Ökonomik im Stresstest
Die Wirtschaftswissenschaft vernachlässigt ihre Ideengeschichte. Das macht sie wehrlos. Andere sind dabei, die Deutungshoheit über das Fach zu gewinnen und Ideen umzuinterpretieren. Zeit für eine Vorwärtsverteidigung.
Die Wirtschaftswissenschaft vernachlässigt ihre Ideengeschichte. Das macht sie wehrlos. Andere sind dabei, die Deutungshoheit über das Fach zu gewinnen und Ideen umzuinterpretieren. Zeit für eine Vorwärtsverteidigung.
Sie war eine Ikone der Demokratie und der Frauenbewegung in Italien: Am Samstag starb Luisa Zappitelli im Alter von 109 Jahren. Die Corona-Pandemie war nicht die erste medizinische Katastrophe, die sie miterlebte.
Der Ertrag der Zusammenkunft der beiden Präsidenten ist überschaubar. Darüber muss man aber nicht enttäuscht sein. Die Normalisierung des diplomatischen Betriebs ist ein wichtiger Anfang.
Polizisten und Journalisten stehen sich in Frankreich fremd gegenüber, die Pressefreiheit ist in Gefahr. Deshalb suchte die Regierung den Rat einer unabhängigen Kommission. Unsere Korrespondentin war Teil davon.
Die hessische SPD hat bei ihrem Parteitag in Offenbach Staatsminister Michael Roth als Spitzenkandidaten ihrer Liste für den Bundestagswahlkampf nominiert. Auf Platz zwei wählten die Delegierten die Bundestagsabgeordnete Dagmar Schmidt.
Von der Pariser Kommune bis zum Modernisierungsschub der fünfziger Jahre: Wie die Literaturwissenschaftlerin Kristin Ross die Voraussetzungen der Demokratie freilegt.
Präsident Joe Biden möchte Amerika sozialdemokratisieren. Doch die linken Identitätspolitiker in seiner Partei könnten ihm einen Strich durch die Rechnung machen.
Hagen Kunze ist in der DDR aufgewachsen und findet die Behandlung der Ostdeutschen ungerecht, Anna Engeln kommt aus dem Westen und sieht das anders. „Deutschland spricht“ bringt die beiden zusammen.
Angesichts neuer sicherheitspolitischer Herausforderungen müssten Deutschland und die Bundeswehr mehr Verantwortung übernehmen, glaubt Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer. Auch militärisch.
In Berlin erinnert Steinmeier an den deutschen Überfall auf die Sowjetunion vor 80 Jahren. Deutschland müsse sich die Verbrechen im Osten Europas ins Gedächtnis rufen, sagt er. Dabei zählt der Bundespräsident Orte auf, die für die „deutsche Barbarei“ stehen.
Allensbach-Umfrage zur Meinungsfreiheit +++ Karlsruher Urteil +++ Besteuerung der Renten +++ Reform Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk +++ Guntram Vesper +++ Vormweg und Heißenbüttel
Fischmehl ist in Europa gefragter denn je: Hühner, Schweine, vor allem aber andere Fische bekommen das Pulver zu essen. In Gambia wächst die Wut auf chinesische Fischmehlfabriken – und die Angst vor einer Hungersnot.
In Iran wird gewählt. Die Grünen planen einen Pakt mit der Wirtschaft. Die DFB-Elf bereitet sich auf das Spiel gegen Portugal vor. Und wie ist es um die deutsche Impfkampagne bestellt? Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Für 2021 rief der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan das „Jahr der Reformen“ aus und versprach mehr Freiheit. Davon profitieren nun allerdings vor allem Terroristen und andere Straftäter.
Der Streit zwischen Twitter und Indien spitzt sich zu: Der indische Technologie-Minister warf dem Unternehmen vor, sich absichtlich nicht an ihre Regeln zu halten.
Der Protestbewegung wird die Bindung an ein einziges Unternehmen zum Verhängnis - nun muss sie sich völlig neu erfinden.
Am 21. Juli befasst sich das Verfassungsgericht mit der Frage, ob die Kanzlerin sich auf einer offiziellen Pressekonferenz bei einer Auslandsreise zur Wahl von Thomas Kemmerich zum thüringischen Ministerpräsidenten äußern durfte. Geklagt hat die AfD.
