Vier Fragen an Claudia Roth
Die neue Kulturstaatsministerin liest Nino Haratischwili, hört Igor Levit, liebt die Berlinale – und mag keine einfachen Antworten auf schwierige Fragen.
Die neue Kulturstaatsministerin liest Nino Haratischwili, hört Igor Levit, liebt die Berlinale – und mag keine einfachen Antworten auf schwierige Fragen.
Vor Polens Parlamentswahl 2019 ist das Telefon des Wahlkampfchefs der größten Oppositionskraft mit der Pegasus-Software gehackt worden. Ist die Wahl damit noch als fair zu bezeichnen?
Udo Di Fabio über Staatsfixierung und Impfpflicht.
Neue Technologien ermöglichen, die Welt in nie dagewesenem Ausmaß zu analysieren und zu steuern. Während die einen von ungeahntem Wohlstand und Langlebigkeit träumen, fürchten und erleben andere, unselbständig zurückzubleiben.
Der Sturm auf das Kapitol hat Donald Trump weniger geschadet als erwartet. Er kontrolliert immer noch weite Teile seiner Partei. Wie konnte ihm das nach diesem Angriff auf die Demokratie gelingen?
Kurz vor dem Jahresende hat die Minderheitsregierung in Spanien nicht nur den Haushalt durchs Parlament gebracht. Die Linkskoalition hat sich auch auf eine Arbeitsmarktreform geeinigt.
Der tunesische Präsident Kaïs Saïed tritt immer autoritärer auf. Die demokratische Verfassung will er reformieren. Von den bisherigen Freiheiten dürfte nicht viel übrig bleiben.
Datenschutz ist wichtig, um Vertrauen zu schaffen - er darf aber nicht dazu führen, dass am Datenschatz nur andere verdienen.
Indonesien erforscht den Meeresboden in einer Wirtschaftszone, die auf die Seerechtskonvention der Vereinten Nationen zurückgeht. Doch auch China meldet hier Ansprüche an. Schiffe beider Seiten verfolgen einander.
Indien dreht den Schwestern von Mutter Teresa den Geldhahn zu. Das könnte für die Regierung teuer werden – auch international.
Der größte Bundestag aller Zeiten ist gewählt, die Debatte zur Reform des Wahlrechts ist festgefahren. Dabei kann man ein Persönlichkeitswahlrecht mit einer strikten Proportionalität verbinden – ohne dass Überhangmandate entstehen.
Aus einem möglichen neuen Kalten Krieg will China als Sieger hervorgehen. Seit Jahrzehnten stellt man sich daher die Frage: Woran ist die Sowjetunion gescheitert?
In Bayern gibt es zwölf gesetzliche Feiertage, in Hessen nur zehn. Ist das gerecht? Nein, glaubt jedenfalls die Linkspartei im Landtag.
Russland und Ukraine +++ Querdenker und die Demokratie und Rechtstaatlichkeit +++ Heinrich Böll und Robert Gernhardt +++ Drei Königinnen +++
Die Ordensgemeinschaft der verstorbenen Friedensnobelpreisträgerin ist in Indien, um den Ärmsten zu helfen. Nun kritisiert das Innenministerium die Buchführung der Nonnen. Im Land wendet sich zunehmend die Stimmung gegen Christen.
Anglomanie, Okzidentalismus und Liberalität: Ian Buruma beschäftigt sich als Romanautor und als Publizist mit der Weite der Welt und den Grenzen der Toleranz. Die hat er auch selbst getestet. Heute wird er siebzig.
Nach Gewalt während einer Demonstration in Schweinfurt sind vier Teilnehmer zu Bewährungs- und Geldstrafen verurteilt worden. Unter ihnen ist auch die Mutter eines vier Jahre alten Kindes, das als „Schutzschild“ missbraucht wurde.
Erinnerungspolitik ist kein Opfer-Wettbewerb: Das Shoah-Gedenken kann den Blick auf den Kolonialismus lenken – und umgekehrt. Ein Gastbeitrag.
