Scholz lobt die „schwere Arbeit“ der Marine
Olaf Scholz zeigt sich bei einem Besuch auf der Fregatte Mecklenburg-Vorpommern beeindruckt von der Deutschen Marine. Auf ein russisches Großmanöver in der Ostsee reagiert der Kanzler gelassen.
Olaf Scholz zeigt sich bei einem Besuch auf der Fregatte Mecklenburg-Vorpommern beeindruckt von der Deutschen Marine. Auf ein russisches Großmanöver in der Ostsee reagiert der Kanzler gelassen.
Traditionell dominiert das Heer die strategische Verteidigungskultur. Aber der Wert der Deutschen Marine geht weit über das Militärische hinaus. Ohne Deutschlands Beitrag ist eine europäische Seemacht undenkbar. Ein Gastbeitrag.
Einheiten ohne Besatzung sollen künftig Schiffe und U-Boote ergänzen. Das sei eine Reaktion auf die veränderte Bedrohungslage, heißt es im neuen Konzept „Marine 2035+“.
Werde der Wehretat nicht erhöht, „war das Sondervermögen nur eine Palliativmaßnahme“, sagt Marineinspekteur Vizeadmiral Jan Kaack im Interview. Er kündigt einen „Systemwechsel“ in der Marine an.
Seit Montag entweicht aus drei Lecks in den Pipelines Nord Stream 1 und 2 Gas in die Ostsee. Nun fragen sich alle: Wer hat die Pipelines sabotiert?
Unser F.A.Z.-Team mit Andreas Krobok, Lorenz Hemicker und Lucas Bäuml ist mit einer Bundeswehr-Aufklärungsmaschine mitgeflogen. Hören Sie hier den ersten Teil unserer Reportage vom Marinefliegerstützpunkt Nordholz.
Teuer, spät und bedingt einsatzbereit – die Fregatten der Klasse 125 stehen stellvertretend für die Probleme der Bundeswehr mit Rüstungsprojekten. Nun sind alle Schiffe in Wilhelmshaven angekommen.
Im Weltmaßstab rangieren deutsche Rüstungshersteller unter ferner liefen. Doch im Norden und Süden der Republik haben sich im Schatten der Branchengrößen wie Rheinmetall Zulieferer aus dem zivilen Geschäft etabliert.
Der neue Inspekteur der Marine spricht im Interview über die russische Bedrohung in der Ostsee, die Einsatzbereitschaft seiner Schiffe – und die Frage, was Elternzeit für Seeleute bedeutet.
Der Krieg Russlands gegen die Ukraine verändert auch in anderen Regionen die Gleichgewichte. Finnland und Schweden diskutieren neu über einen NATO-Beitritt – und wollen sich nicht einschüchtern lassen.
Frieden schaffen ohne Waffen +++ Krieg gegen alles +++ Dirigent Valery Gergiev +++ gescheiterte Generation +++ Deutsche Marine +++ Lukaschenko
Der deutsche Marine-Inspekteur Kay-Achim Schönbach verrennt sich in Indien mit Äußerungen zum Ukraine-Konflikt und zu Putin. Dann räumt er seinen Posten. Er saß wohl einer folgenschweren Fehleinschätzung auf.
Der Chef der Deutschen Marine, Kay-Achim Schönbach, äußerte bei einem Auftritt Verständnis für Putin. Ein möglicher russischer Einmarsch in der Ukraine sei „Nonsens“. Nun wurde er in den vorläufigen Ruhestand versetzt.
Fast zwanzig Jahre lang war kein deutsches Kriegsschiff durch das Südchinesische Meer gefahren. Künftig soll es regelmäßige Missionen geben.
Mit einem ganzen Flottenverband kann die Deutsche Marine schon mangels Masse im Fernen Osten nicht aufwarten. Aber die Fregatte Bayern soll China wenigstens demonstrieren, dass Berlin an der Freiheit der Meere interessiert ist.
Deutschland engagiert sich militärisch für die Freiheit der Seewege. Das ist ein wichtiges Signal – auch an China. Ein Bundespräsident hatte das schon vor Jahren verstanden.
Die Marine erprobt in der Nordsee seit langem ihre modernste Fregatte. Sie wäre ein ideales Schiff für Auslandsmissionen. Eigentlich.
