Thatcher wusste eben, wie Perestroika geht
Der Kommunismus ergab in einer Ära der sozialen Einschnitte keinerlei Sinn mehr: Fritz Bartels erzählt das Ende des Kalten Kriegs als Effekt der globalen Finanzmärkte.
Der Kommunismus ergab in einer Ära der sozialen Einschnitte keinerlei Sinn mehr: Fritz Bartels erzählt das Ende des Kalten Kriegs als Effekt der globalen Finanzmärkte.
Die Richter am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte weisen Le Pens Antrag einstimmig ab. Finanzfahnder durchsuchen derweil die Büros des Rassemblement National.
Der Staat hat die Pflicht, angesichts der Macht der Plattformen die Vielfalt der Medien zu schützen. Regulieren reicht da nicht. Es braucht mehr.
Vorschläge zur Einhegung des europäischen Ultra-vires-Konflikts.
In der Haushaltsdebatte versucht Bundeskanzler Friedrich Merz, die AfD in die Schranken zu weisen – und lobt die Leistungen seiner Regierung. Die SPD belässt es bei kleinen Sticheleien gegen die Union. Und immer wieder geht es um die Maskenbeschaffungen von Jens Spahn.
Frank-Walter Steinmeier gedenkt mit emotionalen Worten der verstorbenen Magot Friedländer. In einer Rede auf der Gedenkfeier der Holocaust-Überlebenden gibt der Bundespräsident ihr ein persönliches Versprechen.
Als besonderes Problem identifizierten die Verfassungsschützer die Radikalisierung Jugendlicher, die „in einer unfassbaren Geschwindigkeit“ voranschreite. Künftig will man Lehrer dafür sensibilisieren.
In Folge 351 analysieren wir, ob das Urteil gegen Sean „Diddy“ Combs ein Schlag gegen die MeToo-Bewegung ist und wir blicken auf die für Freitag terminierte Wahl von Verfassungsrichtern.
Unter den Wellen gegenseitiger Schuldzuweisungen gerät fast in Vergessenheit, worum es in dieser Haushaltswoche im Bundestag geht. Merz verteidigt sich gegen Angriffe der AfD, Spahn seine Maskenbeschaffung.
Eine Untersuchung der EZB zeigt, dass der Anteil liberaler Demokratien unter den Handelspartnern der Europäischen Union geringer ist als früher. Die USA zählen da noch nicht als Problemfall.
Noch ist die Wehrpflicht ausgesetzt. Doch Vereine für Verweigerer haben schon jetzt mehr Zulauf. Wie begründen Kriegsdienstgegner ihr Engagement?
Heute geht es noch einmal rund im Parlament: Generaldebatte zum Haushalt. Mindestens so viel ist hinter den Kulissen los. Unsere Korrespondentin hat aufgeschrieben, was sie gesehen hat – und gezeichnet.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil gibt sich zu wenig Mühe, zu erklären, wie aus seinem Schuldenrekord tragfähiges Wirtschaftswachstum wird. Er bedient seine SPD, nicht die Investoren. Das ist ein Fehler.
Unter dem Asphalt lassen sich zahllose Leichen nie mehr bergen: Ein Comic in Spanien entreißt die Toten der Franco-Diktatur dem Abgrund des Vergessens. Das ist auch einem mutigen Totengräber von damals zu verdanken.
Hat die Union Probleme mit ihren Grundwerten? Augen auf bei einer für die Zukunft des Landes entscheidenden Wahl.
Für Staaten auf der ganzen Welt werden rechtsextremistische Netzwerke zu einem immer größeren Problem. Die Arte-Dokumentation „World White Hate“ zeigt, warum das so ist.
Das Tragische an Planungsverfahren: Sie sollen die Bürgerbeteiligung stärken, sorgen aber oft für Frust. Etwa wenn es eine Generation dauert, bis die Bagger rollen – siehe Stuttgart 21.
Die Historikerin Jessica Gienow-Hecht zeigt, wie sich Staaten vermarkten, um ein schlechtes Image aufzupolieren. Demokratien gerieten dabei ins Hintertreffen.
