Grüne kritisieren Schröder als „Claqueur“ für Putin
Der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder ist für die Amtseinführung Wladimir Putins nach Moskau gereist. Das passt den Grünen gar nicht – genau wie die Haltung der Bundesregierung zu dem Land.
Der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder ist für die Amtseinführung Wladimir Putins nach Moskau gereist. Das passt den Grünen gar nicht – genau wie die Haltung der Bundesregierung zu dem Land.
Der Angriff auf den gerade erst gewählten Oberbürgermeister von Freiburg ist bei weitem kein Einzelfall, warnt der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebunds. Zum Schutz der Lokalpolitiker hat Gerd Landsberg im FAZ.NET-Interview einige Vorschläge.
Das Haus und die Sammlung denken: Ein Besuch im Büro von Susanne Pfeffer. Welche Vorstellungen hat die neue Chefin für das Frankfurter Museum für Moderne Kunst?
Der venezolanische Künstler Carlos Cruz-Diez erinnert mit seinen Werken schmerzlich an die besseren Jahre seines Landes, an Wohlstand und Demokratie. In Ingolstadt zeigt er, wie Kunst jeden ansprechen kann.
Der dänische Architekt Jan Gehl ist ein Fachmann für lebenswerte Städte. Seine Heimat Kopenhagen gilt als fahrradfreundlichste Metropole der Welt. Wie geht das?
Eta ist Geschichte – doch die Erleichterung über das Ende der baskischen Terrororganisation und alle Versöhnungsappelle können das Gift des Terrors nicht neutralisieren. Es wird noch lange nachwirken. Ein Kommentar.
Russlands Dauerpräsident Wladimir Putin tritt seine vierte Amtszeit an und tarnt sich als Konservativer. Sein Land ächzt unter mangelnden Investitionen, Technologierückstand und Sanktionen.
Mit viel Protz und Pomp wird Wladimir Putin heute seine vierte Amtszeit antreten. In Freiburg indes musste ein grüner Sonnenkönig abdanken.
Die gemeinsame Wertegrundlage auf beiden Seiten des Atlantiks erodiert immer mehr, fürchtet rund die Hälfte der Deutschen und Amerikaner. Besonders skeptisch sehen die Deutschen die zukünftigen Handelsbeziehungen zu den Vereinigten Staaten.
In Mexiko führt der linke Kandidat López Obrador die Umfragen für die Präsidentenwahl an. Er profitiert von der Korruption im Land – doch auch seine Vergangenheit wirft Fragen auf.
In Freiburg begann der Siegeszug der Grünen im Südwesten. Während CDU-Leute nun für Dieter Salomon als Oberbürgermeister werben, hadert das linke ökologische Milieu mit ihm.
Lok Leipzig hat seit Jahren mit Rechtsextremisten im Fan-Lager zu kämpfen. Nun hat ein Jugendtrainer Nachwuchsfußballer zum Zeigen des Hitlergrußes angestiftet. Die Folgen sind gravierend.
Mit Deutschlandfahnen und einem Marsch von „Patrioten“ zum Schloss protestieren die Teilnehmer des „Neuen Hambacher Fests“ gegen die „Unterdrückung von Meinungen“. Die historische Analogie stößt bei den Gegnern der Veranstaltung auf Entsetzen.
Der Regisseur Sergei Loznitsa ist als Dokumentarfilmer bekanntgeworden. Sein neuer Spielfilm „Die Sanfte“ zeigt Russland als Traum.
Noch immer ist der Libanon die wichtigste Verlagsadresse in der arabischen Welt. Aber die guten Geschäfte werden in anderen Staaten gemacht. Ein Besuch bei Büchermachern in Beirut.
Die Terrorgruppe Eta hat sich aufgelöst. Eine wirkliche Entschuldigung für ihre Morde gab sie nicht ab. Hinterbliebene kämpfen nun gegen das Vergessen.
Die Grünen wollen alte Gewissheiten überprüfen, um für Wähler attraktiver zu werden. Einige Grundsatzfragen sind allerdings so unangenehm, dass so manches Mitglied die Debatte scheut.
