Die Lehrer Deutschlands
Auf ihrem Treffen in Münster verabschieden die deutschen Historiker mit großer Mehrheit eine Resolution zur Lage des Landes. Unter Berufung auf ihre Fachkompetenz stellen sie sich der AfD in den Weg.
Auf ihrem Treffen in Münster verabschieden die deutschen Historiker mit großer Mehrheit eine Resolution zur Lage des Landes. Unter Berufung auf ihre Fachkompetenz stellen sie sich der AfD in den Weg.
Die Kanzlerin betont, dass Berlin und Ankara ein gemeinsames Interesse an guten bilateralen Beziehungen hätten. Merkel weist aber auch auf Meinungsverschiedenheiten hin. Die werden im Fall Dündar schon während der Pressekonferenz mit Erdogan deutlich.
Junge Leute in Weißrussland wollen leben wie im Westen – aber in der Heimat bleiben. So verändern sie langsam ihr Land.
Michael Roth, Staatsminister im Auswärtigen Amt, zeigte sich erfreut über einen Wechsel der Tonlage der Türkei. Doch deutsche Investitionen könne es erst geben, wenn sich das Land stärker demokratisch entwickle.
In den vergangenen Jahren war kaum eine Staatsvisite so umstritten wie die des türkischen Staatschefs. Bei Maybrit Illner wird deutlich, warum das so ist. Deutschland hat von Erdogan wenig Gutes zu erwarten. Doch es gibt Punkte, an denen man ihn stellen kann.
Wie sein Land vom richtigen Weg abkam: Der Journalist Yavuz Baydar ist schon zweimal ins Exil gegangen, um sein Leben zu retten. Die Hoffnung auf eine demokratische Türkei hat er verloren.
In einem Gastbeitrag für die F.A.Z. hat der türkische Staatspräsident angekündigt, die Schwierigkeiten in den deutsch-türkischen Beziehungen überwinden zu wollen. Doch in Berlin herrschen Zweifel, dass Erdogan daran ein aufrichtiges Interesse hat.
Ist irgendwo die Vorstellung eines besseren Lebens in Sicht, die Utopie einer schöneren Welt? Fragen an den Soziologen und Zukunftsdenker Harald Welzer.
Eigentlich sollen die Parteien ab nächstem Jahr 25 Millionen Euro mehr erhalten. Die Hürden für eine solche Erhöhung sind aber hoch. Aus Sicht von FPD, Linken und Grünen hat die Große Koalition keine stichhaltigen Gründe vorgebracht.
Die Politik hat ihre Möglichkeiten ausgereizt, zur wirtschaftlichen Einheit Deutschlands beizutragen. Nötig ist jetzt die klare Ansage, dass die Menschen in einer Marktwirtschaft und Demokratie nicht alles vom Staat erhoffen dürfen.
Donald Trump bezeichnet die Zustände in Venezuela als Schande. Die Regierung des Landes wirft ihm Planungen für einen Militärputsch vor. Staatschef Maduro will seinen amerikanischen Amtskollegen dennoch treffen.
Der türkische Präsident wird von Bundespräsident Steinmeier in Berlin empfangen. Viele Spitzenpolitiker wollen dem festlichen Abendessen aber fernbleiben. Auch die Kanzlerin.
Leben wir heute in der besten aller Welten? Der Psychologe Steven Pinker und der Mediziner Hans Rosling glauben fest daran. Sie rechnen mit der Vergangenheit ab.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat bei einer Rede an der Goethe-Uni Frankfurt die populistischen Tendenzen in Deutschland kritisiert. Diese kommen einem „Frontalangriff an der Demokratie“ gleich.
Wegen Ermittlungen gegen den Rassemblement National haben die Strafverfolger zwei Millionen Euro beschlagnahmt. Ein Berufungsgericht gibt die Hälfte davon nun wieder frei. Die Parteivorsitzende wittert trotzdem eine Verschwörung.
In Österreich sorgt eine E-Mail aus dem Innenministerium für Aufruhr, die die Polizei auffordert, restriktiver mit kritischen Medien umzugehen. Ein Ereignis in Deutschland spielt damit rein.
