Leichter Größenwahn
Der Binnenmarkt-Bericht Enrico Lettas listet viele zutreffende Punkte auf. Der Anspruch des Italieners zeugt aber von leichtem Größenwahnsinn.
Der Binnenmarkt-Bericht Enrico Lettas listet viele zutreffende Punkte auf. Der Anspruch des Italieners zeugt aber von leichtem Größenwahnsinn.
Die EU muss ihre Kraftquellen pflegen – nicht zuletzt die Unternehmen und Menschen.
Der Bericht des Sonderbeauftragten Letta zur Zukunft des Binnenmarkts schreckt zwar vor Eurobonds zurück. Er wirbt aber für eine Vollendung des Binnenmarkts und eine europäische Industriepolitik.
Es stimmt gar nicht, dass die Briten mit dem Austritt aus der Europäischen Union weniger Regulierung erreichen wollten. Sie wollen mehr!
„Plata o plomo“ – der einst mächtigste Drogenbaron der Welt bestimmte über das Leben vieler Menschen. Seine Familie wollte den Namen in der EU als Marke schützen lassen. Doch bei dem milliardenschweren Vorhaben macht die Justiz nicht mit.
Die EU-Staaten wollen die Sanktionen gegen das iranische Drohnenprogramm verschärfen. Auch Lieferungen an Teherans Verbündete sollen erfasst werden. Dagegen hatte sich der EU-Außenbeauftragte Borrell zunächst gesträubt.
Eine Chatnachricht legt nahe, dass der AfD-Abgeordnete Maximilian Krah von einem prorussischen Aktivisten in den USA bezahlt worden sein könnte. Das interessierte auch das FBI.
Rechtschreibung +++ Zivilklauseln +++ Staatsverschuldung +++ Corona-Aufarbeitung
Kroatiens Präsident Zoran Milanović beschimpft Verfassungsrichter als Gangster und Terroristen. Sollte er nach der Wahl an diesem Mittwoch Regierungschef werden, drohen auch der EU turbulente Zeiten.
Viele der mehr als 26.000 Befragten wünschen sich im Europawahlkampf eine Debatte über die europäische Sicherheit. Bei den Werten, die das künftige EU-Parlament verteidigen soll, steht einer mit Abstand vorne: Frieden.
Baerbock trifft Netanjahu in Jerussalem, die EU-Staaten beraten über die Lage in Nahost, Wissing fehlt bei der Verkehrsministerkonferenz und die Bayern wollen dem BvB ins Champions-League-Halbfinale folgen. Der F.A.Z. Newsletter.
Während Israel sich weiter bedeckt hält, sollen Sanktionen gegen Teherans Raketen- und Drohnenprogramm Iran schwächen. Auch die G-7-Außenminister schmieden Pläne.
„Spontane Treffen“ von Lobbyisten mit Brüsseler Beamten werden nicht erfasst, Termine mit allen außer den ranghöchsten Bürokraten auch nicht. Der Europäische Rechnungshof kritisiert das noch recht neue Transparenzregister.
In Frankreich und Italien steigt das Staatsdefizit wieder, obwohl die Wirtschaft wächst. Aber etwas ist anders als während der Eurokrise.
An Berichtspflichten gibt es viel Kritik. Aber sie helfen Unternehmen, ihre Aktivitäten am Klimaschutz auszurichten.
Zieht sich der CDU-Politiker zurück, weil er für Kommissionschefin Ursula von der Leyen im Europawahlkkampf zum Klotz am Bein geworden wäre?
Während sich Abgeordnete in einer Sitzung prügeln, demonstrieren vor dem Parlament in Tiflis Zehntausende gegen ein Gesetzesvorhaben, das die Zivilgesellschaft gängeln soll.
Der CDU-Politiker Markus Pieper verzichtet auf den Posten des EU-Mittelstandsbeauftragten. Vier EU-Kommissare hatten Kritik an seiner Auswahl geäußert, drei Sozialdemokraten und ein Liberaler.
