Ein Wunder ist geschehen
Der Westen reagiert scharf auf die Vergiftung eines ehemaligen Agenten. Bleibt die Frage, wie weit die Eskalation in diesem Großmachtspiel gehen darf? Das bayerische Großmachtspiel findet heute hingegen ein vorläufiges Ende.
Der Westen reagiert scharf auf die Vergiftung eines ehemaligen Agenten. Bleibt die Frage, wie weit die Eskalation in diesem Großmachtspiel gehen darf? Das bayerische Großmachtspiel findet heute hingegen ein vorläufiges Ende.
Die Hayek-Preise würdigen Persönlichkeiten, die sich beispielhaft für eine freiheitliche Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung in Deutschland einsetzen. Dieses Jahr wird die Ehre dem ehemaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck und der Redakteurin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Heike Göbel zuteil.
Seit die Briten in der Europäischen Union sind, wird viel und ausgiebig über Geld geredet. Über die Gewinner und Verlierer. Es bleibt eine zerstörerische Idee.
Die Briten sind vom Gebaren Brüssels in den Brexit-Verhandlungen zunehmend befremdet – selbst jene, die sich eigentlich als EU-Befürworter sehen. Vor allem ein Vorwurf sorgt für gereizte Stimmung.
Untergräbt die geplante Gaspipeline Nord Stream 2 die europäische Solidarität? Erhöht sie unsere Abhängigkeit von Russland? Nein. Ein Gastbeitrag.
Arbeitnehmer, die ins Ausland entsandt werden, sollen in Zukunft die gleichen Löhne bekommen wie ihre einheimischen Kollegen. Nur in einem Punkt bleiben Unterschiede.
Er kündigte sich einst an als der große Erneuerer: Nun hat der ehemalige Ministerpräsident Italiens viele Feinde, und ihm droht eine Wahlschlappe – doch aufgeben will er nicht.
Bundeskanzlerin Merkel will Europa ins Zentrum einer möglichen großen Koalition stellen. Europa stehe wirtschaftlich und politisch unter Druck, sagte sie in ihrer Regierungserklärung vor dem Beginn des Europäischen Rats am Freitag. Für die Lage in Syrien findet sie klare Worte.
Das Land, das sich vor drei Jahren als Hegemon Europas feiern ließ, ist heute ein zerstrittener und verunsicherter Mitgliedstaat. An Macron kann man sehen, wie wichtig politisches Kapital ist. Ein Kommentar.
Als Jungkanzler hat Sebastian Kurz es allen gezeigt. Der Boulevard ist beglückt, und rechts wird eifrig umgefärbt. Wie ist die Lage im türkisblauen Österreich? Ein Gastbeitrag.
Am zweiten Tag der Münchner Sicherheitskonferenz haben sich zahlreiche ranghohe Politiker im Minutentakt am Rednerpult abgewechselt. Die besten Zitate aus ihren Reden im FAZ.NET-Überblick.
177 Seiten für die kommenden dreieinhalb Jahre. „Ein neuer Aufbruch für Europa, eine neue Dynamik für Deutschland, ein neuer Zusammenhalt für unser Land“, lautet der Titel des Koalitionsvertrages. Das steht drin.
Ryszard Czarnecki hatte seine polnische Landsfrau Roza Thun als „Szmalcownik“ bezeichnet, für Polen eine üble Beleidigung. Thun hatte vorher Kritik an der Regierung in Warschau geäußert.
Die EU will Online-Shopping im Ausland erleichtern. Forscher veröffentlichen Prognose zur Schwarzarbeit. In Deutschland ist heute Safer Internet Day. Die Union und SPD ringen weiter um einen Verhandlungsabschluss.
Von einer „historisch günstigen Gelegenheit“ spricht die EU-Kommission laut einem Bericht in einem Strategiepapier. Demnach könnten zwei Westbalkan-Staaten schon 2025 der EU beitreten. Insgesamt geht es um sechs mögliche neue Mitglieder.
SPD und Union hätten große Fortschritte bei den Verhandlungen zur künftigen Europapolitik gemacht, sagt Martin Schulz. Viel konkreter wird er in der gemeinsam mit Merkel und Seehofer abgestimmten Erklärung aber nicht.
