EU zu Mali-Mission bereit
Die EU würde sich mit einer militärischen Ausbildungsmission an einer internationalen Intervention in Mali beteiligen. Außenminister Westerwelle ließ offen, ob die Bundeswehr für eine Mission bereit stünde.
Die EU würde sich mit einer militärischen Ausbildungsmission an einer internationalen Intervention in Mali beteiligen. Außenminister Westerwelle ließ offen, ob die Bundeswehr für eine Mission bereit stünde.
Islamistische Terroristen wollen Frankreich dafür bestrafen, dass es eine Militärintervention in Mali befürwortet. Ein Islamistenführer sprach Morddrohungen gegen französische Geiseln und Präsident Hollande aus.
Der ehemalige italienische Ministerpräsident Prodi ist zum UN-Sondergesandten für die Sahel-Zone ernannt worden. Frankreich forderte die UN auf, sich an der Planung eines Militäreinsatzes in Mali zu beteiligen.
rüb./tos. WASHINGTON/JOHANNESBURG, 3. Oktober. Die Regierung in Washington erwägt nach amerikanischen Medienberichten den Einsatz von Drohnen gegen ...
Washington will eine Militäraktion gegen islamistische Rebellen mittragen. Deutschland und Frankreich lehnen die Entsendung eigener Truppen ab, stellten aber Finanzhilfen in Aussicht.
Mali ist zweigeteilt. Seit gut einem halben Jahr wird der Norden des Landes durch die islamistische Gruppe Ansar Dine kontrolliert.
tos. JOHANNESBURG, 5. September. Die Regierung von Mali hat französischen Informationen zufolge ein offizielles Gesuch um militärische Hilfe an die ...
tos. JOHANNESBURG, 30. Juli. In Mali ist ein Machtkampf zwischen dem Präsidenten der Übergangsregierung, Dioncounda Traoré, und seinem Ministerpräsidenten ...
Malis Übergangspräsident Traoré hat die schnelle Bildung einer Regierung der nationalen Einheit gefordert. Gleichzeitig entmachtete er faktisch seinen Ministerpräsidenten Diarra.
In New York hat der UN-Sicherheitsrat die Zerstörung historischer Stätten durch die Extremistengruppe Ansar Dine verurteilt. Grünes Licht für eine militärische Intervention der internationalen Gemeinschaft im Norden Malis gaben die Ratsmitglieder nicht.
Die malische Nationalversammlung fordert den Einsatz von Soldaten im Norden des Landes. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen will am Donnerstag über Sanktionen gegen die islamistischen Milizen beraten.
Die radikale islamistische Bewegung „Ansar al Din“ und Tuareg-Rebellen haben im Norden Malis ihre Vereinigung bekannt gegeben und die Schaffung eines „islamischen Staates“ angekündigt. Die malische Übergangsregierung nannte das Vorhaben „absurd“.
Malis Übergangspräsident Traoré ist von Demonstranten in seinem Büro überfallen und bewusstlos geschlagen worden. Am Dienstag konnte er das Krankenhaus aber schon wieder verlassen.
In Guinea-Bissau ringt die Junta um Unterstützung. Die Armee hatte geputscht, weil der Präsidentschaftsfavorit den für das Militär lukrativen Drogenschmuggel bekämpfen wollte.
Der seit dem Putsch untergetauchte malische Präsident Touré hat seinen Rücktritt eingereicht. Damit machte der 63-Jährige den Weg für eine Übergangsregierung frei. Die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft Ecowas hob daraufhin die Sanktionen gegen Mali auf.
Wahlen innerhalb von vierzig Tagen nach Vereidigung des Präsidenten, eine Generalamnestie für die Putschisten: Die Junta Malis hat auf Druck der westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft Ecowas einer Machtübergabe zugestimmt.
Die malische Militärjunta wirft den Rebellen im Norden Vergewaltigungen von Frauen und Mädchen vor. Die Afrikanische Union schließt sich derweil den Ecowas-Sanktionen gegen Mali an.
Die westafrikanischen Staaten haben umfassende Sanktionen über die Junta in Mali verhängt. Islamisten haben in Timbuktu unterdessen die bislang mit ihnen verbündeten Tuareg-Rebellen vertrieben.
Einen Tag nach der Eroberung der malischen Wüstenstadt Timbuktu durch Tuareg-Rebellen haben die westafrikanischen Staats- und Regierungschefs am Montag weitreichende Sanktionen gegen die Militärjunta verhängt.
Im Norden Malis haben Aufständische Timbuktu angegriffen. Timbuktu ist einer der letzten Orte im Norden, die noch von Regierungstruppen kontrolliert werden. Die Ecowas versetzte eine 2000 Soldaten umfassende Eingreiftruppe in Alarmbereitschaft.