Wahlkampf am Abgrund
Michel Houellebecq hat einen Politthriller geschrieben. Die Geschichte spielt über weite Strecken im französischen Wirtschaftsministerium, während des Präsidentschaftswahlkampfs im Jahr 2027. Ist „Vernichten“ sein letztes Werk?
Michel Houellebecq hat einen Politthriller geschrieben. Die Geschichte spielt über weite Strecken im französischen Wirtschaftsministerium, während des Präsidentschaftswahlkampfs im Jahr 2027. Ist „Vernichten“ sein letztes Werk?
Frank Ulrich Montgomery +++ Benin-Bronzen in Hamburg +++ Debatte um die Hohenzollern +++ Journal von Paul Nizon +++ Zum Tod von Joan Didion
Der Chef der polnischen Regierungspartei PiS, Jaroslaw Kaczynski, bestätigt in einem Interview den Erwerb der Spionage-Software Pegasus. Die Überwachung von oppositionellen Politikern streitet er ab.
Vor 20 Jahren wurde das Gefangenenlager Guantánamo Bay eröffnet. Es besteht bis heute – und ist eine Schande für den Rechtsstaat. Ein Gastkommentar.
Am Europäischen Gerichtshof wird die Zukunft der Staatengemeinschaft verhandelt. Kaum ein Bürger aber kennt das Innere oder seine Mitarbeiter. Wer sind die Leute, die so viel Macht haben?
Zum Jahrestag des Sturms auf das Kapitol fragt sich die amerikanische Presse, was er für das Land bedeutet. Die älteste Demokratie der Welt scheint vielen mehr denn je in Gefahr.
Millionen Liter Trinkwasser aus dem Vogelsberg werden täglich in Frankfurter Toiletten hinunter gespült. Das muss sich ändern, sagen Umweltschützer. Der zuständige Verband verweist auf seine Nachhaltigkeit.
Die taiwanesische Insel Kinmen liegt vor der Küste der chinesischen Großstadt Xiamen. Immer wieder kommt es zu Machtspielen und Drohgebärden. Dieses wiederkehrende Bild im Konflikt zwischen Taiwan und China hat die Fotografin Ann Wang dokumentiert.
Politische Polarisierung war stets zeitlich begrenzt, nämlich auf die Monate vor der Wahl. Irgendwann stritt man mit Kollegen und den Nachbarn nicht mehr über Politik, sondern wandte sich dem Alltag zu. Dieses System hat Donald Trump gesprengt.
Verbraucherpreise +++ Datenschutz +++ Begnadigung Park Geun-hye
Nach der Messe einen Cappuccino: Der Moskauer Priester Andrej Schtschenikow war früher Schauspieler. Seine Kirche des heiligen Antipas wurde zum Sammelpunkt der kreativen Jugend. Doch die westliche Anmutung täuscht.
Der amerikanische Präsident hat zum Gedenken an den Sturm auf das Kapitol die Amerikaner aufgefordert, dem „Licht der Wahrheit“ zu folgen. Seinen Vorgänger nannte er nicht beim Namen, kritisierte ihn aber scharf. Trump reagierte umgehend.
Ein Jahr nach der Erstürmung des Kapitols befinden sich die USA nach den Worten von Präsident Joe Biden in einem Kampf zwischen Demokratie und Autokratie. Mit seinem Vorgänger Donald Trump geht Biden in seiner Rede vor dem Kongress hart ins Gericht.
Trude Simonsohn hat Generationen von Schülern vom NS-Terror berichtet. Sie klagte nicht an, sondern mahnte zur Verantwortung. Nun ist die unermüdliche Zeitzeugin und Ehrenbürgerin von Frankfurt im Alter von 100 Jahren gestorben.
Olaf Scholz gehört nicht zu den Russland-Freunden in der SPD. Doch mit den Grünen hat er Differenzen – etwa wenn es um Nord Stream 2 geht. Einen Neustart mit Putin will der Bundeskanzler aber nicht.
Aufgrund des zunehmenden Einflusses Chinas im Indopazifik haben Australien und Japan ein Abkommen unterzeichnet. Es soll gemeinsame Manöver ermöglichen. Peking zeigt sich nicht erfreut.
