Litauen vor Euro-Beitritt
Im zweiten Anlauf dürfte es klappen: Nach dem gescheiterten Beitritt 2006 kann Litauen Anfang 2015 die Gemeinschaftswährung einführen.
Im zweiten Anlauf dürfte es klappen: Nach dem gescheiterten Beitritt 2006 kann Litauen Anfang 2015 die Gemeinschaftswährung einführen.
Das Europaparlament will Jean-Claude Juncker als Kommissionspräsidenten durchdrücken - eine gefährliche Idee! Es würde die Briten aus der EU drängen. Wenn Premierminister Cameron das sagt, klingt das nach Erpressung, aber es ist die Wahrheit. Ein Gastbeitrag.
Kultur, Umweltschutz, Verbraucherrechte: Alles, was uns lieb und teuer ist, wird künftig vom Freihandel ausgehebelt, sagen die Kritiker. Tatsächlich bauen sie einen großen Popanz auf.
Als Ministerpräsident Griechenlands stand Giorgios Papandreou zwei Jahre im Zentrum der Euro-Krise. Eine Volksbefragung sollte Klarheit über das weitere Vorgehen bringen – und bewirkte seinen Sturz. Jetzt blickt Papandreou auf diese Zeit zurück.
Außenminister Steinmeier zeigt sich trotz verschiedener internationaler Krisenherde vorsichtig optimistisch. Ein F.A.Z.-Gespräch über die Folgen der Europawahl, die Krise in der Ukraine und das Verhältnis zu Russland.
Großbritanniens Regierungschef David Cameron will verhindern, dass der Luxemburger Jean-Claude Juncker nächster Kommissionspräsident wird. Als Faustpfand dient ihm dabei die AfD, die seiner Fraktion beitreten möchte.
Die EU ist zu komplex, als dass sie sich mit einer einzigen „Erzählung“ legitimieren ließe. Wir werden uns mit einer Union abfinden müssen, die auf manchen Feldern gut funktioniert, auf anderen dagegen eher schlecht als recht.
Die Währungspolitik, Frontex und das Freihandelsabkommen: Die Themen der Wahl am Sonntag sind vielfältig. Ein Überblick über die Programme der deutschen Parteien zur Europawahl.
Die Anleiherenditen in der Peripherie sind zuletzt wieder gestiegen. Viele Marktteilnehmer sehen darin Gewinnmitnahmen, aber keine Trendwende. Sie haben Vertrauen in die EZB und in die Reformen.
In Washington beginnt die fünfte Verhandlungsrunde zwischen der EU und Amerika über das Freihandelsabkommen TTIP, in Frankfurt findet der vierte Finance Summit statt - und das Bargeld-Symposion der Deutschen Bundesbank.
Fünf Jahre nach dem Beginn der Finanz- und Währungskrise erscheint die EU nicht länger als eine hauptsächlich ökonomische Veranstaltung. „Europa“ übt politische Herrschaft aus und fällt Entscheidungen, die direkt die individuelle und kollektive Wohlfahrt betreffen. Ein Essay über die Politisierung der EU als Chance.
Russlands politische Führung redet von einer faschistischen Gefahr in der Ukraine, arbeitet aber eng mit den Rechtsextremen aller Länder zusammen – um Europa zu schwächen. Die Lage ist äußerst brisant. Ein Gespräch mit Timothy Snyder.
Die Geschichtsschreibung zur Euro-Krise hat begonnen, und Kommissionspräsident Barroso will besonders gut dastehen. Einen „Plan Z“ für den Austritt Griechenlands gab es aber nicht wirklich.
Auch die EU habe in der Ukraine Fehler begangen, sagt Vizekanzler Gabriel. Angela Merkel macht eine Teilnahme prorussischer Separatisten an den heute beginnenden Friedensgesprächen von einem Gewaltverzicht abhängig.
Die EU will weitere Russen mit Einreiseverboten und Kontosperren belegen und erstmals auch Unternehmen auf ihre Sanktionsliste setzen. Die Außenminister der Mitgliedstaaten sollen darüber am Montag entscheiden.
Im Ukraine-Konflikte zeigt sich Kiew hart: Man wolle zwar verhandeln, aber nicht mit bewaffneten Regierungsgegnern. Diese ignorieren Putin und halten an dem Unabhängigkeitsreferendum fest. Während Gregor Gysi der Bundeskanzlerin schwere Fehler vorwirft.
Der Präsident des Bundesverfassungsgerichts wünscht sich eine „offenere Auseinandersetzung“ über Fragen der europäischen Integration. Denkverbote täten nicht gut.