Das Datum ist nicht zufällig gewählt: An diesem Donnerstag werden in einem Festakt die Stasi-Unterlagen in das Bundesarchiv in Berlin überführt. Am 17. Juni vor 68 Jahren wagten die Arbeiter in der DDR den Aufstand.
Ist Sachsen ein Land der „Querdenker“? Ja und nein, ergab eine repräsentative Studie. Besonders weit gehen die Meinungen bei Leuten auseinander, die selbst eine Corona-Erkrankung durchgemacht haben.
Im Wettbewerb zwischen Berlin und Bonn gab das Reichstagsgebäude mit seiner symbolischen Vieldeutigkeit den entscheidenden Ausschlag.
Das Gipfeltreffen zwischen dem amerikanischen und dem russischen Präsidenten hat wenige konkrete Ergebnisse gebracht. Aber der Dialog ist vernünftig.
ARD und ZDF sollen reformiert werden. Die Medienpolitik will ihnen noch mehr Spielraum geben, vor allem im Internet. Dabei überziehen die Sender schon jetzt ihre Rolle im dualen System. Ein Gastbeitrag.
Am Ende einer hitzigen Twitterschlacht steht für Paul Ziemiak eine Entschuldigung – und eine alte Erkenntnis: „Eine differenzierte Auseinandersetzung erfordert mehr Raum als einen Tweet.“
Polen ist nicht das einzige Land, in dem Washingtons Kehrtwende zur Gaspipeline schlecht aufgenommen worden ist. Aber Warschau hat hausgemachte Gründe, sich ganz besonders getroffen zu fühlen.
Nach dem Eindruck vieler Deutscher ist es um die Meinungsfreiheit derzeit so schlecht bestellt wie nie zuvor in der Bundesrepublik: Etwas weniger als die Hälfte glauben, man könne seine politische Meinung noch frei äußern.
Das erste Treffen der EU-Spitze mit Präsident Biden hat gezeigt, dass mit dem neuen Mann im Weißen Haus nicht auf einen Schlag alles besser wird. Es gab Fortschritte, aber nicht alle Konflikte wurden gelöst.
Vor dem Gipfeltreffen von Joe Biden und Wladimir Putin zeigen sich Warschau und Kiew von der Russland-Politik Washingtons enttäuscht. Insbesondere wegen Nordstream 2 beklagen sie eine nachgiebige Haltung.
Wolfgang Schäuble spielte bei der Entscheidung, Parlaments- und Regierungssitz nach Berlin zu verlegen, eine sehr wichtige Rolle. Im Interview spricht der Bundestagspräsident über seine historische Rede, die Bedeutung seines Rollstuhls dabei – und das Charisma von Angela Merkel.
Die Universitäten haben die Corona-Beschränkungen gemeistert und sind daran sogar gewachsen. Doch Wissenschaft lebt von Diskurs und Präsenz. Zeit, sie wiederherzustellen. Ein Gastbeitrag.
Im Wahlkreis Zeitz blieb die AfD bei der Wahl in Sachsen-Anhalt besonders stark. Zwei Männer, die ihre Heimat lieben, leiden darunter. Der eine kämpft. Der andere hat aufgegeben. Eine Reportage.
Der frühere Ministerpräsident Benjamin Netanjahu stand für Stabilität und Wohlstand. Zuletzt aber ging es ihm nur noch um sich selbst.
In Osnabrück nimmt das neue Islamkolleg seine Arbeit auf. Die NATO betrachtet Russland als Gefahr. In Deutschland wird über die Maskenpflicht gestritten. Und die DFB-Elf spielt gegen Frankreich. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Italien wollte sich als einziger G-7-Staat an der „Neuen Seidenstraße“ Chinas beteiligen. Doch das Verhältnis zwischen Rom und Peking hat sich deutlich abgekühlt.
Benjamin Netanjahu glich als Ministerpräsident Israels zuletzt immer mehr seinem Freund Donald Trump. Nun plant er eine Rückkehr wie einst Winston Churchill. Doch darüber entscheidet er nicht mehr allein.
Über die Wahl in Sachsen-Anhalt könnte längst Gras gewachsen sein, wenn da nicht das große Deuten wäre. Besonders in der Disziplin des Verlierens offenbaren sich die Gewinnertypen der Politik.