In Frankreich steht Manuel Valls keine große politische Karriere mehr bevor. Als Premierminister hat er sich unbeliebt gemacht. Jetzt will er in seiner Geburtsstadt Barcelona kandidieren.
Der Historiker Andreas Rödder im Interview über Flüchtlingspolitik ohne Extreme, den Unterschied zwischen konservativ und reaktionär – und warum der Konservative eigentlich immer in der Krise ist.
In nur einem Jahr als Präsident hat Emmanuel Macron Frankreich zu neuer weltpolitischer Bedeutung verholfen – und die Kanzlerin in den Schatten gestellt. Doch ohne Deutschland kann er in Europa wenig bewegen.
Vorher müssen wir aber noch über den Weg zum Zusammenhalt streiten.
Zwischen Kriegsberichterstattung und Reportage: In der Redaktion der F.A.Z. fanden die Ereignisse des Jahres 1968 ein ebenso lebhaftes wie geteiltes Echo. Auch intern wurde die Machtfrage gestellt. Ein Gastbeitrag.
Die CHP macht den langjährigen Abgeordneten Muharrem Ince zu ihrem Präsidentschaftskandidaten. Sie befürchtet eine Ein-Mann-Herrschaft, sollte Erdogan im Juni die Wahl gewinnen.
Das größte soziale Netzwerk der Welt ist zu langsam, wenn es um Datenschutz geht – findet die deutsche Justizministerin. Und hat nun einen Brief geschrieben.
Der spanische Regierungschef weist die angekündigte Auflösung der Eta als „Propaganda“ zurück und kündigt an, dass es keine Straffreiheit geben wird. Die Terrororganisation hingegen bekräftigt noch einmal ihren Entschluss.
Antisemitismus ist seit Jahren als Teil der Einwanderung aus arabischen Ländern bekannt. Doch arabischer Judenhass wurde, genauso wie türkische Diktaturliebe, unter den Teppich gekehrt. Warum?
Türkische Verhältnisse: Wenn Präsident Erdogan sich um das Ergebnis der vorgezogenen Wahl sorgt, muss der Generalstabschef einspringen. Und dem unbequemsten Kandidaten einen Überraschungsbesuch abstatten.
Im Gespräch warnt Sahra Wagenknecht ihre Partei davor, „die Identität der ‚kleinen Leute‘“ zu verachten – und erklärt, was Linkssein heute bedeutet.
Mit ihren politischen Strategien und Lebensformen veränderte die Studentenbewegung die Wahrnehmung ihrer Zeit. Manches davon lebt in den heutigen Protestbewegungen fort.
Die Ausschreitungen am Tag der Arbeit bringen die französische Regierung in Erklärungsnot. Denn die Geheimdienste warnten offenbar vor der massiven Mobilisierung des „Schwarzen Blocks“.
Der Berliner Kippa-Vorfall hat gezeigt: Wenn Deutschland den Antisemitismus wirklich bekämpfen will, muss es der Sicherheit der Juden mehr Priorität einräumen. Auch bei der Entscheidung, wen es künftig ins Land lässt. Ein Gastbeitrag.
Lorena Jaume-Palasí ist Mitgründerin der Initiative „Algorithm Watch“. Sie forscht zum Datenschutz und plädiert für eine Ethik der Digitalisierung. Von zusätzlicher Gesetzgebung hält sie nichts. Ein Interview.
Sie spielte schon bei Harry Potter und Alice im Wunderland: Helena Bonham Carter im Gespräch über ihre illustre Familie, den Brexit – und die Schauspielerei als Vorbereitungskurs auf ein Leben als Prinzessin.
Kardinal Marx hält die Ideen von seinem Namensvetter für heute noch aktuell. Im Kampf gegen den Nationalismus empfiehlt er sogar eine marxistische Weltansicht. Feiern will er den Geburtstag von Marx aber trotzdem nicht.
Andrea Nahles und Annegret Kramp-Karrenbauer positionieren sich für die Zeit nach Merkel: konservativ, katholisch und ein bisschen provinziell.
Erst in der Nacht gab es einen Angriff auf Syrien – steckt Israel dahinter? Die israelische Justizministerin, Ayelet Shaked, sitzt im Sicherheitskabinett der Regierung. Wie bewertet sie die außenpolitischen Konflikte ihres Landes?