„AfD-Wähler sind keine Rassisten“
Sahra Wagenknecht im Gespräch mit der Sonntagszeitung über ihre neue linke Sammlungsbewegung und wie sie die Arbeiter von der AfD zurückgewinnen will.
Sahra Wagenknecht im Gespräch mit der Sonntagszeitung über ihre neue linke Sammlungsbewegung und wie sie die Arbeiter von der AfD zurückgewinnen will.
Bedeckte Knie und schwingende Röcke statt knallenger Hotpants und bauchfreier Trägertops: Teekleider bringen ein bisschen Retro-Charme in diesen Sommer. Kurven werden betont, aber nicht zur Schau gestellt.
Bei der Präsidentenwahl hatte der russische Korruptionsbekämpfer Aleksej Nawalnyj keine Chance. Seine Truppe lässt sich davon nicht beirren. Sie wühlt weiter und stellt Filme zu ihren Recherchen ins Netz.
Kanadas Kritik an Festnahmen von Frauen- und Menschenrechtsaktivisten in Saudi-Arabien hat eine diplomatische Krise zwischen den Ländern ausgelöst. Die Bundesregierung soll in dem Konflikt endlich Position beziehen, fordern nicht nur Oppositionspolitiker.
Welche Antworten hat die Regierung auf die Herausforderungen durch Digitalisierung, Klimawandel, Migration und Alterung? Sie sollte sich auf eine smarte Angebotspolitik besinnen. Ein Plädoyer.
Empörung über die neue autoritär-nationalistische Konkurrenz reicht nicht aus. Stiftungen müssen neue Wege zur Stärkung der Demokratie einschlagen – und dabei selbstbewusst und reflektiert vorgehen. Ein Gastbeitrag.
Die Abwicklung der Historischen Kommission der SPD ist selbst ein historisches Zeichen – einer Partei, welcher der Glaube an die eigene Zukunft abhandengekommen ist. Ein Gastbeitrag.
Menschen jüdischen und muslimischen Glaubens haben ein Zeichen gegen Geschichtsvergessenheit gesetzt: In Auschwitz haben sie gemeinsam der Opfer des Nationalsozialismus gedacht und einen Kranz niedergelegt.
Islamistische Eltern leben ihren Kindern extremistische Ideen vor – mit unabsehbaren Folgen, warnt der Verfassungsschutz. Unionspolitiker wollen deshalb auch Kinder unter 14 Jahren beobachten lassen. Ein sinnloser Vorschlag, kritisiert Linken-Politikerin Jelpke.
Die KZ-Gedenkstätte Buchenwald hatte sich eigentlich gegen den Besuch von AfD-Politikern gewehrt. Jetzt stimmte der Direktor einem Gespräch zu – und hatte eindeutige Fragen an Stefan Brandner.
Der türkische Präsident kommt im September nach Berlin. Die beiden Regierungschefs werden wohl auch über die inhaftierten Deutschen sprechen, sagt eine Regierungssprecherin.
Trumps feindselige Aussagen gegenüber den Medien scheinen zu fruchten – nicht nur bei Republikanern. Auch Anhänger anderer Parteien würden dem Präsidenten mehr Macht gegen Medien geben, die sich „schlecht verhalten“.
Die Münchner Theater haben einen neuen Gegner: die CSU. Ein vergessen geglaubtes Neutralitätsgebot wird seit Wochen debattiert – doch einer der Intendanten hat nicht mehr viel zu verlieren.
Angela Merkel reagiert fast gar nicht auf den Dienstpflicht-Vorschlag von Kramp-Karrenbauer. Die CDU-Generalsekretärin bekommt trotzdem Zustimmung in ihrer Partei – von den Kritikern der Kanzlerin.
Sahra Wagenknecht hat die linke Sammlungsbewegung „Aufstehen“ vorgestellt. Doch prominente Unterstützer fehlen noch. Und Kritiker vermuten, dass jemand anderes das Projekt antreibt.
Gerade während des Krieges ist die öffentliche Meinung ein Gut, das jede Regierung kontrollieren möchte. Ein Essay über verschiedene Strategien.
Während Rechtsextremisten ihren Hass aus rassistischen beziehungsweise biologistischen Gründen auf die Mitglieder bestimmter ethnischer Gruppen richten, begründen Linksextremisten ihren Hass mit sozialen Argumenten, praktizieren mithin einen „sozialen Rassismus“. Rechts- und Linksextreme neigen also beide zu gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, haben aber jeweils andere Zielgruppen im Blick.
