Ein Leben für den Tanz
Yordi Pérez Cardoso gehört zu den Stars des Spektakels „Ballet Revolución“. Sein Talent und auch sein Wille haben ihn aus einem Wohnblock in Ciudad Nuclear auf die Bühnen gebracht.
Yordi Pérez Cardoso gehört zu den Stars des Spektakels „Ballet Revolución“. Sein Talent und auch sein Wille haben ihn aus einem Wohnblock in Ciudad Nuclear auf die Bühnen gebracht.
Der wiedergewählte Ministerpräsident Pedro Sánchez tut alles, um dem Koalitionspartner in der neuen Regierung in Madrid die Show zu stehlen. Kritiker spotten, dass er an seiner Seite gleich drei starke Frauen aufbietet, um Pablo Iglesias in Schach zu halten.
Weil er sich bedroht sieht, will der Bürgermeister von Kamp-Lintfort im Dienst eine Waffe tragen dürfen. Der Kommunalpolitiker bekommt viel Solidarität – allerdings nicht wegen des Wunschs zur Bewaffnung.
Zwischen Nachwuchssorgen und Herausforderungen der Wohlstandsgesellschaft: Früher waren Bürgermeister hoch angesehen. Heute müssen sie sich immer mehr von den Bürgern gefallen lassen.
In „Freies Land“ schickt Christian Alvart zwei Ermittler nach dem Mauerfall in den Osten. Als Vorlage diente ihm ein spanischer Thriller über die Franco-Zeit. Daraus ergibt sich ein Problem.
Ein Ort, an dem die Sprachen Europas schwesterlich versammelt sind: Der Europäische Gerichtshof ist ein leuchtendes Beispiel für angewandte Sprachvielfalt. Und europäische Raffinesse.
In Nordmazedonien gehen die Rechte für die albanische Minderheit über den EU-Standard hinaus. Eine Kommission des Europarats warnt: Dadurch könnten die öffentliche Verwaltung und das Justizsystem gelähmt werden.
Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen wurde mit einem Rekordergebnis im Amt bestätigt – ein starkes Mandat für ihren chinakritischen Kurs. Die Beziehungen zu Peking könnten sich weiter verschlechtern. Die Gesellschaft ist tief gespalten.
Bei der Präsidenschaftswahl in Taiwan hat sich die Amtsinhaberin Tsai Ing-wen durchgesetzt. Laut vorläufiger Hochrechnungen lag ihr Stimmenanteil bei etwa 57 Prozent.
Emil Meerkämper, ein junger Ingenieur, zog 1900 wegen seiner Lungenkrankheit nach Davos. Und begann zu fotografieren. Seine Eisblumen erzählen ein Märchen aus Schnee und Ewigkeit.
Der designierte Ministerpräsident Jemli ist mit seinem Kabinettsvorschlag gescheitert. Präsident Saied hat nun zehn Tage Zeit, um in Abstimmung mit den Parteien einen neuen Regierungschef zu benennen – ansonsten stehen Neuwahlen an.
Die Tage wurden trüber? Spätestens seit 1989 nicht mehr: Joachim Gauck schreibt ein Vorwort zu „Deutschland. Ein Wintermärchen“ von Heinrich Heine. Dem nicht gegen jedermann toleranten Dichter erteilt der Altbundespräsident eine Lektion.
Bundespräsident Steinmeier würdigt die Grünen zu ihrem vierzigsten Parteijubiläum. Er sieht in der Bindekraft der Partei in den Anfangsjahren eine Orientierungshilfe für die heutige Zeit.
Die Grünen nehmen nur Gutes in Anspruch und sehen sich gar als Fels in der Brandung. Wie ist es damit aber in der Wirklichkeit?
Vor vierzig Jahren gründeten sich die „Grünen“ als Bundespartei. Es war die bislang erfolgreichste Neugründung einer Partei in der Bundesrepublik. Wir zeigen vierzehn Szenen einer turbulenten Bilderbuchkarriere der deutschen Demokratie.
Nur einen Tag nach dem Verbot ist die Jesus-Parodie auf Netflix in Brasilien wieder abrufbar. Kritiker aus der Kirche sprechen von einem „Schlag ins Gesicht aller Christen“.
