Beginnt so die Intifada der Frauen?
Vor wenigen Monaten schrieb ich einen Roman über einen Aufstand der Frauen in Saudi-Arabien. Nun scheint die Wirklichkeit meine Fiktion einzuholen. Ein Gastbeitrag.
Vor wenigen Monaten schrieb ich einen Roman über einen Aufstand der Frauen in Saudi-Arabien. Nun scheint die Wirklichkeit meine Fiktion einzuholen. Ein Gastbeitrag.
Wie Türken in Deutschland wählen, hat stets mit dem Jahrzehnt ihrer Einreise zu tun: erst kamen konservative Gastarbeiter, dann linksliberale Kurden. Jetzt hofft die Opposition auf Verluste für die AKP. Warum?
Das Goethe-Institut plant in seiner Programmarbeit neue Schwerpunkte. Ein Gespräch mit dem Generalsekretär Johannes Ebert über Debattenkultur, Populismus und sexuelle Aufklärung.
Die Stimmen der Kurden gelten als ausschlaggebend für den Ausgang der Wahl in der Türkei. Das gilt auch für die wahlberechtigten Deutschtürken. Ein Gespräch mit Ali Ertan Toprak von der Kurdischen Gemeinde Deutschland.
Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann erklärt im Interview, warum es bei Zurückweisungen an der Grenze weder um Wahlen noch um die Kanzlerin geht – sondern um das, was die Mehrheit der Deutschen will.
Die Kritische Theorie, die vor fünfzig Jahren die Studenten faszinierte, bekommt im Jubiläumsjahr 1968 neue Aufmerksamkeit. Wie hat sich der Umgang geändert? Eine Umfrage unter Lehrenden an der Goethe-Uni.
Es gibt eine Erklärung dafür, dass die Parteien der Mitte in Schwierigkeiten sind und die AfD sich aufplustern kann. Über die Gründe redet man aber nicht gern und malt lieber die Welt schön. Das haben die Bürger gemerkt.
Heute tagt in München das Präsidium der CSU und vorab will niemand Zweifel an dem Weg der maximalen Eskalation zugeben. Doch es gibt noch Hoffnung auf eine friedliche Lösung mit der Schwesterpartei.
Sterben die Lokalzeitungen, fehlt eine öffentliche Kontrolle. Die Zeche zahlen die Bürger.
Er war nicht nur Kanzler der Einheit, sondern ist auch der einzige Kanzler mit dem Titel „Ehrenbürger Europas“. All diese Verdienste waren hart erkämpft – mit Mut, Entschlossenheit und der Helmut Kohl eigenen Portion Gottvertrauen. Sein Vermächtnis bleibt Auftrag für die Zukunft. Ein Gastbeitrag.
Die politische Führung muss glaubhaft machen, dass die Bürger trotz Zuwanderung sich nicht sorgen müssen. Dafür braucht ein Bundesinnenminister das Recht zur Zurückweisung. Ein Gastbeitrag.
Vor 75 Jahren schickte Hitler den ersten Schülerjahrgang als Flakhelfer in den Krieg. Je älter er werde, sagt Hasso Pacyna, desto gegenwärtiger werde ihm die Vergangenheit. Erinnerungen eines Zeitzeugen.
Um eine Vereinbarung im Namensstreit mit Mazedonien zu kippen, leiten Griechenlands Konservative ein Misstrauensvotum gegen Alexis Tsipras ein. Das Ergebnis ebnet neue Wege.
Die Erhöhung der Parteienfinanzierung ist aus Sicht von Union und SPD offenbar eine Selbstverständlichkeit. Das ist ein Förderprogramm für Parteienverdrossenheit.
Der Bundestag hat die Erhöhung der Parteienfinanzierung beschlossen. Im Interview erklärt SPD-Schatzmeister Dietmar Nietan, warum der Schritt richtig war – und was die SPD mit dem zusätzlichen Geld vorhat.
Der eine leitet Airbus, der andere Roland Berger: Beide diskutieren im Gespräch mit der F.A.Z. über Globalisierung, Künstliche Intelligenz und die Angst vieler Menschen.
