Di Maio gegen den perfekten Sturm
Italiens Migrationsproblem verbindet sich mit der Angst vor Corona. Das könnte der Regierung in Rom auf die Füße fallen. Ihr Außenminister stemmt sich mit aller Macht dagegen.
Italiens Migrationsproblem verbindet sich mit der Angst vor Corona. Das könnte der Regierung in Rom auf die Füße fallen. Ihr Außenminister stemmt sich mit aller Macht dagegen.
Nach Pekings hartem Griff beginnen Australien und Singapur mit dem Tauziehen um Banker und Geld aus der Verwaltungszone. Dabei muss vor allem der Stadtstaat vorsichtig vorgehen, sonst drohen politische Folgen.
Die Bewohner der Flüchtlingsunterkunft in Frankfurt-Bonames lassen nicht locker. Aus Protest lesen sie vor dem Sozialdezernat ihren Bericht über mangelhafte Wohnbedingungen vor. Vom Dezernat kommt keiner.
Für kriminelle Gruppen ist die irreguläre Migration ein Riesengeschäft. Die EU-Kommission setzt auf eine engere Partnerschaft mit Nordafrika – und investiert viel Geld in den Grenzschutz.
Leben bis zum Ende des Jahrhunderts elf Milliarden Menschen auf der Erde? Vor allem in Afrika steigt die Zahl. Was bedeutet das für den Kontinent und seinen Nachbarn Europa – auch im Hinblick auf das Coronavirus?
Die Politik erwartet von der Migrationsforschung einen positiven Beitrag zur Integration. Den Vorwurf der Parteilichkeit weisen die Wissenschaftler aber von sich.
Innenminister Seehofer will möglichst bald eine Reform des Asyl- und Migrationssystems in der EU. Nach einer Videoschalte mit seinen Kollegen gibt er sich optimistisch.
Die neue Regierung der Slowakei verspricht Transparenz und eine Reform der Justiz. Im Interview spricht Außenminister Ivan Korčok über die Konsequenzen aus dem Mord am Journalisten Ján Kuciak, Migration und die Bedeutung der EU für sein Land.
Die Wunschliste für die deutsche EU-Ratspräsidentschaft ist lang. Mehr Realismus wäre nötig.
Nach einem soliden Jahresauftakt bekommt nun auch das Baugewerbe die Pandemie zu spüren. Doch insgeheim ist es großer Profiteur des Konjunkturpakets.
Die Zahl der Asylanträge ist wieder gestiegen. Immer noch suchen sich viele Migranten das Land selbst aus, in dem sie ihren Antrag stellen. Die EU-Innenkommissarin kündigt Reformen an.
Die Zahl der Menschen, die weltweit auf der Flucht sind, hat sich zwischen 2010 und 2019 fast verdoppelt. Die Corona-Krise dürfte weitere Menschen dazu vertreiben, warnen die Vereinten Nationen. Aber es gebe auch positive Zeichen.
In Libyen wurde ein Boot mit 101 Menschen aufgehalten, das von der Küstenstadt Garabulli aus nach Europa fahren sollte. In dem nordafrikanischen Land herrscht seit 2011 Bürgerkrieg. Trotz der Grenzschließungen durch die Coronavirus-Pandemie versuchen immer noch viele, das Land zu verlassen.
Immer wieder fordert Papst Franziskus einen menschlichen Umgang mit Migranten. Doch viele Staaten haben in der Corona-Krise einen Kokon um sich gebildet – und sogar Europas Bischöfe verweigern ihm in großen Teilen die Gefolgschaft. Warum?
Er sei „enttäuscht“ von Brüssel, weil er sich um Seenotrettung, Asylrecht und die Aufnahme von Flüchtlingskindern selbst kümmern müsse, sagt Horst Seehofer. Die EU-Kommission widerspricht und erinnert an bislang unerfüllte deutsche Zusagen.
Die Beliebtheitswerte des Lega-Chefs sind in der Krise stark gesunken. Sein Parteifreund Luca Zaia profilierte sich hingegen als Krisenmanager. Er könnte die ganz auf Migration getrimmte Lega zu ihren Wurzeln zurückführen.
Für mindestens zwei Monate will Amerikas Präsident die Einwanderung in sein Land wegen der Corona-Pandemie aussetzen. Ob die Maßnahme danach verlängert wird, hängt laut Donald Trump von den „ökonomischen Bedingungen“ ab.