Vor der Präsidentenwahl in Taiwan bestimmt ein Thema die Debatte: Chinas Drohgebärden gegen die Inselrepublik. Übertreibt die Regierung von Amtsinhaberin Tsai Ing-wen die Gefahr?
Eine Zeitschrift gegen die Zerstörung des Denkens: Die „Osteuropa“-Redakteure Manfred Sapper und Volker Weichsel im Interview.
Zum Jahresauftakt schlägt der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán ungewöhnlich ruhige Töne an. Dass die Opposition gewinnen könne, sei „keine Naturkatastrophe“. Außerdem will er einen Klimaschutzplan aufstellen.
Mehrere Male scheiterte der Brexit am Votum der Parlamentarier im britischen Unterhaus. Nun hat die Kammer dem Gesetz zugestimmt. Dem Austritt steht allerdings noch eine Hürde im Weg.
Angeblich war die AfD anfangs sehr bürgerlich. In Wirklichkeit ist die Entwicklung der Partei im Denken ihrer Gründer angelegt, das sich erst in der Masse verstärkte.
Ereignisse in Hamburg wie die Proteste gegen Lucke befeuerten die Debatte über eine Einschränkung der Meinungsfreiheit. Nun soll von der Hansestadt ein Beitrag zur Problemlösung ausgehen. So will es die FDP – und steht damit ziemlich allein da.
Die Frage des Verhältnisses zu Peking spaltet Taiwan: Ist China Teil ihrer Identität – oder eine Bedrohung ihrer Demokratie? Alt und Jung liegen in dieser Frage weit auseinander.
Pedro Sánchez sucht nicht die Brücke in der politischen Mitte. Er will erst die Linke wieder versöhnen – im Bewusstsein, dass ein baldiges Scheitern den rechten Parteien den Weg endgültig an die Macht ebnen könnte.
In Hamburg sind drei Beschuldigte angeklagt, die Brandanschläge zum Jahrestag des G-20-Gipfels geplant haben sollen. Im Gericht werden sie mit tosendem Applaus begrüßt.
Hessen will künftig mehr Geld in den Kampf gegen Extremismus investieren. Doch die Entscheidung trifft auch auf Kritik.
Der ORF macht einen Fehler bei den Untertiteln zur Regierungsvereidigung. Das Crossover aus hochoffizieller „Angelobung“ und Telenovela ist eine Sternstunde unfreiwilligen Humors.
„Alles gut“, twitterte Trump nach Irans Raketenangriffen. Er will sich als Präsident feiern lassen, der es wieder allen gezeigt habe: den Feinden in Iran und zu Hause.
Endlich hat Spanien eine neue Regierung. Aber für wie lange? Die innenpolitischen Fliehkräfte sind fast unüberwindlich.
Nur dank der verabredeten Enthaltung einiger Abgeordneter hat Pedro Sánchez im zweiten Wahlgang eine äußerst knappe Mehrheit bekommen. Seine Wahl bedeutet eine Zäsur für Spaniens Demokratie.
1924 begann in Frankfurt die Ära des Rundfunks. Die „Radio-Runde“ lässt diese Zeit mit einem ungewöhnlichen Programm wieder lebendig werden.
Eigentlich dürften im Bundestag nur 598 Abgeordnete sitzen – derzeit sind es aber 709, bald könnten es 800 sein. Darum wird der Ruf nach einer Wahlrechtsreform immer lauter. Dabei wäre es richtig, wenn alles so bliebe wie gehabt.
Auf dem Weg zu den Vereinigten Schurkenstaaten: Mit seinem aggressiven Kurs in der Golfregion steuert Donald Trump sein Land in einen Konflikt – und wirft dabei jegliche westliche Moral über Bord.
Je anerkannter die Menschen sich fühlen, desto zufriedener sind sie mit der Demokratie. Würde ein Lovestorm der Wertschätzung uns näher zusammenbringen?
Viele Gäste, gute Stimmung: Die FDP gibt sich beim Dreikönigstreffen in Frankfurt selbstbewusst. Generalsekretärin Linda Teuteberg wirbt für mehr Toleranz in Debatten.
Gehackte Demokratie? Eine ehemalige Mitarbeiterin der Datenanalysefirma Cambridge Analytica hat Dokumente veröffentlicht, die belegen sollen, dass das Unternehmen weltweit im großen Stil Wahlen beeinflusst hat.