Die britische Labour-Partei trat traditionell für Benachteiligte ein. Wie konnte daraus nur eine Partei werden, vor deren Regierungsübernahme britische Juden nun ernsthaft warnen?
Wir leben in der freiheitlichsten Gesellschaft, die es jemals auf deutschem Boden gab – trotzdem können wir noch besser werden. Das führt die #MeTwo-Debatte gerade Nichtmigranten vor Augen. Eine Selbstbezichtigung.
Die Sommerinterviews von ARD und ZDF sind in die Jahre gekommen. Aus dem Format ist eine Masche geworden. Sie geben sich zufrieden mit Politik-Ersatz. Das braucht niemand. Da kann man es auch gleich lassen.
In einem offenen Brief wendet sich die Historikerin Christina Morina an den Vorstand der SPD. Der will seine Historische Kommission abschaffen. Dem Aufruf haben sich zahlreiche Wissenschaftler angeschlossen.
Der Präsident hält sich für ein Genie. Anderen fielen zu diesem Mann ganz andere Dinge ein.
Schon jetzt stehen Millionen Chinesen wegen unbezahlter Rechnungen auf schwarzen Listen. Dennoch glauben sie an die Stärkung der Marktwirtschaft und der Moral. Das könnte für den Westen zur Herausforderung werden.
Nicht jeder muss ein Bürger in Uniform sein wollen. Aber mehr als derzeit sollte schon möglich sein. Denn unserer Gesellschaft wird in diesen Zeiten mehr abverlangt, als es vielen lieb ist.
Das „Nationalitätsgesetz“ bekräftigt Israels Status als jüdischen Nationalstaat. Doch was ist mit Bürgern anderer Glaubensrichtungen? Die Drusen rufen zum Protest – und Zehntausende kommen..
Die Gerüchte über eine Google-Rückkehr nach China mehren sich. Nun heißt es, Google wolle Cloud-Dienste in der Volksrepublik anbieten. Doch auch Spekulationen über eine zensierte Suchmaschine erhalten neue Nahrung.
Die Hochschulen waren das zentrale Aktionsfeld der Achtundsechziger. Alle forderten Demokratie, manche den Systemwechsel. Was hat man davon erreicht?
Die großen Themen der Gegenwart, vom Globalismus bis zum Scheitern der Klimaziele, tauchen in der deutschen Diskussion zu selten auf. Was muss eine zur Vernunft gekommene Linke öffentlich zur Sprache bringen?
Immer mehr Chinesen kommen in Kambodschas Küstenort Sihanoukville. Sie bevölkern die Kasinos – und haben große Pläne. Denn das kleine Städtchen steht für noch viel mehr als nur den Tourismus zwischen beiden Ländern.
Wenn der amerikanische Präsident die Medien als „Feinde des Volkes“ bezeichnet und Journalisten verächtlich macht, tut er das mit dem üblichen Furor, aber auch mit Berechnung. Donald Trump betreibt Demokratieabbau.
„Disenchantment“ heißt die neue Trickserie des „Simpsons“-Schöpfers Matt Groening. Sein Autor Josh Weinstein verrät, wie eine animierte Fantasy-Geschichte unsere Gegenwart spiegeln kann.
Donald Trump beschimpft abermals die Medien und klagt über negative Berichterstattung. Damit legt sich Amerikas Präsident nun sogar mit seiner Tochter an – die hatte ihm zuvor wegen der Bezeichnung „Feinde des Volkes“ widersprochen.
Mit großer Sorge betrachten amerikanische Regierungsvertreter mögliche russische Einflussversuche bei den Kongresswahlen im November. Nun scheint die Spionageabwehr eine russische Agentin enttarnt zu haben.
Kehrt der Digitalkonzern Google nach China zurück? Stellt sich die Suchmaschine auf die dortige Zensur ein? Dokumente, von denen das Enthüllungsportal „The Intercept“ berichtet, werfen Fragen auf.
Der Studentenvertretung „Refrat“ an der Humboldt-Universität wird vorgeworfen, Ämtergeschacher zu betreiben und intransparent zu arbeiten. Nun hat die Universitätsleitung Klage gegen sie eingereicht. Zu Recht?
Noch immer liegen die Ergebnisse der Präsidentenwahl in Zimbabwe nicht vor. In den Behörden arbeiten viele Anhänger der Regierungspartei. Könnten sie eine Niederlage „ihres“ Kandidaten nicht nur feststellen, sondern auch bekanntgeben?