Und dann traf ich den Mann mit dem Zauberwürfel
Glenn Greenwald hätte Edward Snowden fast für einen Wichtigtuer gehalten - und die Welt nichts von der Massenüberwachung durch die NSA erfahren. Nun will er das Material freigeben. Wozu?
Glenn Greenwald hätte Edward Snowden fast für einen Wichtigtuer gehalten - und die Welt nichts von der Massenüberwachung durch die NSA erfahren. Nun will er das Material freigeben. Wozu?
Die Wühlarbeit geht ungehindert weiter: Trotz aller Skandale und ungeklärter Verstrickungen dürfen die Geheimdienste auch zukünftig gegen die Gesellschaft spähen - frisch finanziert von Volksvertretern mit neuen Millionen.
Sie verkannten Snowdens Enthüllungen, und statt Visionen hatten sie nur Twitter-Accounts. Christopher Lauer und Sascha Lobo erklären das Scheitern der Piratenpartei.
Nach den Enthüllungen des früheren NSA-Mitarbeiters Edward Snowden leitete die Bundesanwaltschaft Ermittlungen wegen der Ausspähung des Handys von Kanzlerin Merkel ein. Einem Bericht des „Focus“ zufolge stehen diese nun kurz vor der Einstellung - aus Mangel an Beweisen.
Cable & Wireless gehört zu Vodafone. Medienberichten zufolge soll die heutige Tochter des Telekommunikationsunternehmens dem britischen Geheimdienst GCHQ geholfen haben – beim Ausspähen von Kunden.
Der „Freedom Act“ ist am Widerstand der Republikaner im amerikanischen Senat gescheitert. Die NSA darf nun weiter massenhaft Daten sammeln.
Keine flammenden Plädoyers, keine Denkanstöße im Zeitalter der Überwachung, gerade bei Themen die jeden betreffen: Andrea Voßhoff hüllt sich meist in Schweigen. Wie die Bundesdatenschutzbeauftragte versagt.
Warum wünscht sich der Bundesnachrichtendienst noch bessere Instrumente zur Totalüberwachung? Angeblich um kriminelle und politisch motivierte Cyber-Angriffe besser zu bekämpfen. Es gibt aber keinen einzigen Grund, das zu glauben.
Eigene Server und genauere Abstimmung der Firefox-Software: Um auch technisch wenig versierten Nutzern den Eigendatenschutz im Internet zu erleichtern, arbeitet Mozilla künftig mit Tor zusammen.
Das Netzwerk „Tor“ galt bislang als Zuflucht für alle, die im Internet anonym bleiben wollen - aus guten oder weniger guten Gründen. Die Sicherheitsdienste haben es nun geknackt. Was hat das für Folgen?
Constanze Kurz und Frank Rieger sprechen über ihre Erfahrungen vor, während und nach dem Mauerfall. Zwischen der Überwachung der Stasi und in der Post-Snowden-Welt sehen sie viele Parallelen.
Oliver Stone bereit einen Film über Edward Snowden vor - und traf dafür in Russland nicht nur seinen Filmhelden, sondern auch Wladimir Putin.
Laura Poitras’ Dokumentarfilm „Citizenfour“ über Edward Snowden ist das Gegenteil eines Thrillers - und eben deshalb so wahr. Manchmal lebt der Film geradezu von seinem Humor.
Manager und Politiker beraten am Montag auf einer gemeinsamen Konferenz über die Cybersicherheit. Die Risiken für Computernetze und öffentliche Infrastrukturen steigen, argumentieren Telekom-Chef Timotheus Höttges und Wolfgang Ischinger, Vorsitzender der Münchener Sicherheitskonferenz, im Gespräch mit der F.A.Z.
Die Telekommunikationsfirma Verizon verbietet den Redakteuren ihres Onlinemagazins, über Spionage und Netzneutralität zu berichten. In beiden Bereichen verfolgt das Unternehmen handfeste Interessen.
Seit Monate gibt es Gerüchte über einen weiteren Whistleblower nach Edward Snowden. Nun hat ihn das FBI angeblich identifiziert. Er soll Dokumente über die Terrorliste der amerikanischen Regierung weitergegeben haben.
Der Dokumentarfilm „Citizenfour“ von Laura Poitras ist in New York aufgeführt worden. Er zeigt Edward Snowden als Patrioten und macht klar, dass nun auch andere seine Arbeit fortsetzen.
