Zu spät dran fürs Willkommensgeld
Wer fürs Studium nach Ostdeutschland zieht, bekommt oft gute Bedingungen versprochen. Aber was davon ist bloß Marketing?
Wer fürs Studium nach Ostdeutschland zieht, bekommt oft gute Bedingungen versprochen. Aber was davon ist bloß Marketing?
Wenn Behörden die Betriebsschließung anordnen, trägt der Arbeitgeber nicht das Risiko des Arbeitsausfalls, entscheidet das Bundesarbeitsgericht. Der Staat müsse für die finanziellen Nachteile einstehen, heißt es in dem richtungsweisenden Urteil.
16 Jahre lang stand Ingrid Schmidt an der Spitze des Bundesarbeitsgerichts. Nun geht die Kämpferin für Parität in den Ruhestand.
Viel ist spekuliert worden, wie es passieren konnte, dass die AfD die anderen Parteien vorführen konnte. Martin Debes bietet eine historische Erklärung an.
Vor hundert Jahren versuchte die SPD erstmals, sich von einer Arbeiter- in eine Volkspartei zu verwandeln. Doch erst seit gut sechzig Jahren ist sie bündnis- und mehrheitsfähig. Aber dies bis heute.
Arbeitnehmer, die direkt nach einer Kündigung eine Krankschreibung vorlegen und der Arbeit bis zum Auslaufen der Kündigungsfrist fernbleiben, können nach einem Gerichtsurteil nicht automatisch mit einer Gehaltsfortzahlung rechnen.
Nur in jedem fünften Sitzungssaal an den Bundesgerichten gibt es eine Videoanlage. Der Bund verschläft die Digitalisierung in Karlsruhe, Erfurt und München, kritisiert die FDP-Bundestagsabgeordnete Katrin Helling-Plahr. Gute Zahlen melden derzeit nur die Länder.
Sachsen, Thüringen, aber auch Bayern liegen beim Impfen deutlich hinter Bremen, Schleswig-Holstein und dem Saarland. Die Gesundheitsministerien der Länder liefern verschiedene Erklärungen dafür.
Vor drei Jahren beendete ein Trainingsunfall die Karriere der Bahnradfahrerin Kristina Vogel. Bei den Olympischen Spielen ist sie nun in anderer Rolle dabei.
Beide sind seit 1990 im Amt, beide haben ihren Dienstsitz in Thüringen. Martina Schweinsburg in Greiz, Werner Henning im Eichsfeld. Sie ist verbal mit der Axt unterwegs, er mit dem Florett.
Ministerpräsident Bodo Ramelow hält seine Regierung nach der abgesagten Neuwahl für handlungsfähig. Der oppositionellen FDP droht indes Ungemach – sie verliert wohl den Fraktionsstatus.
In Thüringen hat die AfD ein Misstrauensvotum gegen Ministerpräsident Bodo Ramelow beantragt. Als Kandidaten für das Amt des Regierungschefs schlug sie ihren Fraktionsvorsitzenden Björn Höcke vor.
Linke und Grüne zogen ihren Antrag auf Auflösung des Thüringer Landtags zurück. Eine Mehrheit dafür war nicht in Sicht – einen „neuen Showdown“ mit der AfD wollten sie vermeiden. Nun wird das Land weiter von einer Minderheitsregierung geführt.
Nach einem mutmaßlich rechtsextremistischen Überfall auf eine Kirmesgesellschaft in Ballstädt hat das Landgericht Erfurt Bewährungsstrafen verhängt. Es musste bereits zum zweiten Mal über die Tat entscheiden.
Kommerzielle Kampfsportevents bieten Neonazis immer wieder eine Bühne, Verbände und Gyms reagieren häufig nicht – oder hilflos. Der Fall eines Erfurter Kickboxvereins zeigt jedoch: Ein Kulturwandel ist möglich.
Am Montag sind zwei Menschen in Erfurt verletzt worden. Wenige Stunden später nimmt die Polizei einen Verdächtigen in seiner Wohnung fest. Die Hintergründe des Angriffs sind weiterhin unklar.
