Entzweit durch die Musik
Mit einem Benefizkonzert will der britische Unternehmer Richard Branson die Not der Venezolaner lindern. Pink-Floyd-Mitgründer Roger Waters kritisiert das Projekt – und wirft Branson vor, an einem Regimewechsel zu arbeiten.
Mit einem Benefizkonzert will der britische Unternehmer Richard Branson die Not der Venezolaner lindern. Pink-Floyd-Mitgründer Roger Waters kritisiert das Projekt – und wirft Branson vor, an einem Regimewechsel zu arbeiten.
Warum die EU und Großbritannien beste Freunde bleiben müssen und das britische Volk vom Brexit nicht zu befürchten haben muss: der britische Außenminister Jeremy Hunt im F.A.Z.-Interview.
Der französische Staat wehrt sich gegen den Antisemitismus im Land: Präsident Marcon will drei rechtsextreme Gruppen verbieten. Die Hetze gegen Juden im Internet soll ein Gesetz nach deutschem Vorbild stoppen.
Ulrich Künz hat die Politik des kleinen Städtchens Kirtorf in Hessen über vier Jahrzehnte lang geprägt. In ein paar Tagen geht er in den Ruhestand. Doch ein altes Thema holt ihn wieder ein.
Seit dem gegen ihn gescheiterten Putsch setzt Präsident Erdogan überall Vasallen ein – auch bei den von ihm kontrollierten Medien. Sein neuester Coup sind Fußballwetten.
Der polarisierende bayrische Ministerpräsident Eisner ist tot, ermordet von einem jungen Studenten. Somit ändert sich die politische Situation in Bayern erneut.
Bringt Orbáns neue Kampagne gegen EU-Kommissionspräsident Juncker das Fass zum überlaufen? Viele fragen sich schon lange, ob seine Partei noch der EVP-Fraktion im Europaparlament angehören sollte – eine Antwort ist jetzt nötig.
Lange konnte sich kaum ein Jude vorstellen, in der Bundeswehr Dienst zu tun. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden, erklärt, warum die jüdische Gemeinschaft der Bundeswehr jetzt wieder eine eigene Militärseelsorge anbietet. Ein Gastbeitrag.
Zurück zu den Normen! Angesichts der wachsenden Kritik an der Demokratie will die Politikwissenschaft wieder eine Schule der politischen Urteilskraft werden.
In Bayern ist die politische Stimmung angespannt: Ministerpräsident Eisner steht gewaltig unter Druck. Trotzdem scheint er sich weiter an die Macht zu klammern.
Ausgerechnet Bildung meint man bundesweit von oben herab verordnen zu müssen. Die Dauerkritik am Bildungsföderalismus ist ein Symptom politischer Müdigkeit. Ein Gastbeitrag.
Die ARD gibt bekannt, was das Schulungspapier, das die Linguistin Elisabeth Wehling für sie erarbeitete, die Beitragszahler gekostet hat. An dessen Inhalt hat in der ARD niemand etwas auszusetzen. Im Gegenteil.
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland steht unter großem Druck. Mit dem manipulativen Framing-Gutachten löst er Empörung aus. Es wäre nötig, ihn auf seine Kernaufgaben zu beschränken.
Auf einer Tech-Konferenz mit Kanzlerin Merkel in Berlin wird klar: Europas Industrie muss sich mehr trauen.
Der 77 Jahre alte Bernie Sanders bewirbt sich als Präsidentschaftskandidat der Demokraten für die Wahl im kommenden Jahr. Das kündigte Sanders in einem Radiointerview an.
Gleich mehrere Parteien haben die Europawahl zur Schicksalswahl erklärt. Die Bürger sollen sich engagieren – gegen Fake News und Rechtspopulisten. Einfach wird das nicht.
Lange Zeit war Wladislaw Surkow in Putins Apparat für die Innenpolitik zuständig – und galt als Meister der Intrige. Dann kamen Probleme. Jetzt hat er einen Text darüber geschrieben, wie er die Zukunft Russlands sieht
Wer keinen Rundfunkbeitrag zahlt, ist „demokratiefern“, „wortbrüchig oder auch illoyal“ und missachtet den „allgemeinen Willen des Volkes“: Warum die ARD jetzt semantische Gehirnwäsche übt.
Die Briten benehmen sich wie aufmüpfige Halbwüchsige, schreibt die Rechtswissenschaftlerin Catherine Barnard in ihrem Gastbeitrag. Es droht Frust für alle Seiten – auch auf dem Festland.
