Im Weltraum siegt die CSU
Wie Markus Söder dem Schwarzen Loch entkommen will, das sich vor seiner Partei auftut.
Wie Markus Söder dem Schwarzen Loch entkommen will, das sich vor seiner Partei auftut.
Nach den Auseinandersetzungen auf der Frankfurter Buchmesse im vergangenen Jahr versucht die Messe linke Aktivisten und rechte Verlage voneinander zu trennen. Das neue Sicherheitskonzept passt aber nicht jedem.
Die Debatten, die vor siebzig Jahren geführt wurden als das Asylrecht ins Grundgesetz aufgenommen wurde, ähneln in vielen Punkten der heutigen Diskussion. Ein Rückblick auf das Jahr 1948 und den Ursprung des deutschen Asylrechts.
María Cecilia Barbetta, deren Roman für den Deutschen Buchpreis nominiert ist, kommt aus Argentinien und schreibt auf Deutsch. Ein Gespräch über das Erbe ihrer Heimat, den Schutzraum Sprache und die Frage, wem sie gehört.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier warnt vor einer neuen Generation von Populisten und beklagt eine rohe und rücksichtslose Sprache. Um die liberale Demokratie zu unterstützen, wünsche er sich mehr „demokratischen Patriotismus“.
In Ungarn galt der amerikanische Investor und Spender George Soros als „Staatsfeind Nummer 1“. Jetzt gibt es für die europäische Linie seiner Stiftung einen Neuanfang in Berlin.
Wenn der gesamte Verkehrsverlauf sich ändert, fährt man, seine Spur haltend, den anderen entgegen: Alexander Gauland setzt mit seiner aufreizenden Koalitionsgebärde die CDU unter Druck. Und Merkel wird zur Geisterfahrerin.
Zum Tag der Deutschen Einheit hält in Frankfurt der letzte Außenminister der DDR eine Rede. Auch nach fast drei Jahrzehnten der Wiedervereinigung sei das Land noch immer tief geteilt.
Eine studentische Initiative will Bürger in Frankfurt über Demokratie diskutieren lassen. Doch dabei soll es nicht bleiben: Die Ergebnisse sollen auch umgesetzt werden.
Die Wiederwahl zum Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbunds ist für Alfons Hörmann sehr wahrscheinlich geworden. Dass es so kommen soll, ist merkwürdig. Ein Kommentar.
Vor den deutsch-israelischen Regierungskonsultationen spricht Nachman Shai, der Vorsitzende der Freundschaftsgruppe im Parlament, über Antisemitismus, Einwanderung, die AfD und den Konflikt mit Brüssel.
Die Kanzlerin betont bei den Feierlichkeiten in Berlin, die Einheit erfordere weiterhin „zuzuhören, aufeinander zuzugehen, nicht nachzulassen“. Politiker und Kirchen fordern indes mehr gesellschaftlichen Dialog.
Erst Pegida, jetzt Chemnitz – was ist nur mit dem Osten los? Wurden die Ostdeutschen durch den Einigungsprozess so gedemütigt, dass sie nun aus Wut die AfD wählen? Ein Gastbeitrag.
So ein Vorurteil ist schnell bestärkt, ein wachsender Hass leicht zu schüren: Die Mechanismen der sozialen Medien spielen eine wesentliche Rolle bei Desinformationskampagnen der Geheimdienste.
Der SC Aleviten Paderborn wird für sein Projekt „Wege der Erinnerung“ mit dem Julius-Hirsch-Preis 2018 ausgezeichnet. Mehr als zwei Drittel der Vereinsmitglieder haben Migrationshintergrund.
Für gelungene Integration von Flüchtlingen wurde Domenico Lucano europaweit bekannt. Jetzt ist der Bürgermeister des Dorfes Riace festgenommen worden. Ihm wird vorgeworfen, illegale Einwanderung zu begünstigen.
Fortschritt, trotz allem: Die Konferenz Digital Cultures in Lüneburg lotet Widerstandspotentiale des Internets aus und präsentiert einen überraschenden Fund.
Sicherheitsbehörden haben mutmaßliche Rechtsterroristen verhaftet und damit womöglich auch einen Anschlag am 3. Oktober verhindert. Außer Ausländern sollen auch Politiker und Journalisten zu ihren Zielen gehört haben.
