Griechenlands Gläubiger stellen sich taub
Bekommt Griechenland nach seinem „Nein“ in der Volksabstimmung einen Reformrabatt oder einen Schuldenschnitt? Die Gläubiger sortieren sich – und klingen nicht sehr begeistert.
Bekommt Griechenland nach seinem „Nein“ in der Volksabstimmung einen Reformrabatt oder einen Schuldenschnitt? Die Gläubiger sortieren sich – und klingen nicht sehr begeistert.
Die EU-Staaten sind durch gemeinsame Grundwerte gebunden. Wer sich der Union dauerhaft verweigert, gehört nicht mehr dazu. Das könnte nach dem Referendum bald auch für Griechenland gelten.
Einen Tag vor der entscheidenden Volksabstimmung greift der griechische Finanzminister zur verbalen Brechstange: Was die internationalen Geldgeber machten, habe einen Namen - Terrorismus.
Jens Bastian lebt seit 17 Jahren in Griechenland und hat dort in der Krise für die Europäische Kommission gearbeitet. Er plädiert für mehr Bescheidenheit ausländischer Beobachter und hält die EZB für den wichtigsten Akteur zur Zeit.
Der Versicherungskonzern Allianz muss bei seiner Fondstochter Pimco doch länger auf eine Trendwende warten. Ford ruft hunderttausende Wagen wegen Software-Fehlern zurück und Lufthansa-Chef Spohr fordert fairen Wettbewerb im Luftverkehr.
Die harte Haltung zahlt sich aus: Für seinen entschlossenen Kurs in den Verhandlungen mit Griechenland feiert die Unionsfraktion den Finanzminister. Und nicht nur sie. Das engt den Spielraum von Kanzlerin Angela Merkel ein.
Der Präsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge begründet seinen Vorschlag, das Asylbewerberleistungsgesetz zu ändern. Ein F.A.Z.-Interview mit Manfred Schmidt.
Die Euro-Finanzminister wollen frühestens ab Montag wieder mit Athen verhandeln. Für den Tag erwartet Griechenlands Finanzminister Varoufakis bereits eine Einigung mit den Gläubigern. Und was macht sein Chef, Alexis Tsipras? Er provoziert mit einer Fernsehansprache.
Die Anleger erleben dieser Tage ein Wechselbad der Gefühle. Kommt die Einigung Griechenlands mit den Geldgebern oder nicht? Gerade ist die Stimmung wieder zuversichtlich.
Um Mitternacht läuft das Hilfsprogramm für Griechenland aus. Ministerpräsident Alexis Tsipras beantragt einen Zwei-Jahres-Kredit. Die Euro-Finanzminister wollen am Abend beraten. Aber die Bundeskanzlerin ist skeptisch.
Auch wenn die Euro-Zone dank Tsipras vor dem Zerfall steht – das Berliner Regierungsbündnis hält zusammen. Das zumindest wollten Angela Merkel und Sigmar Gabriel mit zwei Auftritten zeigen. Doch ist ihnen das gelungen?
Der deutsche Markt für Börsengänge schien mit vier Börsengängen in Bewegung zu kommen. Nun sind es nur noch drei: Ado Properties hat verschoben. Auch für andere sieht es nicht gut aus.
Die griechischen Banken werden am Montag nicht öffnen und wohl die ganze Woche geschlossen bleiben. Zudem kündigte Ministerpräsident Tsipras die Einführung von Kapitalverkehrskontrollen an. Er rief die Bevölkerung auf, „ruhig Blut zu bewahren“, die Geldeinlagen seien sicher.
Der Streit um Schiedsgerichte für Investoren lähmt die TTIP-Verhandlungen mit Amerika. Dabei verschweigen die Kritiker: Für Mittelständler können Schiedsgerichte der einzige Weg sein, zu ihrem Recht zu kommen.
Der griechische Regierungschef hat für den 5. Juli ein Referendum über das von den Euro-Partnern geforderte Sparprogramm angesetzt. Er spricht von Demütigung und Erpressung. Die Opposition in Athen zeigt sich besorgt. An den Geldautomaten bilden sich lange Schlangen.
Die Staats- und Regierungschefs der EU wollen das Gezerre um Griechenlands Zukunft in der Eurozone beenden. Kanzlerin Merkel bezeichnet das am Samstag anstehende Krisentreffen als entscheidend. Auch Ratspräsident Tusk will nun einen Schlussstrich ziehen.
In der Griechenland-Krise setzt Kanzlerin Angela Merkel auf das neue Treffen der Euro-Finanzminister am Wochenende
Beim Gipfel der Staats- und Regierungschefs der EU soll es auch um verbindliche Quoten bei der Verteilung von Flüchtlingen gehen. Angela Merkel fordert in Brüssel mehr Solidarität der Mitgliedstaaten.
