Impfstoff unterscheidet sich besonders in einem Punkt von den mRNA-Impfstoffen.
Die Risiken einer spekulativen Blase nehmen zu. Die Notenbank geht auch von einem steigenden Lohndruck aus.
Der französische Präsident opfert eine weitere Woche seines Wahlkampfs für die Ukraine-Krise – und erreicht Zusagen für ein Gipfeltreffen. Ein Schritt zu einer eigenständigen europäischen Außenpolitik?
Wer mRNA-Impfstoffe für bedenklich hält, hat jetzt eine Alternative. Der Hersteller Novavax erwartet ein starkes Interesse in Deutschland.
Die Angst vor einer russischen Invasion wächst – die EU-Außenminister tagen in Brüssel. Der nächste Sturm fegt über Deutschland hinweg. Und die ersten Dosen des Novavax-Vakzins kommen ins Land.
Auf den Mittelstand rollt eine Welle grüner und nachhaltiger Berichtspflichten zu. Welche Zahlen müssen Controller rausrücken – und was passiert, wenn sie das nicht tun?
Die EU hat sich viel vorgenommen, wenn es darum geht, den Umgang mit Daten zu regulieren. Hier kommt eine Übersicht, die zeigt, was noch nicht zusammenpasst.