Im Gespräch mit der F.A.Z. Woche fordert Christian Lindner klare Regeln für die Einwanderung. Außerdem verrät der FDP-Chef, wieso er Horst Seehofer Fortune wünscht und in „Merkel-Bashing“ ein „Zeichen der Verrohung“ sieht.
Wolfgang Schäuble hat die AfD-Fraktion wegen der Schweigeminute für die ermordete Susanna gemaßregelt. Der Bundestagspräsident warnte davor, den Fall zu instrumentalisieren.
Seit dem Aufstieg der AfD verschärft sich der Ton auch bei den anderen Parteien. Um Stimmen zurückzugewinnen, schlagen auch demokratische Politiker jetzt aggressivere Töne an. Und attackieren ihre eigene Minderheitenpolitik.
Das organisierte Verbrechen greift mit aller Macht in den Wahlkampf in Mexiko ein. Fast täglich werden Politiker angegriffen und umgebracht – und jede Partei hat schwarze Schafe, die daran beteiligt sind.
Bei Thailand denken viele nur an Sextourismus. Doch zwischen Ideologie und Tradition hat die dortige Kultur etwas zu bieten, was in Europa fehlt.
An die Entstehung der neugestalteten Paulskirche aus dem Geist der Nachkriegszeit zu erinnern bleibt eine immerwährende Aufgabe. Auch und erst recht heute.
Sie riskieren täglich ihr Leben, um Leben zu retten: Eine Dokumentation auf Arte zeigt, wie Familienväter die Stadt Benghasi mit bloßen Händen von Minen befreien
Südamerika macht Sorgen: Argentinien scheint zwar durch ein Hilfspaket des IWF gerettet, obwohl darüber Uneinigkeit herrscht. Für Brasilien ist aber keine Beruhigung in Sicht.
Seit der WM 1978 in Argentinien war kein großes Fußballturnier politisch so umstritten wie das in Russland. Den Kreml stört es erstaunlicherweise aber nicht, wenn er keinen hohen Besuch aus dem Westen bekommt.
Acht Monate nach der Bundestagswahl ist der Regierungsalltag mit aller Wucht zurück. Merkel und Seehofer streiten über die Flüchtlingspolitik wie eh und je – und die Bundeskanzlerin ist wieder im Regierungsmodus.
Die Pioniere des Internets verzweifeln manchmal an ihrer Schöpfung. Die Daten liegen in den Händen weniger – und die Politik wirkt machtlos. Es beginnt eine neue Runde im Kampf um die Zukunft.
Äthiopiens neuer Regierungschef lässt politische Gefangene frei und sendet Signale der Entspannung ans Ausland. Oppositionelle sind verblüfft – bleiben aber misstrauisch.
Trumps Amoklauf müsste die Europäer einen. Doch auch diesseits des Atlantiks werden wieder alte Klischees mobilisiert, um von eigenem Versagen abzulenken.
Die Hoffnung auf ein Umdenken beim IOC wird mit jeder Abstimmungspleite kleiner. Aber der olympische Traum ist zu wertvoll, um ihn den Funktionären zu opfern.
Trump unterscheidet nicht mehr zwischen Freund und Feind. Jetzt suchen die Europäer nach Gleichgesinnten auf der Welt. Fraglich ist nur, ob geopolitisch exponierte Länder den offenen Konflikt mit Washington riskieren wollen.
Jaron Lanier ist wahrlich kein Feind des Internets. Dennoch hat er kein Social Media – und rät auch allen anderen zum Fasten. Beim Kick-Off der Cebit macht er noch einen weiteren interessanten Vorschlag.
Schüler eines Frankfurter Gymnasiums begeben sich auf eine Zeitreise. Für eine Woche sind sie die „Bundis“, die im Osten der sozialistischen Jugend begegnen.
„Bayern kann auch allein entscheiden“, sagt Markus Söder. Im F.A.Z.-Interview spricht der bayerische Ministerpräsident über Asylverfahren, die AfD und den Fall Susanna.
Die neue spanische Regierung will den Katalonien-Konflikt mit einer Verfassungsreform entschärfen. Doch die Hürden dafür sind hoch.
Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz verpflichtet soziale Netzwerke seit Jahresbeginn zur Löschung rechtswidriger Inhalte – und ist immer noch umstritten. Manuel Höferlin und Jimmy Schulz gehen jetzt dagegen vor.