Was eine Wahl lehren kann
Über die Wahl in Sachsen-Anhalt könnte längst Gras gewachsen sein, wenn da nicht das große Deuten wäre. Besonders in der Disziplin des Verlierens offenbaren sich die Gewinnertypen der Politik.
Über die Wahl in Sachsen-Anhalt könnte längst Gras gewachsen sein, wenn da nicht das große Deuten wäre. Besonders in der Disziplin des Verlierens offenbaren sich die Gewinnertypen der Politik.
Auch wenn es die deutsche Politik gern anders hätte: Die Bedeutung von Kernwaffen in der Welt nimmt nicht ab, sondern zu. Besonders die Bedrohung durch Russland ist gewachsen. Auf Amerika kann Europa dabei immer weniger zählen.
China ist Rivale der westlichen Demokratien, es ist aber auch enger Wirtschaftspartner, für einige Staaten sogar der engste. So einfach funktioniert Blockbildung da nicht.
Am Sonntag hat die Frankfurter FDP für eine Vier-Parteien-Koalition mit Grünen, SPD und Volt gestimmt. Doch trotz des Ergebnisses bedarf es kritischer und wachsamer Bürger.
Die Frankfurter FDP hat sich für ein Vier-Parteien-Bündnis entschieden. Die Stimmung in hessischen Kitas hingegen schlecht. Die Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Die Investitionsoffensive in ärmeren Ländern ist wohl das vielleicht wichtigste Ergebnis dieses G-7-Gipfels. Ein alternatives Seidenstraßenprojekt ist es aber noch nicht.
Die Wahl von Joe Biden zum amerikanischen Präsidenten habe nicht alle Probleme beseitigt, sagt die Bundeskanzlerin. Aber man könne nun mit neuem Elan an deren Lösung gehen.
Die drei Langzeitkanzler mussten viel Spott zu Anfang ertragen. Aber dann erwarben sie sich Respekt und Vertrauen in langen Kanzlerschaften. Wie genau hilft das Armin Laschet weiter?
„Der Mauretanier“ hat die Sommer-Berlinale eröffnet. Benedict Cumberbatch erzählt, warum er den Film unbedingt produzieren wollte, wie er seinen amerikanischen Akzent trainierte und schwärmt über die Arbeit mit Jodie Foster.
Sie pflegt ein zurückhaltendes Profil und nicht das eines Stars: Warum Sally Buzbee die erste Chefredakteurin der Washington Post wurde.
Die Aufregung um den ukrainischen Dress war durchaus gewollt. Falls das Team bei der EM im Viertelfinale spielt, könnte sich sogar die russische Justiz des gelben Hemdes annehmen.
Die Grünen bekommen Zulauf – vor allem von jungen Leuten. Die wollen nicht nur Plakate kleben, sondern mitentscheiden. Auch auf dem Parteitag an diesem Wochenende. Vier Beispiele.
Prinzipien bitte nur im Plural: Christoph Möllers erörtert, wie der Liberalismus in der Politik nach Möglichkeiten sucht, die eigenen Interessen durchzusetzen.
Boris Johnson will auf dem G-7-Gipfel mit Joe Biden eine neue transatlantische Ära begründen. Beide machten vor dem Treffen Impfstoffzusagen für ärmere Länder. Nun stehen die anderen Mitglieder der Gruppe unter Zugzwang.
Russland verweigert einem deutschen Journalisten die Akkreditierung für die EM. Der Fall zeigt deutlich, mit welchem Geist die UEFA für ihr Turnier Doppelpass spielt. Es ist eine Schande für Europa.
Der Parteivorsitzende Robert Habeck sagt, den Grünen sei es nicht gut gelungen, Rückenwind zu erzeugen. Weiterer Gegenwind kommt derweil von Fridays for Future: In Sachen Klimaschutz müssten die Grünen noch eins drauflegen.
Der amerikanische Präsident wirbt in Europa um Partner im Systemwettbewerb mit China und Russland. Doch gibt es ein Problem: die Hinterlassenschaft Trumps.