Der amerikanische Präsident verteilt in Asien handelspolitische Giftpillen. Sein Protektionismus lässt andere Staaten zusammenrücken – und könnte für Amerika teuer werden. Ein Kommentar.
Bei den andauernden Sondierungs- und Koalitionsgesprächen herrscht das kleine Karo vor. Zu vielen wichtigen Punkten, etwa der Verteidigungsbereitschaft, findet sich im monatelangen Palaver beinahe nichts. Ein Gastbeitrag.
Bruch mit alten Versprechen? Die Ergebnisse der Sondierungen muss man als Abschied von der Vorstellung einer auf Stabilität gerichteten EU verstehen.
Vor 55 Jahren haben De Gaulle und Adenauer mit dem Élysée-Vertrag den Grundstein für die deutsch-französische Zusammenarbeit gelegt. Frankreich-Kenner Ulrich Wickert über den Stand der Beziehungen heute – und eine Neuauflage des Vertrags.
Der Fraktionsvorsitzende der EVP im Europaparlament erklärt, woran eine Reform des EU-Asylsystems scheitert und warum ein Beitritt der Türkei nicht funktionieren wird.
Ein Neuanfang Europas ist dringend nötig. Aber enthalten die Gesprächsergebnisse der Sondierungen eine zündende Idee, um die Begeisterung wiederzubeleben?
Bundeskanzler Sebastian Kurz spricht im F.A.Z.-Interview über seine Pläne für Österreich und Europa – und über die Erfahrungen mit großen Koalitionen.
Hans-Werner Sinn ist ein Ökonom mit Sendungsbewusstsein. Auch nach seinem Abschied vom Ifo-Institut gibt er keine Ruhe.
Union und SPD wollen Europa handlungsfähig und krisenfest machen. Sie halten aber nichts von der Eurozone als exklusivem Club.
Aus der Sicht der Mehrheit italienischer Politiker muss sich Europa ändern, damit ihr Land von unpopulären Veränderungen verschont bleibt. Doch dabei gehen sie von falschen Voraussetzungen aus.
Lange galt Tunesien als Musterland in Nordafrika. Junge Leute wachsen dort in Freiheit auf. Doch die wirtschaftliche Lage droht das Land zu destabilisieren.
Bislang ist die Bundesregierung dem französischen Präsidenten eine Antwort auf dessen Reformvorschläge schuldig geblieben. Am zweiten Tag der Sondierungsgespräche dürfte es zwischen Union und SPD vor allem darum gehen.
Auf dem Arbeitsmarkt könnten zu wenige Flüchtlinge Fuß fassen, kritisieren die Städte und Gemeinden. Ein Nachbarland mache es besser als Deutschland.
Unser Kolumnist über Politiker auf Irrwegen und Finanzmärkte im Drogenrausch
Überall in Deutschland stehen Windräder, trotzdem stößt das Land mehr Kohlendioxid aus als geplant. Eine Reise an die Front.
Mit dem Brexit wird sich der EU-Haushalt stärker verändern als je zuvor: Ohne die Zahlungen des Vereinigten Königreichs werden der Europäischen Union viele Milliarden fehlen. An Reformen führt kein Weg vorbei.
In Brüssel setzen die Staats- und Regierungschefs neben dem Brexit die Währungs- und Bankenunion auf die Agenda. Unterdessen wendet sich Bundesbankchef Weidmann gegen den Vorschlag der Kommission, einen EU-Finanzminister zu schaffen.
Noch vor wenigen Tagen schien es, dass der EU-Gipfel in Brüssel beim Thema Migration nur wenig Neues bieten würde. Dann schickte Ratspräsident Tusk ein Schreiben in die Hauptstädte. Und nun gibt es Ärger.
Haushaltskommissar Günther Oettinger ist vor dem EU-Gipfel in Brüssel überzeugt, dass Europa sich eine große Koalition wünscht. CDU, CSU und SPD seien für die Europäer immer eine stabile Basis gewesen.
Nach dem Schreiben der Finanzminister von den fünf größten EU-Ländern erhöht auch Brüssel den Druck. Die zuständigen Kommissare warnen in einem Brief vor den negativen Folgen für den Freihandel und für Investitionen.