Die Regeln für den Berliner NSA-Ausschuss werden in Washington gemacht. Sie sollen die Beziehungen zwischen den Geheimdiensten weiterhin als rechtsfreien und parlamentarisch nicht kontrollierbaren Raum erhalten.
Edward Snowden weiß seine Freundin an der Seite, Michelle Hunziker heiratet und das Paar Ryan Gosling und Eva Mendes wählt einen ungewöhnlichen Namen für sein Kind. Der Smalltalk.
In einem Jahr mit drei großen Krisenherden und Kriegen wird an diesem Freitag in Oslo der Träger des Friedensnobelpreises 2014 benannt. Der Jury lagen diesmal 278 Vorschläge für die wichtigste politische Auszeichnung vor - soviel wie nie zuvor.
Es ist ein verwegener Gedanke, doch wann, wenn nicht jetzt, sollte er Wirklichkeit werden? Es ist Zeit für einen gemeinsamen Friedensnobelpreis: für Helmut Kohl und die ostdeutschen Bürger, die vor 25 Jahren die Teilung von Ost und West überwanden. Ein Plädoyer.
Der Deutsche Fernsehpreis 2014 war der letzte seiner Art. Er verabschiedete sich mit Witz und Würde. Kaum zu glauben, dass die Sender und Preisstifter zuvor so zerstritten waren. Doch was kommt jetzt?
Bringt eine Klage der Opposition Edward Snowden doch noch nach Deutschland? Verfassungsexperten bewerten die Erfolgsaussichten als gering.
Weil die Regierung den NSA-Enthüller Edward Snowden nicht nach Deutschland lassen möchte, klagt die Opposition nun in Karlsruhe. Es gehe darum, ob das Parlament die Regierung effektiv kontrollieren könne.
Er habe „mit Mut und Kompetenz“ das beispiellose Ausmaß staatlicher Überwachung enthüllt: Der frühere NSA-Mitarbeiter Edward Snowden wird mit dem Alternativen Nobelpreis geehrt - gemeinsam mit Guardian-Chefredakteur Alan Rusbridger.
Mehr als 60 Parlamentarier aus ganz Europa folgten der Einladung des amerikanischen Abgeordneten Robert Pittenger nach Washington, um über Spionage zu sprechen. Der Republikaner empfahl ihnen die amerikanische Geheimdienstkontrolle als Vorbild.
Gesetzgeber und Gerichte zwingen uns ins Netz. Konzerne sickern in die Domäne des freiheitlichen Staates ein. Doch das Internet darf uns nicht instrumentalisieren.
Der in Deutschland mehrfach verurteilte Internetunternehmer Kim Schmitz alias Kim „Dotcom“ mischt in seiner neuen Heimat Neuseeland die Politik auf. Er sucht die Nähe zu Edward Snowden und gefällt sich in der Rolle als politischer Aktivist - gegen Überwachung im Internet.
Der Fehler liegt nicht im System, sondern im Menschen: Buchautorin Yvonne Hofstetter weiß, mit welchen rechnerischen Methoden Big Data die Solidargemeinschaft aushöhlt.
If the digital future is to be our home, then it is we who must make it so. Against the Surveillance Capitalism of „Big Data“.
Warum wir uns gegen den Überwachungskapitalismus von Big Data mit aller Macht wehren müssen – eine Kampfansage.
Rechner, Smartphones, Tablets: Wer über die Telekom oder NetCologne surft, kann sich seiner Daten nicht mehr sicher sein – so ein Medienbericht, der sich auf Dokumente Edward Snowdens beruft. NSA und GCHQ könnten mitlesen. In Echtzeit.
Gegen die Überwachungswirtschaft: Beim Potsdamer Media Colloquium debattierten Chefredakteure und Politiker, Datenschützer und Netztheoretiker über die Folgen von Big Data. Und Vitali Klitschko erhielt einen Preis.
Um gegen Cyberattacken ausreichend gewappnet zu sein, entwickelt die NSA ein Abwehrsystem, welches ohne menschlichen Einfluss Angreifer ausschalten soll. Auch andere Staaten arbeiten schon lange an solchen Systemen.
Was passiert in der Schattenwelt der Geheimdienste? Wer manipuliert wen zu welchem Zweck? Die Öffentlichkeit ist dieser Fragen müde. Warum es sich dennoch und immer noch lohnt, Glenn Greenwald zu lesen.
Michael Waidner, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie, redet darüber, wie man Sicherheit und Vertrauen in der IT-Branche zurückgewinnt - und ob ihn die Enthüllungen Snowdens überrascht haben.