Die Realität in der Kaffeetasse
Der neue Roman „Alle, außer mir“ von Francesca Melandri fragt nach Identität und Verdrängung, nach Familie und Kolonialismus. Ein grandioses Drama, das gänzlich auf Bewältigung verzichtet.
Der neue Roman „Alle, außer mir“ von Francesca Melandri fragt nach Identität und Verdrängung, nach Familie und Kolonialismus. Ein grandioses Drama, das gänzlich auf Bewältigung verzichtet.
Nach dem Rücktritt Özils aus der DFB-Elf zollt ihm Bundeskanzlerin Merkel Respekt für seine spielerischen Leistungen. Viele Verbände und Politiker melden sich ebenfalls zu Wort.
Die Bundesregierungen bemühen sich um eine vorsichtige Rüstungsexportpolitik. Trotzdem wird behauptet, deutsche Waffen kämen maßgeblich in Kriegsgebieten zum Einsatz. Stimmt das?
Bei einem Bürgerentscheid haben die Einwohner Kaufbeurens mehrheitlich gegen den Bau einer Moschee gestimmt. Die Initiatoren befürchten eine Islamisierung der Gesellschaft – und Verbindungen zu Erdogan.
Tausend Grundbesitzer in der Lausitz haben Post bekommen: Ihre Vorfahren haben zwangsenteigneten Boden gekauft. Jetzt sollen sie dafür zahlen.
Wie kann man über Trump berichten, wenn der ein Verwirrspiel mit den Medien treibt? Es bleibt nur eins: Man muss ihn mit einer an Inspektor Columbo geschulten Detektivarbeit überführen.
Die Abschiebung des mutmaßlichen Bin Laden-Leibwächters Sami A. hat den Steuerzahler viel Geld gekostet. Schon die Kosten für das angemietete Charterflugzeug waren hoch, wie die F.A.S. erfuhr.
Demokratien bröckeln, das Dunkle greift um sich. Es ist zum Verzweifeln. Trotzdem ist die Psychologie überzeugt: Der Mensch ist gut, denn er hat die Bescheidenheit mit Löffeln gefressen. Sie kennt den Hunger der Mächtigen nicht. Eine Glosse.
Wurde in einer Moschee im sächsischen Plauen Gewalt gepredigt? Gegen einen 22 Jahre alten Syrer wurde am Freitag Haftbefehl erlassen. Er soll in enger Verbindung zu der Moschee stehen.
In Oppenheim läuft lange alles gut. Die kleine Stadt in Rheinhessen hat einen Bürgermeister, der sich kümmert. Marcus Held und seine SPD sind überall. Bis ihm der Erfolg zu Kopf steigt.
Das Studium in der DDR war, eingerahmt von Zimmerkollektiven und Grundstipendium, ein ständiges Abwägen zwischen Anpassung und Widerspruch. Roland Jahn widersetzte sich.
Donald Trump stellt die Beistandspflicht der Nato in Frage und nennt Montenegro als Beispiel, dessen Beitritt Moskau verhindern wollte. Der republikanische Senator McCain warf Trump vor, Putin „direkt in die Hände zu spielen“.
Der Ausnahmezustand in der Türkei ist in der Nacht zum Donnerstag ausgelaufen. Ändern wird sich trotzdem wenig: Welche neuen Vorrechte der Präsident erhält.
Mit dem Gesetz soll der jüdische Charakter des Landes gestärkt werden. Arabische Abgeordnete sprachen vom „Tod der Demokratie“ und zerrissen den Entwurf im Parlament.
Die Fotos mit dem türkischen Staatspräsidenten Erdogan sorgen noch immer für eine Kontroverse: Im Interview spricht Cem Özdemir über einen möglichen Rückzug von Özil aus dem Nationalteam und die kontraproduktive Politik des DFB.
Donald Trump muss für sein Treffen mit Wladimir Putin Kritik von allen Seiten einstecken. Der rechte Teil seiner Basis steht hinter ihm – auch, weil viele Unterstützer der „Alt-Right“ eigene Verbindungen nach Russland haben.
Die Gretchenfrage unserer Demokratie lautet: Hältst du fest an der Würde des einzelnen Menschen? Ein Gastbeitrag über das Fundament der deutschen Identität.
