Modi warnt vor negativem Einfluss des Auslands
Die Auseinandersetzungen mit den Bauern verschärfen den Konflikt der indischen Regierung mit Twitter. Im Streit um die Agrarreformen verhärten sich die Fronten, einlenken will niemand.
Die Auseinandersetzungen mit den Bauern verschärfen den Konflikt der indischen Regierung mit Twitter. Im Streit um die Agrarreformen verhärten sich die Fronten, einlenken will niemand.
In Myanmar gehen auch am Montag wieder Zehntausende gegen den Militärputsch auf die Straße. Zum ersten Mal setzt die Polizei Wasserwerfer gegen die Proteste ein. Wie reagiert das neue Regime?
Integration ist eine sich stets wandelnde, komplizierte Daueraufgabe. In Hanau arbeitet man daran, hat viel erreicht, aber auch manches falsch angepackt. Das vergangene Jahr hat gezeigt, wo es noch hakt und woran es fehlt.
Eine Internetblockade kann den Protest gegen den Militärputsch in Myanmar nicht aufhalten. Im Land herrscht die Sorge vor einem blutigen Ende wie 1988 und 2007.
Leopoldo López ist vor dem sozialistischen Regime in Venezuela geflohen. Nun war der Oppositionspolitiker in Berlin, um Hilfe zu suchen. Ein Gespräch über Auswege aus der Diktatur – und die Rolle, die Deutschland dabei spielen könnte.
Es klingt so schön: Smarte Kleinanleger tricksen böse Spekulanten aus. Aber die Geschichte ist komplizierter. Und die Mächtigen sind nicht immer der Feind.
Die Menschen in Myanmar wollen sich ihre Demokratie nicht widerstandslos von den Generälen wegnehmen lassen. Die Protestbewegung wächst, immer mehr Menschen gehen auf die Straße.
Beide sind Büchernarren. Der eine sammelt sie als Rohstoff für eigene Werke. Der andere liebt und studiert sie wie ein Privatgelehrter. Zwei Buchliebhaber im Porträt.
Tausende Menschen haben am Samstag in Myanmar gegen den Putsch demonstriert und die Freilassung von Staatsrätin Aung San Suu Kyi gefordert. Die Militärjunta ließ das Internet abschalten.
Der Bundespräsident fordert von Moskau, Alexej Nawalnyj sofort freizulassen. Das Vorgehen gegen den Oppositionellen habe „mit Rechtsstaat nichts zu tun“. In der Debatte um Sanktionen wendet sich Steinmeier gegen einen Baustopp für die Gaspipeline.
Ein Wutschreiben löst Erleichterung aus: Mit einem Kündigungsbrief ist der ehemaligen Präsident seinem Rausschmiss bei der Schauspielergewerkschaft Sag-Aftra zuvorgekommen. Hätte er sich nicht auch anderswo so verabschieden können?
Die erste Rede des neuen Präsidenten zur Außenpolitik war ein Versprechen, auf das die Welt lange gewartet hat: Die Trump-Zeiten sind vorbei, Bündnisse zählen wieder. Und autoritäre Führer werden nicht (mehr) beschmust.
Die Volksrepublik China ringt im Westen um medialen Einfluss. Großbritannien wehrt sich. Das gefällt Peking gar nicht.
Die Machtübernahme in Myanmar beendet ein Experiment mit Aung San Suu Kyi an der Spitze. Doch die Hoffnungen, die der Westen in sie setzte, waren schon immer naiv.
Die Schanghaier Polizei geht gegen das Filmportal Renren Yingshi vor. Zwar sind dort vor allem Raubkopien zu sehen, doch ist es eine der wenigen Möglichkeiten für Chinesen, ausländische Filme und Serien anzuschauen.
Vor dem Super Bowl hat die amerikanische Football-Liga NFL die Probleme im Umgang mit ihren schwarzen Athleten noch immer nicht geklärt. Doch der Druck von außen nimmt zu.
Der Konzern hat einen schnellen Zulassungsweg gesucht, die indischen Behörden verlangen aber zusätzliche Tests. Im Land wird der Impfstoff dringend benötigt – denn schon die Hälfte der Bevölkerung könnte sich mit Corona infiziert haben.
Obwohl Nawalnyj sich einem zweiten Verfahren stellen muss, planen seine Mitstreiter vorerst keine weiteren Proteste. Der Kreml setzt auf Härte – und orientiert sich dabei am Beispiel Belarus. Nawalnyj nennt das eine „Illusion“.