Die Eurogruppe hat ihre Griechenland-Gespräche schon wieder unterbrochen. Vor dem Wochenende gibt es wohl kein Ergebnis. Und was passiert, wenn eine Einigung zu spät für Griechenland kommt?
In den Griechenland-Verhandlungen sind die Fronten verhärtet. Eigentlich sollten die Finanzminister bis 16 Uhr einen Einigungs-Vorschlag vorlegen. Doch den gibt es derzeit nicht.
In immer mehr Läden können Kunden mit der Kreditkarte zahlen. Die Vorteile sind überschaubar. Wozu braucht man noch ein Zahlungsmittel mehr?
Die EU-Kommission trifft sich vor allem mit Lobbyisten von Konzernen und Verbänden. Aber auch Umweltverbände wie Greenpeace finden in Brüssel Gehör.
Die Ankündigung sorgte für heftige Proteste: Die Regierung in Budapest hatte angekündigt, Ungarn wolle das europäische Flüchtlingsabkommen aussetzen. Nur einen Tag später macht das Land einen Rückzieher.
Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras ist sauer, dass „einige Gläubiger“ sein jüngstes Reformpaket nicht akzeptieren – gemeint ist wohl der IWF. Die Geldgeber fordern von Athen abermals Nachbesserungen.
Selbst wenn Griechenland und seine Gläubiger sich in dieser Woche noch einigen - von einer stabilen Lösung ist man auch dann noch weit entfernt, befürchten führende deutsche Ökonomen. Das Regelwerk der Währungsunion werde weiter beschädigt.
Fingerabdrücke oder Augen-Scan? Die Bundespolizei testet am Flughafen in einem Programm für „intelligente Grenzen“, welche Daten sich für eine Identifizierung besonders eignen. Doch noch ist offen, ob die Datenspeicherung erlaubt ist.
Aktien von CBR können bis zum 1. Juli gezeichnet werden. Handy-Roaming-Aufschläge in der EU sollen nun doch ab 2017 entfallen. Die chinesische Industrie schrumpft den vierten Monat in Folge.
Griechenlands Vorschläge für neue Reformen kamen um kurz nach zwölf – zu spät für die Kreditgeber. So schrumpfte das Treffen der Staats- und Regierungschefs zum "Beratungsgipfel" zusammen. Trotzdem macht sich vorsichtiger Optimismus breit.
Ungewöhnlichen Besuch hat eine Frankfurter Polizeiwache empfangen können: Eine Entenfamilie saß vor ihrer Tür. Ob sie ihr Revier wegen einer mangelhaften Wassergüte verlassen hat, ist unklar. Der Nabu ist mit vielen Gewässern derweil unzufrieden.
Die Euro-Finanzminister haben keine offizielle Meinung zu Griechenland. Die neuen Vorschläge aus Athen sind so spät gekommen, dass sie nicht mehr durchgerechnet werden können. Was machen jetzt die Regierungschefs bei ihrer Sitzung am Abend?
Vor dem heutigen Sondergipfel der Eurozone hat die EU-Kommission die neuen Vorschläge Griechenlands zur Beilegung des Schuldenstreits begrüßt.
Aus Angst vor einer Staatspleite holen immer mehr Griechen ihr Geld von den Konten. Nun hebt die EZB abermals den Kreditrahmen für griechische Banken an – aber nur für einen Tag.
Fünf Spitzenpolitiker der EU wollen die Währungsunion stärker zentralisieren. Auch von mehr „Risikoteilung“ zwischen den Staaten ist die Rede. Der Zehn-Jahres-Plan dürfte Streit auslösen, denn Deutschland und Frankreich wollen keine Macht abgeben.
Selbst im Falle einer Einigung am Montag kann die Regierung nach Informationen der F.A.S. die Juni-Bezüge für Rentner und Beamte nicht mehr voll auszahlen. Athen fehlen am Monatsende bis zu 3,6 Milliarden Euro. Auch die fällige IWF-Rate wird Griechenland nicht begleichen können.
Am Montag wollen die EU-Regierungschefs über die Zukunft Griechenlands sprechen. Die EU-Kommission hat den Griechen einen letzten Fahrplan zur Einigung übermittelt. In der Sonntagszeitung appelliert Griechenlands Finanzminister Varoufakis an die deutsche Kanzlerin.
Bundespräsident Gauck positioniert sich in der Debatte um hohe Flüchtlingszahlen. Er fordert die Deutschen auf: Erinnert Euch an die eigenen Erfahrungen und seid offen für die Flüchtlinge von heute.