Der Kanzler ist auf der außenpolitischen Bühne omnipräsent, auf der innenpolitischen lässt er Großmut walten. Kann das gutgehen?
Der Bürgermeister von Gelnhausen macht einem Medium schwere Vorwürfe. Seine Worte sollte aber auch er wägen.
Die Produktionsfirma UFA zieht aus Babelsberg nach Berlin. In der Pressemitteilung wird das wortgewaltig als bombastischer „Neustart“ gefeiert. So sehr, dass man sich fragt: Wie schlimm ist Potsdam?
Angesichts der Kriege und Krisen in der Welt fällt es vielen Leuten schwer, hoffnungsvoll zu bleiben. Zeit für eine neue Form der Zuversicht.
An diesem Montag soll der Wahlausschuss des Bundestags drei Verfassungsrichter vorschlagen. Zwei hat die SPD benannt – trotz latenter rechter Mehrheit im Parlament. Auch deshalb gibt es Kritik an einer Kandidatin.
Die BRICS-Erweiterung stärkt antiwestliche Stimmen innerhalb der Gruppe. Der Abschlusserklärung des Gipfels in Rio de Janeiro sind die Kompromisse anzusehen.
Der Tech-Milliardär hat sich mit Trump überworfen. Jetzt will er das amerikanische Zwei-Parteien-System aufbrechen. Der Präsident nimmt seine Kampfansage ernst.
Am Berliner Gorki Theater diskutierten Schriftsteller über die Demokratie in Osteuropa. Der polnische Schriftsteller Szczepan Twardoch erklärte, Schreiben sei für ihn nicht mehr genug. Er habe für die ukrainische Armee Drohnen gekauft.
Im Westjordanland ist ein Team der Deutschen Welle (DW) von israelischen Siedlern angegriffen worden. DW-Intendant Limbourg fordert, dass die israelische Regierung die Sicherheit von Journalisten garantiert.
Als Kleinkind kam der Dalai Lama in seine Position, sein Leben ist geprägt vom Einsatz für sein Volk. Der geht womöglich noch lange weiter: Er habe geträumt, dass er 113 Jahre alt wird.
Der reichste Mann der Welt will offiziell in der Politik mitmitschen. Der Tesla-Chef lässt offen, welche Rolle er in der neuen Partei spielen will. Selbst Präsident werden kann er nicht.
Sahra Wagenknecht schließt Gespräche auf Bundesebene zwischen dem BSW und der AfD nicht aus. Nach Kritik dementiert dann ihre Ko-Parteichefin.
35 Jahre Deutsche Einheit, wen interessiert das noch? Wie viele sind betroffen, wenn ein Einzelner tödlich verunglückt? Und Carolin Kebekus ist mit ihrer Show zurück. Die Neuheiten in der ARD-Mediathek im Oktober 2025.
Vom nächsten Schuljahr an gilt an hessischen Schulen ein Messerverbot. Der Bildugsminister will damit auf die zunehmende Gewaltbereitschaft von Jugendlichen reagieren. Auch die Vermittlung von Werten soll verstärkt werden.
In der Studentenbewegung gegen Vučićs undemokratische Herrschaft gewinnt ein großserbischer Nationalismus die Oberhand. Auf einer Kundgebung fabulieren Redner von Knochen, Ahnen und Vaterland.
Die Koalitionäre sagen sich gegenseitig, was sie an der Zusammenarbeit stört. Beim Strompreis setzen sich Merz und Klingbeil durch. Wo steht Schwarz-Rot nach dem Koalitionsausschuss?
Ein Aufruf zur Wachsamkeit und Mahnung gegen jede Form von Extremismus: In Italien sorgt Antonio Scuratis fünfter und letzter Band seiner Romanreihe über den Aufstieg und Fall Benito Mussolinis für Aufsehen.
Gefühle ersetzen in politischen Debatten zunehmend die Argumente. Wie konnte das passieren? Und warum glauben viele, dass Empathie und Betroffenheit wichtiger sind als nüchternes Denken? Ein Essay.