Guten Morgen!
Albrecht Koch ist Domkantor in Freiberg. Seine Region, das Erzgebirge, wird immer wieder von Verschwörungstheoretikern und Wissenschaftsleugnern vereinnahmt. Als Christ positioniert er sich gegen die wachsende Radikalisierung.
Europäische Integration meint nicht die Verschmelzung von Identitäten zu einem imaginären Einen. Daran erinnern uns die Staaten im Osten Europas, meint Lucia Puttrich. Ein Gastbeitrag.
Sich für die Demokratie einzusetzen, ist nach dem Machtwechsel in Afghanistan lebensgefährlich. So auch für den 35 Jahre alten Sayed Mosavi, der es mit seiner Familie nach Kelkheim geschafft hat. Jetzt brauchen sie eine Wohnung.
Ist der Balkan ein ewiger Unruheherd? Oder viel besser als sein Ruf? Der Schweizer Autor Cyrill Stieger geht der Frage nach.
„Trag das Kopftuch“: Eine Studie zeigt, dass strenggläubige Muslime an immer mehr Berliner Schulen die Regeln bestimmen und ihren Mitschülern religiöse Vorschriften machen. Politiker ignorieren das Problem.
2022 muss das Jahr sein, in dem das Internet eine Sicherheitsstruktur bekommt. Die Gefahr eines Cyberkriegs nimmt zu, die Kriminalität im Netz explodiert. Ein Gastbeitrag.
Hätte Donald Trump den Angriff auf das Kapitol vor einem Jahr stoppen können? Die Demokraten wollen zeigen, dass er entsprechende Aufforderungen seiner Vertrauten ignorierte. Einige wollen aber gar nicht aussagen.
Über die Höhe der gesetzlichen Rente wird viel und heiß diskutiert: Will man sie für Geringverdiener aufbessern, hat das seinen Preis. Vor allem junge Menschen sollten sich nicht unter Wert verkaufen.
Wenn der hessische Ministerpräsident allein entscheiden kann, wer mit einem Preis bedacht wird, sind Konflikte programmiert. Die CDU reagiert auf die Vorwürfe der SPD freilich genüsslich mit einem historischen Verweis auf Alt-Ministerpräsident Zinn.
Amerika ist anders - in dieser Hinsicht besonders. Annika Brockschmidt über die enge Verbindung zwischen Politik und Religion. Etwas mehr Tiefenschärfe hätte dem Buch gutgetan.
Fast täglich kommt es zu Gewalttätigkeiten aus einer winzigen Minderheit gegen Repräsentanten einer großen Mehrheit. Die müsste sich schon auflösen, um dem Vorwurf der Spaltung zu entkommen.
In der Nacht zum Sonntag ist ältesten Flügel des Parlamentskomplexes in Kapstadt ein Feuer ausgebrochen. Die Einsatzkräfte konnten die Nationalversammlung nicht vor den Flammen retten. Die Brandursache ist noch unklar, ein Verdächtiger wurde festgenommen.
Nach der Nazi-Diktatur standen die Zeichen in Frankfurt auf Neuanfang. Der Wiederaufbau der Paulskirche stand bald im Mittelpunkt der politischen Entwicklungen in den ersten Jahren der Nachkriegszeit.
Wer keine Maske tragen oder sich nicht impfen lassen will, trägt zur Überlastung des Gesundheitssystems bei und mutet anderen schwere Lasten für Leben und Gesundheit zu.
Die türkischen Hoffnungen auf großen Einfluss in der arabischen Welt haben sich zerschlagen. Die Wirtschaft liegt am Boden. Präsident Erdogan braucht Hilfe – auch von ehemaligen Feinden.
Thomas Mann oder Anna Seghers sind die Ausnahmen. Für die meisten vor den Nazis geflüchteten Schriftsteller interessierte sich nach dem Krieg kaum jemand. Ihnen widmet sich Edita Koch mit der in Frankfurt publizierten Zeitschrift „Exil“.