Sieben Tage gearbeitet, aber nur für einen Teilzeitjob bezahlt: Ausländische Pfleger arbeiten oft unter prekären Bedingungen. Das Bundesarbeitsgericht fällt deshalb eine weitreichende Entscheidung.
Im Landtag in Erfurt fliegen die Fetzen: Die Fraktionen können sich nicht auf einen Weg zu den versprochenen Neuwahlen einigen.
Die Geschichte ist lang, die Ziele sind hochgesteckt: Der Bundesgartenschau in Erfurt gelingt der Spagat zwischen Tradition und Zukunft spielend.
Vier CDU-Abgeordnete wollen nicht für die Auflösung des Landtags stimmen. Damit wären die für September geplanten Neuwahlen in Thüringen nicht möglich. Ministerpräsident Ramelow sagt: „Dann muss ich weiterregieren“.
Unlängst wurde bekannt, dass im Bundesarbeitsgericht eine „Ahnengelerie“ NS-belasteter ehemaliger Richter hängt. Der Skandal ist nicht der erste dieser Art. Dennoch läuft die Aufarbeitung der Geschichte gerade an den Bundesgerichten schleppend. Ein Gastbeitrag.
In Erfurt ist ein 17 Jahre alter Syrer in einer Straßenbahn rassistisch beleidigt, bedroht, bespuckt und brutal angegriffen worden. Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow nennt die Tat „einfach widerlich“.
Unter dem Decknamen „Fido“ wurde in Erfurt gegen mutmaßliche Mafiosi ermittelt. Nun soll untersucht werden, weshalb das Verfahren eingestellt worden ist. Hintergrund sind Recherchen des MDR und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Es wurde gebaggert, planiert und gepflanzt: An diesem Freitag eröffnet in Erfurt die Bundesgartenschau. Trotz Pandemie soll es „keine spürbaren Einschränkungen der Besucherzahlen“ geben.
Seit einem Jahr ist der Turm der Kurfürstlichen Burg in Eltville verhüllt. Wenn alles gutgeht, können Besucher im Herbst die beeindruckende Sicht wieder genießen.
Er fuhr Schlangenlinien: In der Nacht zum Samstag hat die Polizei einen Lastwagenfahrer mit 3,82 Promille auf der A44 gestoppt. In Erfurt setzte sich ein Fahrer unter Drogeneinfluss gleich zwei Mal hinters Steuer.
Der ehemalige Thüringer CDU-Abgeordnete Mark Hauptmann hat nach der Niederlegung seines Bundestagsmandats nun auch seinen Parteiaustritt erklärt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Maskengeschäften.
Manche träumen von einem Linksbündnis im Bund. Doch dafür fehlt ihnen nicht nur die Mehrheit.
Im Landtag in Erfurt beschäftigen sich zwei Ausschüsse mit einem Mafiaverfahren. Es geht um riskante Ermittlungen und mögliche Verflechtungen von Politik, Justiz und Behörden.
Janine Wissler und Susanne Hennig-Wellsow sind die neuen Vorsitzenden der Linken. Sie kommen aus unterschiedlichen Lagern der Partei. Beide werden gebraucht, sollte es die Chance auf eine Regierungsbeteiligung geben.
Die Präsidentin des Bundesarbeitsgerichts (BAG) zieht Bilanz. Die guten Zahlen seien auch der Corona-bedingten Sondersituation geschuldet. Beim Thema Videoverhandlung zeigt sie sich zurückhaltend.
Mehrere Fraktionen im Landtag in Thüringen fordern, die Umstände aufzuklären, unter denen Ermittlungen gegen mutmaßliche Mafiastrukturen dort eingestellt worden sind. MDR und F.A.S. hatten darüber berichtet.
Nach der Wende machen in Erfurt viele italienische Restaurants auf. Ermittler haben den Verdacht, dass die kalabrische Mafia dort Geld wäscht. Doch ihr Verfahren scheitert.
Mit drei jüdischen mittelalterlichen Sehenswürdigkeiten bewirbt sich die thüringische Landeshauptstadt Erfurt für die UNESCO-Welterbeliste. Durch Zufall waren zwei besondere, historische Stätten entdeckt worden.