In Griechenland hat die Türkei provoziert, wozu die EU bislang unfähig schien: harten Grenzschutz. Der Paradigmenwechsel muss nicht das Ende einer humanen Asylpolitik bedeuten. Grenz- und Flüchtlingsschutz lassen sich harmonisieren. Ein Gastbeitrag.
Über zwei Bücher ist gerade viel gesprochen worden, bevor sie überhaupt gelesen werden konnten. Wie steht es – nach Lektüre – um Woody Allens Memoiren und Jeanine Cummins’ „American Dirt“? Die April-Ausgabe des Bücher-Podcasts.
Systeme sind Chimären, ihre Folgen nicht: Marina Frenks beeindruckend elegantes Romandebüt erzählt von der Migration als Lebenslauf des Nichtankommens.
Die Migration nach Europa lasse sich ohnehin nicht stoppen, sagt eine Expertin. Die nächste große Flüchtlingswelle könne – anders als noch 2015 – aus Afrika kommen. Offen sei nur noch, wann.
Eine Internet-Konferenz soll am Dienstag einen Migrationsgipfel ersetzen. Die EU zeigt damit, dass sie Ankara mit dem Problem nicht allein lässt. Die Türkei fordert vor allem Geld.
Die irreguläre Migration ist für die EU und die Türkei das größte Problem. Die meisten irregulären Migranten fliehen nicht aus Syrien. Ein neues Flüchtlingsabkommen müsste gerade dafür eine Lösung finden.
Die EU-Kommissionspräsidentin wollte in Athen zeigen, dass die Migrationspolitik Chefsache ist. Die Corona-Pandemie ließ ihre Reise platzen. Nun muss von der Leyen Lösungen präsentieren – für zwei Krisen.
Sicherheit geht vor: Das kulturelle Berlin sagt unzählige Veranstaltungen ab und rüstet sich für eine Zeit im Zeichen des Coronavirus. Die wohlstandsgesättigte Gesellschaft reagiert darauf verstört.
Deutschland fühle sich mit dafür verantwortlich, dass Flüchtlingskindern in griechischen Lagern geholfen werde, sagt Angela Merkel in Berlin. Zustände wie vor fünf Jahren dürfe es in der aktuellen Migrationskrise aber nicht geben.
Die Politik könne es schaffen, Flucht und Migration zu steuern und zu reduzieren, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin.
Wie fühlen sich Menschen mit Migrationshintergrund nach Halle und Hanau? In der Keupstraße in Köln hatten sie schon einmal das Vertrauen in den Staat verloren.
Mit einem lokalen Generalstreik protestieren die Inseln Lesbos, Chios und Samos gegen die Pläne Athens, dort weitere Aufnahmelager für Geflüchtete und Migranten zu errichten. Die Regierung verteidigt ihr Vorhaben – und argumentiert mit dem Coronavirus.
Rund 714.000 Anträge wurde im vergangenen Jahr in der EU, Norwegen, Island, Liechtenstein und in der Schweiz registriert – 13 Prozent mehr als 2018. Der Grund dafür ist nicht irreguläre Migration.
Wenn Länder reicher werden, schicken sie mehr Migranten? Das stimmt vielleicht gar nicht. Zwei Ökonomen halten die bekannte These des „Migrations-Buckels“ für falsch.
Das Thema hat weitaus mehr Facetten als die, über die seit 2015 gesprochen wird - wie man hier sieht.
Österreich will auch mit der neuen türkis-grünen Regierung den bisherigen Weg in Migrationsfragen verfolgen. Integrationsministerin Susanne Raab spricht im Interview über gelungene Integration und den Kampf gegen den politischen Islam.
Kein EU-Staat liegt näher an Syrien als Zypern. Doch das ist laut einer neuen Studie nur ein Grund dafür, warum die Zahl der Migranten drastisch zunimmt.
Trump betont, dass die illegale Einwanderung dank seiner „beispiellosen Bemühungen“ drastisch gesunken ist.
Griechenlands Ministerpräsident sagt, es sei ein Fehler gewesen, das Migrationsministerium aufzulösen. Die Zuwanderung wächst sich zur Bewährungsprobe der Regierung aus – und eine rasche Lösung ist nicht in Sicht.