Das nötige Quorum von 50 Prozent wurde in Mazedonien verfehlt. Politiker sollten das Parlament aber nicht dazu auffordern, das Ergebnis trotzdem zu berücksichtigen – und sich einen Plan B zurechtlegen.
Der Bundespräsident kritisiert das vom ungarischen Ministerpräsidenten Orbán propagierte Konzept der „illiberalen Demokratie“. Mahnende Worte findet er aber auch für bayerische Politiker – wegen deren Umgang mit Diesel-Abgasen.
Die Geschichte wiederholt sich – das trifft auch auf das wirtschaftspolitische Duell zwischen Amerika und China zu. Auch Deutschland wurde einst von Großbritannien des Technologieklaus bezichtigt.
Ein Land im Umbruch: Deutschland wird demokratisch, als Nachzügler in Europa. Es wird allerhöchste Zeit.
Die Separatisten in Katalonien zeigen sich am ersten Jahrestag des Unabhängigkeitsreferendums unnachgiebig. Doch untereinander sind sie uneinig. Vor dem großen Gedenkmarsch am Abend kommt es zu Streikaktionen und Blockaden.
Laut einer Bertelsmann-Studie ist knapp ein Drittel der Wahlberechtigten populistisch eingestellt. Besonders die politische Mitte glaubt zunehmend an einen einheitlichen „Volkswillen“. Profiteur ist vor allem die AfD.
Putin trauert der Sowjetunion nach. Das und mehr muss in Rechnung stellen, wer das heutige Russland verstehen will.
Ihr redet von Humanität, wollt aber den Rüstungsetat erhöhen. Um Menschenleben zu retten, muss man keine Kriege führen. Ein Gastbeitrag.
Eine Woche vor dem ersten Wahlgang in Brasilien regt sich auf breiter Front Widerstand gegen den rechtsradikalen Kandidaten Jair Bolsonaro, der weiterhin die Umfragen anführt. Der Angriff kommt reichlich spät – und hilft vor allem einem.
Deutschland ist in Aufruhr, der Stuhl von Reichskanzler Hertling wackelt gewaltig. Kommt es zum Systemwechsel im Reich?
Die überraschende Wahl von Ralph Brinkhaus zum Fraktionsvorsitzenden war kein Aufstand, kein Putsch und keine Revolte. Für die Union ist der Wechsel in der Spätzeit von Merkels Kanzlerschaft sehr gut.
„Babylon Berlin“ ist die teuerste deutsche Serie aller Zeiten. Sie startete bei Sky, hat international Erfolg und nun Premiere im Ersten. Was ist so faszinierend an Berlin im Jahr 1929? Ist es der Tanz auf dem Vulkan? Die Regisseure geben Auskunft.
Die Geschichte der Gelehrtenmigration zeigt: Es bedarf heute einer Infrastruktur für die Rettung der Wissenschaft. Was könnte Europa tun?
Das Misstrauensvotum gegen Merkels Mann an der Unions-Fraktionsspitze soll eine demokratische Meisterleistung sein. Das Misstrauensvotum der AfD und ihrer Wähler gegen die etablierten Parteien gilt dagegen als gefährlich. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen.
Die kommende Woche steht in London im Zeichen der Kunst. Frieze und Frieze Masters schlagen ihre Messezelte auf - und in den Auktionshäusern Christie’s, Sotheby’s und Phillips kommen allerlei hochpreisige Lose unter den Hammer.
Wie konnte Ralph Brinkhaus den Favoriten Volker Kauder stürzen? Bei der Nachbetrachtung wird klar: Eine Revolte hatte der neue Mann an der Spitze der Unionsfraktion nie geplant.
Frankfurt gewinnt mit der Neubebauung zwischen Dom und Römer ein Viertel mit Aufenthaltsqualität. Wo bleibt das in der Altstadt gesehene Engagement bei Neubauquartieren?
Der Kampf um die Präsidentschaft in Brasilien ist ein Kampf des Establishments gegen einen radikalen Kandidaten. Der tritt für Recht und Ordnung ein, pflegt aber auch die Nostalgie der Diktatur.