In Australien wird Wochen vor dem Urnengang ein Hackerangriff auf Parteien und Parlament bekannt. Auch in mehreren anderen Ländern in der Region stehen Wahlen an. Facebook verstärkt seine Maßnahmen gegen Falschnachrichten.
Es ist ein Gesetzentwurf, der nicht jedem schmeckt: Die Begriffe „Vater“ und „Mutter“ sollen an staatlichen Schulen in Frankreich nicht mehr auf Formularen stehen, und es soll eine Beflaggungspflicht eingeführt werden. Die Entrüstung ist groß.
Es gelten bereits Einreiseverbote und Vermögenssperren für Mitglieder der venezolanischen Führung. Doch der Druck gegen Maduro müsse sich erhöhen, verkündete Heiko Mass nach dem EU-Außenministertreffen.
Die einstige AfD-Vorsitzende Frauke Petry kämpft ums politische Überleben. Da kommt ihr die Aufmerksamkeit wegen eines Meineid-Prozesses nicht ungelegen.
Joachim Herrmann will Deutschen mit mehreren Staatsangehörigkeiten die Pässe entziehen, wenn ihnen die Beteiligung an terroristischen Kampfhandlungen im Ausland nachgewiesen wird. Auch zu Trumps jüngster Forderung äußert er sich.
Britische Abgeordnete sehen in Facebook und anderen sozialen Medien eine Gefahr für die Demokratie. Sie attackieren Mark Zuckerberg persönlich – und fordern ein unabhängiges Aufsichtsorgan.
Nach ihrem Auftritt auf der Sicherheitskonferenz feiert die russische Staatspresse Angela Merkel. Sie widersetze sich „illegalen“ Versuchen der Amerikaner, das Gaspipelineprojekt Nord Stream 2 noch zu verhindern, heißt es in Moskau.
Nicht nur konservative Amerikaner machen Identitätspolitik für die Spaltung der Gesellschaft verantwortlich. Auch liberale Intellektuelle wie Francis Fukuyama kritisieren sie – als Ursache für den Aufstieg von Rechtsradikalismus und Rechtspopulismus.
Die Welt ist im Umbruch. Machtpolitische und geoökonomische Verhältnisse kollabieren und erneuern sich. Nordamerikaner und Europäer sollte das zu starker Zusammenarbeit verleiten. Doch es haben sich große Zweifel eingeschlichen.
Im Wahlkampf steht die Regierung Modi unter Druck, Entschlossenheit gegen Pakistan zu demonstrieren. In Nordindien kommt es zu Angriffen auf kaschmirische Studenten.
Russland will seinen alten Großmachtstatus wiederherstellen – auf Kosten der Ukraine. Deshalb wäre eine neue Ostpolitik zum jetzigen Zeitpunkt der falsche Schritt. Ein Gastbeitrag.
Venezuelas selbsternannter Interimspräsident ist zuversichtlich, dass er sich im Konflikt mit Präsident Maduro durchsetzen wird. „Er hat keinen Führungsanspruch, das Volk folgt ihm nicht mehr“, sagt Juan Guaidó im F.A.Z.-Interview.
Demonstranten der „Gelbwesten“-Bewegung beschimpften in Paris den Philosophen Alain Finkielkraut unter anderem als „Drecksjuden“. Bei der Gruppe sei Antisemitismus sehr verbreitet, sagte der Intellektuelle im Nachhinein. Nicht alle verurteilten die Übergriffe.
Gesunde Skepsis, begründete Zweifel – sie sind das Herzstück der Wissenschaft. Aber sie werden zum Gift, wenn ihr Ziel nicht mehr die Wahrheit, sondern die Polarisierung ist.
Freiburg ist begehrt: 2000 Neubürger zieht die Stadt pro Jahr an. Aber auch hier ist Wohnraum knapp. Ein neuer, superökologischer Stadtteil soll deswegen her. Doch der Widerstand ist groß – auch wegen unerfüllter Versprechen.
Präsident Trump ist ein Gegner der Nato. Aber er ist allein – und die Botschaft des Kongresses klar: Amerika steht an der Seite seiner transatlantischen Verbündeten. Ein Gastbeitrag aus amerikanischer Perspektive.
Finanzminister Olaf Scholz sagt, Deutschland fehle kein Geld. Im Interview erklärt er, warum aber Prioritäten gesetzt werden müssen – und wie es mit der steuerlichen Förderung von E-Dienstwagen weitergeht.