Griechenlands gefesselte Wirtschaft
Die Welt diskutiert über Athens Schulden. Dabei mangelt es Griechenland vor allem an einem: einer funktionierenden Wirtschaft. Was das Land schon reformiert hat - und was noch fehlt.
Die Welt diskutiert über Athens Schulden. Dabei mangelt es Griechenland vor allem an einem: einer funktionierenden Wirtschaft. Was das Land schon reformiert hat - und was noch fehlt.
Berlin ist dagegen, Brüssel dafür: Nach Informationen der F.A.Z. treibt die EU-Kommission die Schaffung einer Energieunion voran. Sie soll künftige Gasverhandlungen mit Russland einfacher machen.
Drei Monate lang hat die Bayrische Staatsregierung über eine neue große Stromleitung Dialog gehalten. Das Ergebnis: Die Leitung wird nicht gebaut. Mit den Eskapaden in der Energiepolitik leistet Bayern einer Spaltung des Strommarktes Vorschub.
Das Freihandelsabkommen zwischen Amerika und der EU würde einen gigantischen Wirtschaftsraum bilden. Die Folgen für Entwicklungs- und Schwellenländer sind schwer abzuschätzen.
Die Wachstumsaussichten sind etwas besser als erwartet, die Preise werden nach der aktuellen Prognose der EU-Kommission aber weiter fallen: 2015 könnte die Eurozone zeitweise in die Deflation rutschen.
8 Milliarden Euro macht die Förderbank locker, um die europäische Wirtschaft anzukurbeln. Beim deutschen Mittelstand dagegen ist das Geld der KfW nicht mehr so gefragt.
Vormittags eine kurze Zeremonie und dann zurück an die Arbeit: Die Europäische Zentralbank will ihre offizielle Eröffnung im März schlicht halten. Hat es etwas mit den angekündigten Protesten zu tun?
In Brüssel sprechen Experten mit Vertretern von EU, UNO, Amerika und weiteren Staaten über Finanzquellen der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS), außerdem stellt die EU-Kommission Maßnahmen zur Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit vor.
Heute startet in Brüssel eine neue Verhandlungsrunde über das Freihandelsabkommen TTIP. Es geht um Zölle, einheitliche Standards im Autobau und die Kennzeichnung von Importfleisch. Die Mehrheit der Deutschen bleibt skeptisch.
EU-Kommissionschef Juncker und auch die Bundesregierung sind wohl bereit, die Troika-Kontrolleure in ihrer jetzigen Form nicht nochmal nach Athen zu schicken. Das liegt aber nicht nur an den Griechen. Die wiederum sind ohnehin nicht dagegen, überwacht zu werden, sagt ihr Finanzminister.
Jean-Claude Juncker bereitet Verhandlungen mit Athen vor. Der EU-Kommissionspräsident hat auch schon eine Idee, wo Geld herkommt.
Griechenlands Finanzminister gibt ein spannendes Fernsehinterview: Europa brauche ein wirtschaftlich starkes Deutschland. Griechenland brauche mehr Reformen. Und auch zur Troika sagt er Überraschendes.
Die neue griechische Regierung stoppt nicht nur den Verkauf von Häfen und Eisenbahnen, jetzt entlässt sie auch die Führung ihrer zuständigen Behörde. Trotzdem wirbt die Regierung um neues Geld.
Der neue griechische Finanzminister geht auf Konfrontationskurs zu den Euro-Partnern. Und Russland macht ein überraschendes Angebot.
Nach dem Wunsch des griechischen Finanzministeriums sollen mit dem heutigen Besuch von Eurogruppen-Chef Dijsselbloem bereits die Neuverhandlungen über Athens Schulden beginnen. Politiker rufen ihn dazu auf, hart zu bleiben.
Der deutsche Mindestlohn von 8,50 Euro in der Stunde bringt polnische Spediteure auf die Palme. Denn sie sollen diesen Salär auch Fahrern zahlen, die nur auf der Durchreise sind. Und da ist noch etwas.
Samsung verzeichnet einen Gewinnrückgang. Qualcomm schockt mit einer Senkung der Jahresprognose. Qiagens Gewinn leidet unter dem Konzernumbau.
Schinken oder Käse? Vielleicht landet sogar die Antwort auf diese Frage der Stewardess eines Tages in einer Datenbank der Sicherheitskräfte. Der Anti-Terror-Plan der EU-Kommission sieht jedenfalls eifriges Daten-Sammeln vor.