Den Grünen stehen einige Debatten um ihr Wahlprogramm bevor. Beim G-7-Gipfel geht es um Impfstoff für die Welt und die Folgen des Brexits. Und die Fußball-EM beginnt. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Das Verbot von Nawalnyjs Organisationen zeigt, dass der Kreml auf dem Weg in die Vergangenheit ist: Opposition ist in Russland jetzt wieder strafbar.
Die Werbebranche nimmt hin, dass Google, Facebook und Amazon den Werbemarkt beherrschen. Dabei sind die Gefahren für die Demokratie nicht zu übersehen. Darauf müssen die Werber endlich reagieren. Ein Gastbeitrag.
Nie mehr eine unkontrollierte Massenbewegung zulassen: Daniel Leese beschreibt, wie Chinas Kommunistische Partei die Kulturrevolution aufarbeitete.
Die belarussische Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja im Interview über ein Tribunal gegen Lukaschenko, die Grenzen des Protests, die Stärke der EU und ihr Leben im Exil.
Die Notlage ist so groß, dass wir uns alle noch mehr anstrengen müssen. Die G-7-Staaten sollten beschließen, den Entwicklungsländern eine Milliarde Impfstoffdosen zur Verfügung zu stellen – damit bis Ende nächsten Jahres alle Menschen auf der Welt geimpft werden können. Ein Gastbeitrag.
Erst Luther, dann Bauhaus, jetzt Beuys: Viele Jubiläumsfeiern wollen uns ihren Gegenstand als Vorbild verkaufen. Das geht immer öfter schief, und am Ende verlässt der Jubilar seine Party schwer beschädigt. Zu Recht?
Kurz vor dem G7-Gipfel in Carbis Bay in Großbritannien zeigte sich der amerikanische Präsident Joe Biden gegenüber Russland und China unerschrocken. Die Demokratien in der Welt stünden vereinigt der autoritären Repression gegenüber.
Stiftungen werden in Deutschland immer wichtiger – und sie stehen trotz Corona-Pandemie gut da. Jetzt blickt der Deutsche Stiftungstag gespannt auf die geplante Stiftungsrechtsreform.
Lieferketten, Neue Seidenstraße und die WHO: Chinas wirtschaftlicher Einfluss in der indopazifischen Region wächst stetig. Nun suchen Amerika, Australien und Japan nach Wegen, den immensen Machtgewinn Pekings einzugrenzen.
20 SEK-Beamte stehen unter Extremismus-Verdacht. Frankfurts Hochhäuser sollen grüner werden. Eine Frankfurterin hat Chorgesang wieder „cool“ gemacht. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Die Frankfurter Polizei kommt nicht zur Ruhe. Kaum, dass die NSU 2.0-Drohschreiben geklärt schienen, wird nun eine Gruppe teils ranghoher SEK-Beamter suspendiert. Sie stehen unter Rechtsextremismus-Verdacht. Das Ausmaß des Falles ist längst nicht klar.
Australiens Grenzen sind geschlossen und Tausende seiner Staatsbürger im Ausland gestrandet. Aber die Regierung will von Öffnung nichts wissen.
Die öffentlich-rechtlichen Sender sollten ein Netzwerk bilden für Debatten, Dialog und Diversität. Vor allem aber müssen sie nah an Menschen und vor Ort sein. Ein Gastbeitrag.
Der amerikanische Präsident Joe Biden bricht zu seiner ersten Auslandsreise auf. In Europa will er das westliche Bündnis erneuern. Einige Risse aus der Zeit Trumps aber sind geblieben.
Der Angreifer rief einen Satz, der als Erkennungszeichen der rechtsextremen Gruppe Action Française gilt. Die Tat wurde parteiübergreifend verurteilt: Gewalt sei kein Mittel demokratischer Auseinandersetzung.
Die Lebenswirklichkeit abbilden? Das kann für Parteien kein Anspruch sein. Es ist ein Armutszeugnis, wie schon das Paradebeispiel des Genderns deutlich macht.