Liefern die USA doch Abrams-Panzer?
Der Streit über die Lieferung von Leopard-Panzern in die Ukraine geht weiter, die Staatsbank KfW sieht den deutschen Wohlstand in Gefahr und im öffentlichen Dienst fordern die Gewerkschaften 14 Prozent mehr Lohn.
Der Streit über die Lieferung von Leopard-Panzern in die Ukraine geht weiter, die Staatsbank KfW sieht den deutschen Wohlstand in Gefahr und im öffentlichen Dienst fordern die Gewerkschaften 14 Prozent mehr Lohn.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat in beiden Staaten Lebenslügen offengelegt. Gerade deswegen muss sich die Partnerschaft zwischen Deutschland und Frankreich bewähren.
Insbesondere in Verteidigungsfragen wollen die französische und die deutsche Regierung künftig enger kooperieren.
Olaf Scholz lobt in Paris die einzigartige deutsch-französische Beziehung – und versucht, sie von kitschigen Ideen zu befreien. Dass es immer wieder gelinge, Kompromisse zu finden, sei wichtiger als „leere Symbolik“.
Diese Rolle komme Deutschland und Frankreich zu, weil sie nach dem Zweiten Weltkrieg auf Aussöhnung gesetzt hätten, sagte der französische Präsident. Bundeskanzler Scholz dankte den Franzosen für ihre Freundschaft.
Paris und Berlin feiern 60 Jahre Freundschaftsvertrag. Der Vertrag hat große Verdienste. Aber die Hoffnung, die beiden Länder würden immer mehr zusammenwachsen, hat sich nicht erfüllt.
Zwischen Berlin und Paris gab es zuletzt viele Misstöne. Zum 60. Jahrestag des Elysée-Vertrages steht für Emmanuel Macron und Olaf Scholz Versöhnung auf dem Programm. Dabei gibt es manche ungeklärte Fragen.
In einem Gastbeitrag für die F.A.Z. formulieren Frankreichs Präsident Macron und Bundeskanzler Scholz Ziele, die die EU angesichts des russischen Kriegs gegen die Ukraine anstreben soll.
Laurent Berger bleibt hart: Die geplante Anhebung des Renteneintrittsalters ist mit dem Chef von Frankreichs größter Gewerkschaft nicht zu machen.
In Barcelona protestieren Tausende katalanische Separatisten gegen den Besuch von Emmanuel Macron und Pedro Sánchez – und geraten untereinander in Streit.
Die Franzosen sollen später in Rente gehen – das ist der Plan von Präsident Emmanuel Macron. Bis zu 750.000 Menschen wollen an diesem Donnerstag dagegen protestieren und das öffentliche Leben ausbremsen.
Boris Pistorius tritt sein Amt als Verteidigungsminister an, Frankreich streikt gegen die Rentenreform und die deutschen Handballer starten in die WM-Hauptrunde. Der F.A.Z.-Newsletter
Frankreich und Spanien schließen einen Freundschaftsvertrag. Damit will Emmanuel Macron auch ein Signal an Berlin senden.
Die Rentenreform des französischen Präsidenten ist nicht der große Wurf, der er zu werden versprach. Es bleiben Fehlanreize im Rentensystem. Ökonomisch verschafft sich Frankreich so nur Luft zum Atmen.
Die von Macron geplante Anhebung des Rentenalters dürfte für viel Zorn auf den Straßen sorgen. Am Rande der Anarchie steht Frankreich deshalb aber noch nicht. Die Proteste dienen auch der Selbstvergewisserung.
Verteidigungsministerin Lambrecht könnte ihren Rücktritt bekanntgeben – die Spekulationen, wer ihr folgen könnte, sind längst in vollem Gange. Die Panzerfrage quält den Kanzler. Und in Davos treffen sich die Eliten.
Der Sänger von den Sex Pistols hat am ESC einiges auszusetzen – will aber dennoch sein Heimatland Irland vertreten. Weil bei dem Wettbewerb die Musik vom Band komme, werde er wohl eine Art Karaoke machen müssen.
Sie habe 15 Jahre lang Rock und Pullover getragen und das sei ihr „gut bekommen“, sagt die Frau des französischen Präsidenten. Ausgerechnet an dem Tag, als der Rassemblement National im Parlament einen Vorstoß zu Schuluniformen machen will.
Nach kritischen Äußerungen über eine Passage zu seinem Afghanistan-Einsatz wirft Prinz Harry den britischen Medien Lügen vor. Er habe weder geprahlt noch seien seine Worte gefährlich.
Wir blicken heute auf die erbitterten Kämpfe zwischen Russland und der Ukraine im Donbass, die Debatte um die Rentenreform und den Beginn der Handball-Weltmeisterschaft. Der F.A.Z.-Newsletter.
Der Ausbau der Erneuerbaren Energien in Frankreich hinkt dem Plan hinterher. Nun sollen Genehmigungsverfahren gestrafft werden, um schneller ans Ziel zu kommen.
NATO und EU wollen in Zukunft noch enger kooperieren. Ihre Erklärung steht im Kontext von Russlands Krieg in der Ukraine – der an entscheidender Stelle eine Klärung bewirkt hat.
Das wohl schwierigste Projekt in der zweiten Amtszeit von Frankreichs Präsident Macron: Die Rentenreform. Gegen die Pläne von Macron und seiner Regierung formiert sich Widerstand.
Die Rente mit 62 Jahren war einmal: Die Franzosen sollen zwei Jahre länger arbeiten. Doch die Gewerkschaften proben den Aufstand – und der französische Geheimdienst warnt vor der „sozialen Sprengkraft“ der geplanten Reform.
Frankreichs gesetzliches Rentensystem ist im internationalen Vergleich teuer und großzügig. Damit soll Schluss sein.
Dank Lula da Silva darf man sich wieder mit dem brasilianischen Präsidenten zeigen. Doch nicht in allen Fragen kann Europa auf Brasilien zählen.
40 Marder-Panzer sollen innerhalb von drei Monaten an die Ukraine geliefert werden. Nach dieser Entscheidung werden Forderungen nach Kampfpanzern lauter. Auch innerhalb der Ampel-Koalition.
Nach Frankreich kündigen auch Deutschland und die Vereinigten Staaten an, der Ukraine leichte Panzer zu liefern. Berlin will Kiew so stärker unterstützen, ohne selbst Kriegspartei zu werden.
Frankreich liefert Spähpanzer des Typs AMX-10RC an die Ukraine. FDP fordert eine Führungsrolle Deutschlands.
Emmanuel Macron stellt der Ukraine für ihren Abwehrkampf gegen Russland westliche Spähpanzer zur Verfügung. Das Waffensystem ist kein Kampfpanzer – aber nicht zu unterschätzen.
Wie die F.A.Z. aus Regierungskreisen erfuhr, soll es bei den Lieferungen an die Ukraine Veränderungen geben. Die FDP hatte zuvor auf eine deutsche Führungsrolle bei Panzerlieferungen gedrungen. Auch die Grünen sprachen sich dafür aus.
Mit seiner Ankündigung, stark bewaffnete Spähpanzer an die Ukraine zu liefern, sendet Emmanuel Macron auch ein Signal. Denn in Paris hat man aufmerksam verfolgt, dass Olaf Scholz vor deutschen „Alleingängen“ warnt.
Frankreich will der Ukraine „leichte Kampfpanzer“ liefern, die USA ziehen die Lieferung eines Schützenpanzers in Erwägung. Und die CSU fordert von der Bundesregierung eine Initiative zur Lieferung von Leopard-2-Panzern.