Man braucht viel Phantasie, wenn man sich heute ausmalen will, mit welchen Argumenten der Mehrheit der Bevölkerung ein demokratisches Grundrecht so lange vorenthalten wurde: Wie die Eidgenossenschaft vor fünfzig Jahren das Wahlrecht für Frauen einführte.
Israel erlebt eine der längsten Protestbewegungen der Geschichte. Unter den Demonstranten, die Woche für Woche vor Netanjahus Sitz zusammenkommen, sind Militärs, Spitzendiplomaten, Linke. Wird ihre neue Partei etwas ausrichten?
In der Außenpolitik kündigt Amerikas neuer Präsident eine Abkehr von der Politik seines Vorgängers an. Beim internationalen Handel deutet Joe Biden eine mögliche Ausnahme an.
In Asien herrscht ein Wettkampf zwischen Peking und Washington, in dem es auch um die politischen Systeme geht. Nach dem Putsch ist Myanmar ein Teil davon.
Serbien konnte die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise bisher gut meistern. Das Land ist attraktiver Standort für europäische Industrie und chinesische Investoren. Ungetrübt ist die Aussicht dennoch nicht.
Donald Trump hat in seiner Amtszeit viele internationale Verbündete verprellt. Amerikas neuer Präsident will diese Bündnisse erneuern. In seiner Rede zur Außenpolitik geht Joe Biden auf China und Russland ein – und auf den Teiltruppenabzug aus Deutschland.
In Myanmar droht die Diktatur zurückzukehren. Schon vorher war das Land ein Rätsel mit ganz eigenen Traditionen und einer faszinierenden Natur. Unser Autor war drei Monate lang vor Ort.
Das Militärregime in Myanmar unterbindet den Zugang zu Facebook. Damit möchte es „Stabilität“ sichern. Ob es Proteste damit verhindern kann?
Friedrich Ebert übernahm Verantwortung, als Deutschland am Boden lag. Seine Gegner „dankten“ es ihm mit wüster Hetze. Auch heute erinnert manches, was im Netz gesagt wird, an Eberts Zeiten. Ein Gastbeitrag.
Eine Expertenregierung ist keine gute Lösung, denn sie geht nicht aus Wahlen hervor. Aber sollte in Italien Mario Draghi Ministerpräsident werden, dann weiß er wenigstens, worauf es ankommt.
Neue EU-Sanktionen gegen die Moskauer Machthaber werden Alexej Nawalnyj nicht die Freiheit bringen. Dennoch sollten die Europäer es nicht bei Worten gegenüber Putin belassen - im eigenen Interesse.
In einem Expertengespräch zu den Hohenzollern ergreift keiner der Teilnehmer für das Königshaus Partei. Zudem zeichnet sich ab, dass eine gerichtliche Klärung aller Ansprüche der Familie an den deutschen Staat immer wahrscheinlicher wird.
Der UN-Sicherheitsrat hat sich nicht auf eine Verurteilung des Militärputsches in Myanmar geeinigt. Das liegt an Russland und China. Die Allianz der beiden Staaten ist nicht neu, die Blockade folgt einem Muster.
Zuerst Rihanna, dann Greta Thunberg, nun die Nichte von Kamala Harris: Die indische Regierung sieht sich nun gezwungen, die Unterstützung der demonstrierenden Bauern durch bekannte Persönlichkeiten aus den sozialen Netzwerken zu verdammen.
Myanmars abgesetzter Staatsrätin drohen nach dem Putsch bis zu drei Jahre Haft. Zu einer Anklage wegen Hochverrats kommt es vorerst nicht. Das Risiko wollen die Militärs wohl nicht eingehen – denn Aung San Suu Kyi ist im Volk sehr beliebt.
Die weltweite sehr schwere Krise der Pandemie ist auch eine Gelegenheit, durch Zusammenarbeit, Solidarität und Koordination wieder einen Konsens über eine internationale Ordnung zu erzielen. Eine Ordnung, die auf Multilateralismus und Rechtsstaatlichkeit beruht. Ein Gastbeitrag für die F.A.Z. und weitere europäische Zeitungen.
Nach dem Putsch in Myanmar steht Aung San Suu Kyi abermals unter Hausarrest. Rufe nach ihrer Freilassung und nach Sanktionen werden lauter – der UN-Sicherheitsrat kann sich hierzu jedoch zunächst nicht durchringen.
Mehrere Frauen haben versucht, die letzte Bundestagswahl anzufechten. Schließlich habe es an Paritätsregeln gefehlt. In der Sache haben die Verfassungsrichter nicht entschieden. Sie nutzten die Gelegenheit aber für ein paar grundsätzliche Erwägungen.