Vor fünfzig Jahren erreichte die Moderne ihren Höhepunkt – und vielleicht auch ihr vorläufiges Ende: Was nehmen wir heute von den Dingen, den Formen und Versprechen des Jahres 1972 mit?
Die Wehrbeauftragte fordert zum Jahresauftakt eine schonungslose Analyse von Minusma und EUTM. Zudem warnt sie vor einer Situation, in der die Amerikaner nicht mehr mit der Bundeswehr üben.
Sie ist eine der wenigen erfahrenen Kräfte in der neuen Stadtregierung: Die Frankfurter Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) spricht über ihre zweite Amtszeit und die Städtischen Bühnen.
Die Bundesregierung will besonders bedrohte Afghanen rasch vom Hindukusch evakuieren. Doch die Taliban stellen sich bei Flügen aus Kabul quer.
Unbezweifelbare Objektivität wird sich nicht erzielen lassen: Dieter Grimm widmet dem schwierigen Verhältnis von Verfassungsgerichtsbarkeit, Demokratie und Politik brillante Analysen.
Ausgerechnet die Retter und Beschützer der Normalität – Polizisten, Feuerwehrleute, Sanitäter, Politiker – sind Ziel von Hass und Gewalt geworden. Über die Ursachen dieser Perversion wird viel spekuliert. Aber eigentlich herrscht Ratlosigkeit.
Zum ersten Mal seit 2017 steht Deutschland wieder an der Spitze einer bedeutenden Staatengruppe. Bundeskanzler Scholz hat sich für die G-7-Präsidentschaft einiges vorgenommen.
Lateinamerika will Wandel und mehr soziale Gerechtigkeit. Aber angehäufte Frustrationen öffnen den einfachen und radikalen Rezepten von linken und rechten Heilsversprechern die Türen.
Sind die Demokratien auf dem Rückzug? 2021 gab es Ereignisse, die diesen Schluss nahelegen. Umso mehr muss den Feinden der Demokratie entgegengetreten werden.
Viele Menschen in Deutschland wollen sich nicht impfen lassen. Auch eine junge Frau zweifelte – machte es dann aber doch.
Das zweite Jahr der Corona-Pandemie war das erste, in dem alle Medien verstanden haben, dass sie sich verändern müssen. Manche sind weiter als andere.
Nach der Ära Merkel muss sich die Türkei auf mehr Kritik aus Deutschland einstellen. Die Gesellschaftspolitik der neuen Regierung stößt in Ankara auf Zustimmung.
Nach fast 20 Jahren nimmt Claus Kleber Abschied vom „heute journal“. Seine letzte Moderation endet mit einem langen Appell.
Die Zeit ist vorbei, in der der Westen nach Amerika schielte, wenn es an einer Ordnungsmacht fehlte. Europa selbst muss sich in Krisen bewähren.
Pandemie, Krise, gespaltene Gesellschaft – bei all den negativen Nachrichten der vergangenen Monate ist es Zeit daran zu erinnern, dass sich auch vieles in Hessen ereignet hat, dass Grund zu Optimismus gibt.
In Bayern und Baden-Württemberg ergreifen Kommunen Maßnahmen gegen unangemeldete Demos. Die Stadt München droht etwa an Neujahr mit einem Bußgeld von bis zu 3000 Euro.
Die türkische Wirtschaftskrise hat ihren Preis: Präsident Erdogan verliert an Zustimmung. In der Opposition profitieren davon insbesondere Meral Akşener und ihre junge „Gute Partei“.
Als die internationalen Soldaten abzogen, blieb Osman Azimi in Afghanistan zurück und versteckte sich vor den Taliban. Jetzt hat er es doch noch nach Deutschland geschafft. Und als erstes seinen Bart abrasiert.
Schon wieder ein neues Mediennetzwerk und eine Pressekonferenz am Jahrestag des Kapitolsturms: Donald Trump drängt zurück ins Rampenlicht. Was ist davon zu halten?