Die Äußerungen von Donald Trump in Helsinki haben nicht nur Europäer beunruhigt, sondern auch Mitglieder seiner eigenen Partei. Die haben einen großen Teil ihres Problems allerdings selbst zu verantworten.
Am 18. Juli 1918, vor 100 Jahren, wurde Nelson Mandela geboren. Unser Autor, einst F.A.Z.-Afrika-Korrespondent, hat ihn oft erlebt. Hier erinnert er sich an seine Zeit mit dem Freiheitskämpfer.
Die Kritik war laut – und sie kam nicht nur von der Opposition. Nachdem Donald Trump beim Gipfel mit Wladimir Putin eine Einmischung Russlands bei den Präsidentschaftswahlen noch ausgeschlossen hatte, will er sich nun einfach nur versprochen haben.
In den nationalen Medien war von „Verrat“ zu lesen: Nach dem Auftritt mit Putin ist die Empörung über Trump groß – auch bei den Republikanern. Welche Folgen wird das haben?
Wegen des Verdachts auf Kinderhandel sind Mitglieder des Ordens von Mutter Teresa in Indien verhaftet worden. Kinder wurden in eine staatliche Einrichtung gebracht. Christen sprechen von Schikane.
Vielen erscheint Politik wegen der ständigen Kompromisssuche als ineffizient und ermüdend. Das führt zu Zweifeln am Staat – und weckt die Sehnsucht nach mehr Führungsstärke.
Donald Trump hat seine Europareise als Erfolg verkauft. Das Treffen mit Russlands Präsident Wladimir Putin sei dabei sogar noch besser gelaufen als der Nato-Gipfel. Wegen möglicher Zölle auf Autos aus der EU soll es zu einem Treffen mit Juncker kommen.
Ist es noch eine Frage des Systems? China hat im globalen Wettbewerb bereits gewaltig aufgeholt: Das ZDF zeigt eine alarmierende Dokumentation über den Vormarsch der asiatischen Supermacht
Ralf Dahrendorf - ein großer Liberaler in turbulenten Zeiten.
Österreich sieht sich gern als erstes Opfer Hitlers. Aber es kann der gemeinsamen dunklen Vergangenheit nicht entrinnen.
Was der russische und der amerikanische Präsident wirklich verhandelt haben, wird wohl nie jemand erfahren. Doch die Bewertung des Treffens in Helsinki ist fast einmütig. Ein Blick in die nationale und internationale Presse.
Stephan Bloch aus München hat die „Union der Mitte“ gegründet, weil er sich mit dem Kurs seiner CSU nicht mehr identifizieren kann. Im Interview erklärt er, warum er sich für seine Partei schämt – und wie er der CSU helfen will.
In Amerika reagieren Politiker und Medien entsetzt auf das Treffen Donald Trumps mit Wladimir Putin. Doch viele fragen sich auch zum wiederholten Mal, ob die Russen etwas gegen Trump in der Hand haben.
Trump und Putin geben sich freundschaftlich – die Schuld für die angespannten Beziehungen beider Länder liege bei anderen. Eine russische Einmischung in den amerikanischen Wahlkampf streiten beide ab.
In der Weimarer Republik quoll das Schaufenster der radikalen Ideologien nur so über. In „Die ungeliebte Demokratie“ stellt Hans Sarkowicz die Epoche in all ihren Spannungen und Widersprüchen dar.
Die Europäische Union will die Aufnahme und Registrierung von Migranten nach Afrika verlagern. Doch wie realistisch ist das, und wo könnten solche Zentren entstehen?
Der Kapitän des Rettungsschiffes „Lifeline“ erhebt schwere Vorwürfe gegen die EU und Innenminister Horst Seehofer. 450 Bootsflüchtlinge durften derweil in Italien an Land gehen – dort bleiben sollen sie nicht. Kritik am Vorgehen Roms kommt aus Brüssel.
Ob mehr Grenzschutz Migranten abschreckt, ist ungewiss. Sicher ist: Die Flüchtlingskrise setzt Europas Staaten einer harten Zerreißprobe aus. Ein Gastbeitrag.
Mit dem dreitägigen Gipfel begann im Sommer 1975 die Tradition, russisch-amerikanischer Gipfel in Finnland. Die Begegnung von Trump und Putin läuft dagegen Gefahr, zu einem Spuk zu werden.