„Wir müssen mehr arbeiten“
Mit Wunderkerzen lässt sich Macron in einem Pariser Stadion vor vollen Rängen in Szene setzen. Es ist die einzige große Wahlkampfveranstaltung des französischen Präsidenten.
Mit Wunderkerzen lässt sich Macron in einem Pariser Stadion vor vollen Rängen in Szene setzen. Es ist die einzige große Wahlkampfveranstaltung des französischen Präsidenten.
Im Kampf um seine Wiederwahl hat Frankreichs Präsident Europa in beispielloser Weise für seine Zwecke gekapert. Brüssel tanzt heute nach Macrons Nase.
In Frankreich beklagt die Opposition, der Staat gebe zu viel Geld für externe Berater aus. Die Regierung spricht von einer Verdrehung der Wahrheit.
Auch die Corona-Baisse konnte den Auftrieb des französischen Aktienindex CAC 40 nicht stoppen. In diesem Jahr stehen potentielle Höchststände in Aussicht. Die Präsidentschaftswahlen lassen über einen weiteren Anstieg des Index fantasieren.
In ihrem dritten Präsidentschaftswahlkampf setzt Marine Le Pen auf leise Töne und Begegnungen im kleinen Kreis. In Lothringen kommt das gut an.
Russland akzeptiert Gas-Zahlungen nur noch in Rubel. In vielen Bundesländern fallen die meisten Corona-Regeln weg. Ungarn wählt. Und die Gruppen für die Fußball-WM in Qatar werden ausgelost.
Die Sozialdemokraten im Bund freuen sich über Rückenwind aus dem Saarland. In der CDU will man die Niederlage lieber gleich vergessen.
Frankreich plant mit der Türkei und Griechenland einen Rettungseinsatz. Dessen Modalitäten soll ein Gespräch zwischen Präsident Macron und Kremlchef Putin klären.
Nicht nur das französische Wahlvolk scheint der Wahlen müde zu sein – auch Marine Le Pen schwächelt: Sie denke nicht an eine weitere Kandidatur im Jahr 2027, sagte die Rechtspopulistin dem „Journal du Dimanche“.
Die Corona-Pandemie hat den Stadt-Land-Gegensatz in Frankreich etwas entschärft. Doch das wirtschaftliche Gefälle bleibt enorm.
Präsident Macron plant gemeinsam mit der Türkei und Griechenland die Rettung der Menschen aus der belagerten Stadt. Die Ukraine startet laut Pentagon die Rückeroberung von Cherson. Die Nacht im Überblick.
Der Separatist Yvan Colonna hat 1998 den Präfekten von Korsika ermordet. Jetzt wurde er selbst Opfer eines Islamisten. Bei seinem Begräbnis ehren ihn die Korsen als Helden der Unabhängigkeitsbewegung.
Die extremen Rechten als Putin-Bewunderer: Der Ukraine-Krieg ist ein politischer Realitätstest und mischt den französischen Präsidentschaftswahlkampf auf.
Der französische Präsident und der deutsche Kanzler haben auch im ersten Kriegsmonat regelmäßig mit dem russischen Despoten telefoniert. Warum machen sie das noch?
Von den vier französischen Atom-U-Booten ist in der Regel nur eines unterwegs. Aber jetzt sind es drei. Das ist ein Signal an Moskau, sagt ein Militärfachmann.
Insgesamt besitzt Frankreich vier Atom-U-Boote, in der Regel ist davon nur eines im Meer unterwegs. Derzeit sind es drei. Das sei ein Signal, sagt ein Militärfachmann.
Der ukrainische Präsident bedankt sich in einer Rede vor der französischen Nationalversammlung für die Führung von Präsident Macron. Kritik übt er an Unternehmen, die die „russische Kriegsmaschine“ unterstützten.
Die französische Opposition behauptet, Macrons Wiederwahl wäre illegitim. Der Präsident stehe wegen seines Amtsbonus in Kriegszeiten schon jetzt als Sieger fest.
Öffentlich hat die britische Regierung bisher keine Kritik an Verbündeten geübt. Aber hinter den Kulissen soll es Sorgen über Vermittlungsversuche im Ukraine-Krieg geben.
Die EU liefert Kiew Waffen und beschränkt ihre militärische Kompetenz auf kleine Kriseneinsätze. Bündnisverteidigung bleibt Sache der NATO. Genau aus diesem Muster wollten Frankreich und andere Länder eigentlich ausbrechen.
Von der Tragik der Geschichte: Emmanuel Macron nimmt für seine Begründung einer notwendigen Aufrüstung ein berühmtes Wort in Anspruch. Es stammt von einem Politologen, der für eine ganze Generation von Intellektuellen das Feindbild verkörperte.
Wladimir Putin droht jedem mit Atomschlägen, der ihm in der Ukraine in den Arm fällt. In Paris und Berlin denken manche deshalb über gemeinsame Abschreckung nach.
Joe Biden will mit Xi Jinping über die Rolle Chinas im Ukrainekrieg sprechen. Bundestag und Bundesrat sollen die neuen lockeren Corona-Regeln durchwinken, doch die Ministerpräsidenten laufen dagegen Sturm. Und: Schicksalstag für den FC Chelsea. Der F.A.Z. Newsletter.
Der französische Präsident will nicht nur die Militärausgaben erhöhen. Er strebt einen neuen „Pakt“ zwischen Berufsarmee und Bürgern an, um für den Krisenfall gerüstet zu sein.
Im französischen Präsidentschaftswahlkampf sind die Kandidaten im Fernsehen gegeneinander angetreten. Ein direktes „Duell“ gibt es nicht. Wer bei der Wahl gewinnt, steht im Grunde fest. Dafür sorgt der Krieg in der Ukraine.
Frankreich war bislang bei der Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine zurückhaltend. Jetzt will Präsident Macron 100.000 Vertriebene aufnehmen. Sogar die Rechtspopulistin Le Pen ist dafür.
Unternehmen aus Staaten mit geringen Klima-Zielen sollen für die Einfuhr in die EU künftig eine CO2-Abgabe zahlen. Das soll die Wettbewerbsfähigkeit der Europäer schützen. Berlin war trotzdem skeptisch.
Die Frau hatte am Montag im russischen Staatsfernsehen gegen den Ukrainekrieg protestiert – und wurde inhaftiert. Ihre Anwälte dürfen offenbar keinen Kontakt mehr zu ihr aufnehmen.
Welche ökonomischen Folgen hat der Ukraine-Krieg? Die EU-Finanzminister wollen noch keine Rezession herbeireden.
Macron und Scholz versuchen gemeinsam, auf Russlands Präsidenten einzuwirken. Paris sieht bei Putin zwar keinen Willen, den Krieg zu beenden – doch man hofft, Berlin zu härteren Sanktionen bewegen zu können.
Staats- und Regierungschefs lassen in Versailles eine Reform der EU-Haushaltsregeln offen. Der Krieg in der Ukraine erfordere aber eine gemeinsame Strategie.
Frankreichs Präsident verspricht im Fall seiner Wiederwahl, das Renteneintrittsalter zu erhöhen.
In Versailles wollen die Staats- und Regierungschefs der EU ihre Linie zum Beitrittswunsch aus Kiew festlegen. Für einen beschleunigten Weg zum Kandidatenstatus gibt es nicht genug Unterstützung.