Auf dem Dreikönigstreffen der FDP hat der Fraktionsvorsitzende aus Baden-Württemberg dem Ministerpräsidenten schwere Vorwürfe gemacht. Winfried Kretschmann wolle „zu autoritären Strukturen zurückgehen“.
Was geschah im Weißen Haus, nachdem Donald Trump den Mob Richtung Kapitol losschickte? Auch dank der Arbeit des Untersuchungsausschusses lässt sich der 6. Januar rekonstruieren.
Bei ihrem Antrittsbesuch in Washington muss die neue deutsche Außenministerin auch über so heikle Themen wie Nord Stream 2 sprechen. Mit wohlgesetzten Worten erzielen Deutsche und Amerikaner eine Art Einvernehmen.
Heute würde es einem Präsidentschaftskandidaten schon leichter fallen, ein unliebsames Wahlergebnis zu „korrigieren“. Die älteste Demokratie der Welt ist morsch.
Die Gesundheitsminister empfehlen neue Regeln für die Quarantäne, die USA erinnern an den Sturm auf das US-Kapitol und Tennisstar Djokovic sorgt für Entrüstung. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Die Sorge um Amerikas Demokratie wächst, das Land ist nicht weniger gespalten als vor einem Jahr. Fast die Hälfte der Amerikaner glaubt noch immer, an Trumps Lüge von der gestohlenen Wahl könnte etwas dran sein.
Die deutsche Außenministerin und ihr amerikanischer Amtskollege richten nach ihrem Treffen in Washington eine einheitliche Botschaft an Moskau. Die Gaspipeline Nord Stream 2 ist dabei für Blinken ein Faustpfand – in den Händen des Westens.
Die Justiz werde alle am Sturm auf das Kapitol Beteiligten zur Rechenschaft ziehen, sagt Merrick Garland. Bereits mehr als 700 Verdächtige seien angeklagt worden. Joe Biden will am Donnerstag Trumps Verantwortung benennen.
Hochhaus meets Hochofen: Esch-sur-Alzette bereitet sich auf seine Rolle als Kulturhauptstadt Europas vor. Hier zeigt sich, wie gelungener Strukturwandel aussehen kann.
Weil die Republikaner im Senat eine Wahlrechtsreform blockieren, droht ihnen der demokratische Fraktionsführer: Er möchte das Blockaderecht der Minderheit beschneiden. Das könnte sich rächen.
Omid Nouripour will sich zum neuen Grünen-Vorsitzenden wählen lassen. Im Interview spricht der Frankfurter Bundestagsabgeordnete über die Aufarbeitung von Wahlkampffehlern – und seine „relativ präzise Vorstellung, was mir bevorsteht“.
Die sächsische AfD wirft der Landesregierung vor, mit der Beschränkung des Versammlungsrechts Gewalt zu provozieren. Die anderen Fraktionen lassen ihr das nicht durchgehen.
Viele Menschen haben Hemmungen, mit Juden zu reden. Hanna hilft ihnen. Die Studentin macht mit bei „Meet a Jew“ und besucht zum Beispiel das Goethe-Gymnasium in Ludwigsburg.
Für die allgemeine Impfpflicht zu sein ist nicht schwer. Schwerer aber ist es, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass sie auch eingeführt werden könnte.
Der Schriftsteller Mario Vargas Llosa galt einmal als konservative Stimme der Vernunft. Jetzt schreibt er Unsinn und wirbt für rechtsautoritäre Politiker.
Die Präsidien von CDU und CSU empfehlen die Wiederwahl von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Der CDU-Vorsitzende Armin Laschet würdigte dessen Verdienste.
Was uns der Paulskirchen-Abgeordnete Robert Blum bis heute zu Parlamentarismus und Diskussionskultur lehrt: Gibt es Freiheit nur mit Einigkeit?
Die Außenministerin reist nach Washington. In Las Vegas beginnt die Technik-Messe CES. Und der Corona-Expertenrat spricht sich für die Ausweitung von 2-G-Plus aus.
Komme es zu Ausschreitungen, müssten „Corona-Spaziergänger“ die Konsequenzen tragen, betonen Bundesinnenministerin Faeser und ihr Kollege aus Bayern. Teilnehmer sollten darauf achten, mit wem sie sich gemein machen.