Eine italienische Stadt verpachtet erstmals ein Strandbad an ein ausländisches Unternehmen. Auch wachsen in Monfalcone die Spannungen zwischen Alteingesessenen und Zugewanderten aus Bangladesch.
Nach dem Angriff auf Israel fordern viele Politiker, dass die Revolutionsgarde auf die EU-Terrorliste kommt. Doch das ist rechtlich umstritten. Stattdessen soll es weitere Sanktionen geben.
Die Verkehrsbetriebe sollen auf Elektrobusse umstellen, doch die sind noch viel zu teuer. Wenn das politisch verursachte Dilemma nicht gelöst wird, droht eine Ausdünnung des Linienverkehrs.
Das Klimaurteil des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte stärkt die europafeindlichen Kräfte in der Schweiz. Eine Einigung mit Brüssel wird nun noch schwieriger.
Sudan braucht dringend Hilfe. Doch für eine Lösung des Konfliktes müsste der Druck bei den Unterstützern der Kriegsherren ansetzen. Und da wird es kompliziert.
Kanzler Scholz fordert von Chinas Staatschef, mehr zu einem „gerechten Frieden“ in der Ukraine beizutragen. Xi geht darauf zunächst nicht ein – sieht aber eine positive Entwicklung der Beziehungen zu Berlin.
Klingbeil rechnet nicht mehr mit atomarer Eskalation +++ London: Russland ändert seine Militärtaktik +++ Raketen auf Dnipro in der Nacht +++ alle Entwicklungen im Liveblog.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen wollten ihren Parteifreund zum „Mittelstandsbeauftragten“ machen. Nach heftiger Kritik verzichtet der nun auf das gut dotierte Amt.
Israel plant Antwort auf iranischen Angriff. Kanzler Scholz trifft Chinas Präsidenten Xi. Und der Prozess um den Skandal der millionenteuren „Gorch Fock“-Reparatur beginnt. Der F.A.Z.-Newsletter.
Der ERC Advanced Grant ist die höchste Förderung, die der Europäische Forschungsrat zu vergeben hat. In der jüngsten Vergaberunde wurden auch sieben Wissenschaftler aus dem Rhein-Main-Gebiet ausgewählt.
Bisher hat sich Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nicht großartig für die Wettbewerbsfähigkeit der EU interessiert. Dabei ist die Lage alarmierend.
Freiheit, Sicherheit, Klima: Die Grünen gehen mit klassischen Themen in den Europawahlkampf. Neu ist der Tiktok-Kanal, mit dem die Partei vor allem junge Wähler erreichen möchte.
Bundeskanzler Scholz nutzt den Besuch in China nutzt, um die Position deutscher Unternehmen zu schützen. Auch EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen sieht den wachsenden Import billiger Elektroautos kritisch.
Die ökologische Transformation der europäischen Finanzarchitektur gründet auf einer Mischung aus Anreizen, CO₂-Preis, Transparenzvorschriften für Unternehmen und Selbstverpflichtungen. Das könnte besser funktionieren als erwartet.
Nach dem groß angelegten Angriff auf Israel verurteilen westliche Staaten den iranischen Angriff scharf. Die Vereinten Nationen und arabische Staaten warnen vor einer weiteren Eskalation. In Teheran jubeln Menschen.
Die von der EU beschlossene Tüv-Pflicht für motorisierte Zweiräder soll jetzt in Frankreich eingeführt werden. Dagegen demonstrieren Tausende Motorradfahrer am Arc de Triomphe.
Iranische Staatsmedien bestätigen den Beginn eines Vergeltungsschlages. Laut israelischem Militär wird es „Stunden dauern“, bis die Drohnen Israel erreichen.
Die Klage Nicaraguas gegen Deutschland ist zwar durchschaubar, aber zugleich Ausdruck einer neuen Realität: Berlin ist mit seiner Parteinahme für Israel in die Defensive geraten. In der EU musste es den Kurs schon korrigieren.