Soldaten der Fregatte „Hamburg“ finden bei der Überprüfung eines Tankers im Mittelmeer Kerosin. Die EU-Operation „Irini“ entscheidet, das Schiff umzuleiten.
Die Marine soll mit ihren Schiffen nun nicht mehr nur helfen können, sondern auch kämpfen. Aber bleibt angesichts von Corona noch genug Geld dafür?
Der Preis eines Einsatzes am Persischen Golf wäre hoch. Die deutschen Seestreitkräfte arbeiten an ihrer Schmerzgrenze. Besserung kommt nur schleppend in Sicht.
Nach der Absage an eine amerikanische Militärmission prüft die Regierung die Möglichkeiten eines europäischen Einsatzes. Irans Außenminister kündigt derweil an, Verstöße gegen das Seerecht nicht weiter zu dulden.
Wann das Schiff wieder in See stechen wird, ist offen. Der amerikanische Bauer der Raketenstartanlage wird frühestens 2023 mit den Arbeiten beginnen.
Die Gorch Fock war der Aufreger zum Jahresauftakt. Doch wer alles bei der Marine zu „Schrott“ abstempelt, diskreditiert die Bundeswehr zu Unrecht. Es gibt Grund zur Zuversicht.
Vier neue Fregatten sollte die Bundeswehr bekommen. Das wurde vor zwölf Jahren beschlossen – bis heute hat sie keine davon. Doch das ist nicht das einzige Problem. Die Nato-Verbündeten stöhnen schon. Eine Analyse.
Nicht nur die Flüchtlingskrise zeigt: Deutschland braucht eine starke Marine. Das traurige Schicksal des Segelschulschiffs Gorch Fock darf kein Sinnbild für den Zustand dieser Teilstreitkraft sein.
Die Bundesregierung hat Rüstungsexporten nach Saudi-Arabien einen Riegel vorgeschoben. Wie weit der Auslieferungsstopp geht und wie lange er dauern wird, ist aber noch unklar. Für eine Kleinstadt an der Ostsee ist das eine existenzielle Frage.
Das blau-weiße MSC-Siegel gilt als Auszeichnung für nachhaltig gefangenen Fisch. Doch die Organisation gerät immer stärker in die Kritik – vor allem seit sie den Thunfischfang vor Mexiko erlaubt hat, bei dem auch Delfine sterben.
Wie viel öffentlichen Gegenwind aus den eigenen Reihen dulden die deutschen Seestreitkräfte? Offenbar mehr als angenommen. Zumindest aber erwartet Kapitän Horn ein „klärendes Gespräch“.
Großbritannien möchte trotz Brexit globale Militärmacht werden. Doch dieser Anspruch ist überzogen und könnte die Rolle des Landes in der Nato untergraben.
Seit über einem Jahr wird das Segelschulschiff der Bundeswehr repariert – für 75 Millionen Euro. Die Offizieranwärter-Crews müssen ausweichen – auf eine rumänische Bark.
Die Marine der Bundeswehr kann zurzeit die Mindestanforderungen der Nato nicht erfüllen. Also geht das Verteidigungsministerium auf Marine-Einkaufstour – und gibt Milliarden aus.
Die deutsche Marine erhält offenbar Verstärkung. Fünf neue Korvetten sollen sicherstellen, dass sie ihren Aufgaben auf den Meeren nachkommen kann. Nur die offizielle Entscheidung fehlt noch.
Die Aufgaben der Bundeswehr können unendlich ausgedehnt werden - doch das ist nicht im Sinn des Grundgesetzes.
Binnen weniger Stunden hat die Besatzung der deutschen Fregatte „Schleswig-Holstein“ vor Libyen hunderte Flüchtlinge aus Seenot gerettet. Darunter auch 61 Kinder. Die Zahl der von der Bundeswehr Geretteten wächst damit auf knapp 4.000.
Seit gut einem Monat ist die deutsche Fregatte „Hessen“ im Mittelmeer im Einsatz. Zusammen mit anderen Schiffen hat sie nun mehr als 700 Bootsflüchtlinge gerettet.
Die deutschen Marineschiffe haben die Anweisung erhalten, die Boote von Migranten auf dem Mittelmeer nach deren Rettung zu zerstören. Außenminister Steinmeier fordert im Kampf gegen die Schleuser eine enge Zusammenarbeit zwischen EU und Vereinten Nationen.