Oft beschworen: die kulturelle Vielfalt Europas. Aber welche Rolle spielt sie im politischen Tagesgeschäft? Herrscht in den europäischen Institutionen eine erzwungene Einstimmigkeit, die fast schon diktatorisch ist?
Am Tag nach der Einigung auf einen Friedensplan für die Ostukraine schwindet die Hoffnung auf dessen Umsetzung. Russland verteidigt den Truppenaufmarsch an der ukrainischen Grenze und stellt für die Entwaffnung der prorussischen Separatisten neue Forderungen.
Ukraine has no future without Europe, but Europe also has no future without Ukraine. Throughout the centuries, the history of Ukraine has revealed the turning points in the history of Europe.
Deutsche Rüstungsfirmen haben 2012 in mehr als 16.000 Fällen genehmigungspflichtige Güter ins Ausland geliefert. Für Aufsehen sorgen aber meist nur schwere Waffensysteme.
Die Kanzlerin spricht in Athen mit jungen Unternehmern und dem griechischen Ministerpräsidenten. Und erklärt, dass die Förderbank für kleine Unternehmen voran kommt.
Gerade hat sich Griechenland am Kapitalmarkt erstmals seit vier Jahren über eine Staatsanleihe Geld geliehen. Ein Zeichen für Kreditwürdigkeit ist das nicht, analysieren Freiburger Forscher.
Außenminister Steinmeier wehrt sich in der Debatte über den Etat seines Ministeriums gegen den Vorwurf einer Militarisierung der deutschen Außenpolitik. Der mögliche Einsatz von Soldaten müsse jedoch als „Ultima Ratio“ bestehen bleiben.
Kurz vor Verabschiedung des EEG-Gesetzes hat EU-Kommissar Oettinger mögliche Ausnahmeregelungen für die deutsche Industrie in Aussicht gestellt. Knackpunkt sind Übergangsfristen sowie die Höhe der Abgabe.
EU-Währungskommissar Olli Rehn hat Russland vor einer Rezession wegen der Krise in der Ukraine gewarnt. Rehn sagte der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, er sehe diese Gefahr schon in diesem Jahr. Über Putins Motive macht er sich seine eigenen Gedanken.
Frankreich bekommt seine Finanzen langsamer in den Griff als geplant. Schon denkt Paris darüber nach, in Brüssel mehr Zeit zu beantragen. Zumindest der Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz, ist bereit, sie zu gewähren.
Den Sieg seiner AKP bei der Kommunalwahl versteht Regierungschef Recep Tayyip Erdogan als Mandat: In der Türkei könnten die Tage einer großen Abrechnung mit der Gülen-Bewegung anstehen.
Für die Industrie spielen die Kosten beim Schritt ins Ausland wieder eine größere Rolle. Das markiert eine Trendwende: über zehn Jahre lang war die Bedeutung der Standortkosten kontinuierlich gesunken.
Bei seiner laufenden Europareise hat Xi Jinping Wirtschaftsabkommen und große Reden über Freundschaft und Vertrauen im Gepäck. Gerade in Fragen der Menschenrechte dürfte er sich aber unbeweglich zeigen.
Die nationale Verspätung Deutschlands ist mit der im Jahr 1990 gefundenen staatlichen Einheit endgültig Geschichte: Erstmals seit der revolutionären Epoche um 1800 ist Deutschland nationalstaatlich keine offene Frage mehr. Indes zeitigt die Verspätung derzeit einen besonderen Ertrag: Die wirtschaftliche Stärke der Bundesrepublik.
Das Referendum und die Annexion der Krim werden im Westen einhellig abgelehnt. Als Reaktion auf die Rede Putins droht Brüssel mit einer „geeinten europäischen Antwort“. Washington spricht von Landraub.
In Großbritannien hat eine Gruppe von Abgeordneten, Regierungsmitarbeitern und ehemaligen Ministern Regierungschef Cameron aufgefordert, stärker für den Verbleib Britanniens in der EU zu werben. Sie rennen damit bei ihm offene Türen ein.
Großbritanniens Ministerpräsident Cameron konkretisiert erstmals Forderungen zum Verbleib in der EU. Dazu gehört eine größere Zurückhaltung des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte.
Für Silicon Valley werden wir immer transparenter, seine Unternehmen für uns aber immer undurchsichtiger. Das Europäische Parlament will das mit einer grundlegenden Reform des Datenschutzes ändern. Ein Gespräch mit dem Verhandlungsführer Jan Philipp Albrecht.
Die EU plant auf das Referendum über den Anschluss der Krim an Russland mit abermaligen Sanktionen gegen Moskau zu reagieren. China ruft Amerika zur Besonnenheit in der Krim-Krise auf. Gleichwohl schickt Washington Kampfflugzeuge und Soldaten nach Polen für ein Manöver.