Aber die Politikwissenschaft sollte lieber den normativen Kern der liberalen Demokratie stärken und sich auf die Frage konzentrieren, wie demokratische Institutionen und Prozesse zu erneuern sind.
In der „Phoenix-Runde“ analysieren politische Beobachter die Abwahl Volker Kauders. Was bedeutet der Wechsel an der Fraktionsspitze für die Zukunft von Angela Merkel?
Angela Merkel hätte Volker Kauder zum Abtreten bewegen können. Sie tat es nicht. Nun folgen die Abgeordneten ihr nicht mehr. Warum hielt sie an Kauder fest?
Weshalb fühlen sich Menschen einander zugehörig? Was hält Deutschlands Gesellschaft zusammen? Bundesfamilienministerin Franziska Giffey über die Notwendigkeit von flächendeckenden Verbesserungen und Gleichwertigkeit. Ein Gastbeitrag.
Enver Altayli ist einer von fünf deutschen Staatsbürgern, die in der Türkei aus politischen Gründen in Haft sind. Seine Tochter Zeynep Potente erzählt, was das für sie und ihre Familie bedeutet.
Der Sturz des Unionsfraktions-Vorsitzenden und Merkel-Vertrauten Volker Kauder sorgt für gemischte Reaktionen innerhalb und außerhalb der Partei. FDP-Chef Lindner fordert Konsequenzen.
Volker Kauder hätte wohl gern auf die Kampfkandidatur an der Spitze der Fraktion verzichtet. Doch sein Konkurrent nutzt das Gegrummel in der Union für sich. Wer ist der Neue?
Nach der überraschenden Abwahl von Volker Kauder als Vorsitzender der Unionsfraktion, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel Kauders Nachfolger Ralph Brinkhaus ihre Unterstützung angeboten. Dennoch wirkte die CDU-Vorsitzende von der Wahl Brinkhaus’ angefasst.
Michel Friedman ist einer der prominentesten Vertreter des deutschen Judentums und ein Mann, der gerne Klartext spricht. Zur geplanten Gründung einer Gruppe von Juden in der AfD hat er eine klare Meinung.
Münchens Galerien haben zum 30. Jubiläum ihren gemeinsamen Saisonstart renoviert. Neben „Open Art“ gibt es die Kooperationen von „Various Others“.
Menschenrechte und Demokratie? Danach wird bei der Uefa nicht wirklich gefragt, heißt es in der Türkei. Das Land sei dran mit der EM. Aber die Türkei könnte dennoch mit dem Turnier überfordert sein.
Man kann mit dem AfD-Bundessprecher über das Rentensystem diskutieren. Frank Plasberg hat das auch versucht. Konkrete Vorschläge kann man von Meuthen aber nicht erwarten.
Repräsentative Demokratie wird nicht erst heute in Frage gestellt. Irgendwie beruhigend.
Seit 21 Jahren steht Hongkong wieder unter chinesischer Regierung. Eine kleine Partei will sich gegen die Sonderverwaltung wehren. Die Regierung sieht „nationale Sicherheit“ in Gefahr.
Die Wahlkommission hat Ibrahim Mohamed Solih zum Wahlsieger erklärt. Er ruft zu einem friedlichen Machtwechsel auf. Der Sieg der Opposition kommt überraschend.
Eine neue Studie zur Migration will nichts von Konflikten wissen. Tatsächlich gibt es für eine Mehrheit der Befragten keine Probleme. Aber ist ein gesellschaftlicher Konflikt dadurch gelöst?
Der Osten ist Teil Deutschlands. Er muss sich nicht anpassen, denn er hat auch etwas einzubringen. Was lässt sich aus den Ereignissen in Chemnitz lernen?
Nahles Aussage, die Beförderung Maaßens sei ein Irrtum gewesen, könnte glatt für die gesamte Koalition gelten, wenn man deren Spitzenpolitiker so hört. War’s das?
Der Theologe Frank Richter, der im Dialog mit Pegida bekannt wurde, hat gute Chancen Bürgermeister von Meißen zu werden – und versetzt die CDU damit in Sorge.
Mit Plakaten sind Jugendliche beim Wettbewerb „Wir suchen Streit“ für Vielfalt und gegen Diskriminierung eingetreten. Dabei entstanden politische Aussagen auf kreativer Ebene.