Griechenlands neue Regierung muss schon sehr kurzfristig Finanzlücken stopfen, da viele Bürger ihre Steuern einbehalten oder ihre Zahlungen gekürzt haben. Das Linksbündnis Syriza hatte im Fall eines Wahlsieges Steuersenkungen versprochen.
In Berlin wird der Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung und die aktualisierte Konjunkturprognose vorgestellt, in Nürnberg eröffnet die Spielwarenmesse und in ganz Europa wird der Tag des Datenschutzes gefeiert.
Anti-Viren-Experten haben einen sogenannten „Keylogger“ identifiziert. So ein Trojaner liest alles mit, was man in die Tastatur tippt. Von denen gibt es viele. Nur dieser stammt offenbar direkt von der NSA und hat den Weg schon bis ins Bundeskanzleramt gefunden.
Der neue griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras will an diesem Dienstag sein Kabinett vorstellen. EU-Kommissionspräsident Juncker hat indes einen abermaligen Schuldenschnitt „nicht auf dem Radarschirm“.
Ein Geheimpapier zum Handelsabkommen TTIP sorgt für Ärger: Ein Frühwarnsystem für Gesetze und Standards der Gegenseite soll ermöglichen, Bedenken zu äußern. Die Amerikaner wollten noch mehr.
Griechenlands Gläubiger sehen jetzt die neue Regierung in Athen am Zug. Sie müsse die bisherigen Absprachen einhalten. Dann könnte es aber neue Hilfen geben.
EU-Kommissar Oettinger und Parlamentspräsident Schulz lehnen einen neuen Schuldenerlass für Griechenland ab. Auch die Politiker der großen Koalition in Deutschland sind sich darüber einig. Nur die CSU droht schon Konsequenzen an.
Was soll nach der Wahl in Athen passieren, wenn Alexis Tsipras mit Syriza an der Regierung ist - womöglich sogar alleine? Unser Kolumnist hätte da einen Vorschlag.
Wer am meisten einzahlt, sollte auch mehr Rechte als andere haben. Die CSU will Deutschland mehr Mitbestimmung bei künftigen EZB-Entscheidungen verschaffen. Die Zentralbank warnt unterdessen vor einem Vertrauensverlust.
Bundeskanzlerin Merkel besucht den italienischen Ministerpräsidenten Renzi in Florenz. Vor der Kulisse der Renaissance-Pracht bemühen sie sich angesichts des Billionen-EZB-Programms und riesigen Reformbedarfs um einen Perspektivwechsel: Die EU dürfe sich „nicht im Kleinklein verlieren“.
Eine abrupte Kursänderung in Nordrhein-Westfalen: Erst wurde ein Verkauf von Kunstwerken aus dem Besitz der einstigen WestLB als alternativlos dargestellt, jetzt will das Land die Sammlung doch retten.
Frankfurt darf Aufträge zur Müllentsorgung nicht mehr automatisch an die FES vergeben. Die Stadt konnte die Europäische Union von ihrem Wettbewerbswillen überzeugen und entkommt juristischen Folgen.
Die Europäische Zentralbank beschließt heute wohl auch Staatsanleihekäufe. Griechenland will von diesem Instrument nicht ausgenommen werden, fordert sein Finanzminister kurz vor der Sitzung.
Ebay kündigt einen drastischen Jobabbau an, Apple kauft einen Spezialisten für Musik-Daten und Uber sammelt weitere 1,6 Milliarden Dollar bei Anlegern ein.
In Dresden offenbart sich, dass in der deutschen Parteienlandschaft eine Position unbesetzt ist. Einen Anwärter darauf gibt es schon.
Der EU-Generalanwalt hat nichts gegen Anleihekäufe der EZB. Er räumt ein, Richter hätten nicht genügend Expertise in dieser Sache. Ein Standpunkt von Jürgen Stark, dem Ex-Chefvolkswirt der EZB.
Für Unternehmen werden interne Hinweisgeber immer wichtiger. Doch Mitarbeiter, die Missstände aufdecken, haben in Deutschland immer noch ein schlechtes Image. Das muss sich ändern.
Bald soll es die „Pille danach“ rezeptfrei in der Apotheke geben, hat die EU-Kommission beschlossen. Nun melden sich die deutschen Frauenärzte und der Apothekerverband zu Wort. Es geht um die Frage, wer Frauen so beraten kann, dass Risiken bei der Einnahme ausgeschlossen werden.