Schöne Bescherung: Mit „Eldorado KaDeWe“ glückt Julia von Heinz eine Serie, die neue Maßstäbe für ihr Genre setzt.
In einigen Bundesländern treten Kontaktbeschränkungen in Kraft. Omikron überrollt die iberische Halbinsel. Und Sebastian Kurz twittert auf Englisch. Der F.A.Z.-Newsletter nach Weihnachten.
Als es um den Bundesvorsitz ging, zählte Nordrhein-Westfalens SPD-Vorsitzender Thomas Kutschaty nicht zu den Befürwortern von Olaf Scholz. Dessen Sieg nennt er nun „beflügelnd“ – auch für die anstehende Landtagswahl.
Jahrzehntelang war Hongkong der einzige Ort in China, an dem der Opfer des Tiananmen-Massakers gedacht werden durfte. Nun wurden gleich mehrere Erinnerungssymbole entfernt.
Gemeinsam mit Nelson Mandela und Frederick Willem de Klerk schaffte er die friedliche Überwindung der Apartheid. Desmond Tutu gehörte zu den Ausnahmeerscheinungen der Geschichte.
Vor genau 30 Jahren löste sich die Sowjetunion auf. Daraus entstanden 15 souveräne Nachfolgestaaten, die bis heute unter den Altlasten der sozialistischen Ordnung leiden. Ein Gastbeitrag.
Dreieinhalb Jahrzehnte lang hat Klaus-Dieter Frankenberger in der F.A.Z. über Außenpolitik geschrieben. Jetzt geht er in den Ruhestand. Und blickt zurück auf Szenen eines Journalistenlebens.
Nicht nur an das Trennende denken: Heute haben wir eine neue Möglichkeit, Heinrich und Thomas Manns beispielhaftes Engagement aufzunehmen. Ihr Widerstand hat noch immer Bedeutung.
Die Verhältnisse in Deutschland unterschieden sich deutlich von denen in der DDR, sagt der Berliner Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Corona-Kritiker tun Menschen unrecht, die in Diktaturen leiden, kritisiert er.
Viele der Essays, mit denen sie berühmt wurde, sind Puzzlestücke einer Pathologie des schlechten Geschmacks. Als Erzählerin entwickelte sie sich in Gegenrichtung zur amerikanischen Literaturgeschichte. Zum Tod der Schriftstellerin Joan Didion.
In seiner Weihnachtsansprache appelliert der Bundespräsident an das Miteinander der Bürger. Auch nach der Pandemie müsse man noch miteinander leben können. Bei der „stillen Mehrheit“ bedankt er sich.
In modernistischer Tradition: Für seinen Roman „Das Versprechen“ hat Damon Galgut zu Recht den Booker-Preis gewonnen.
Die Wiener Wochenzeitung „Falter“ setzt den früheren Kanzler Sebastian Kurz und seine Freundin Susanne Thier als Heilige Familie in Szene. Der Aufruhr ist groß. Dabei geht es nicht nur um Sexismus.
Der designierte CDU-Chef über heilige drei Königinnen, Gelassenheit in der Pandemie und die Frage, ob die Kontaktbeschränkungen zu Silvester zu spät kommen.
Vier der 24 Mitglieder des Deutschen Ethikrats stimmten gegen die Empfehlung für eine weitreichende Impfpflicht. Sie halten die Voraussetzungen derzeit nicht für erfüllt und warnen vor Eile. Hier erklären sie, warum.
Viele Extremisten sitzen in Gefängnissen. Die Gefahr ist groß, dass sich Mithäftlinge radikalisieren. Was kann man dagegen unternehmen?
Mit einer Protokollnotiz geben die zwei Länder ihrer Sorge Ausdruck, dass zu wenig gegen das Virus getan werde. Im Südwesten gelten die schärferen Regeln jetzt einen Tag früher.
Der Ethikrat befürwortet mehrheitlich eine allgemeine Impfpflicht. Medizinisch ist sie fragwürdig, den Ängsten der Bürger ist so jedenfalls nicht beizukommen. Ein Gastbeitrag.