Streit um Versuch einer Ehrenrettung
Der Bestsellerautor Robert Harris will Neville Chamberlain rehabilitieren. Das trifft in Großbritannien auf heftigen Widerspruch. Die Verfilmung von „München“ facht die Diskussion an.
Der Bestsellerautor Robert Harris will Neville Chamberlain rehabilitieren. Das trifft in Großbritannien auf heftigen Widerspruch. Die Verfilmung von „München“ facht die Diskussion an.
In Polen untersucht ein Senatsausschuss die Nutzung der Spionage-Software Pegasus – Donald Tusk spricht von der „tiefsten Krise der Demokratie seit 1989“.
Putin will nicht nur die Ukraine. Er will Hegemonie über ganz Europa. Die EU muss deshalb über eine eigene Abschreckung reden. Frankreich hat die Debatte eröffnet.
Aus Einzelelementen des Rechtsstaats lässt sich ein monströses Staatsgebilde errichten. Das macht die Kritik am Umbau der polnischen Justiz schwierig, aber nicht unmöglich. Ein Gastbeitrag.
Jahrelang erprobter Widerstand: Ein Gespräch mit Nahid Shahalimi über die Forderung einflussreicher Afghaninnen, an den Gesprächen mit den Taliban beteiligt zu werden, und den verklärten Blick des Westens.
Bis heute ranken sich um die 1990 vollzogene Währungsunion zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR viele Mythen. Die meisten von ihnen sind übelster Art und vergiften das Zusammenleben in Ost und West bis heute. Ein Gastbeitrag.
Alle großen Städte in Deutschland haben ihre im Krieg zerstörten Rathaustürme wieder aufgebaut. Nur Frankfurts „Langer Franz“ hat noch heute ein Notdach. Bürger wollen das ändern.
Die Bundesländer regen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu Reformen an. Die Sender könnten sich selbst bessern. Sie sollten weniger abgehoben und dünkelhaft auftreten. Ein Gastbeitrag.
Zum ersten Mal werden Beteiligte am Sturm auf das Kapitol wegen „aufrührerischer Verschwörung“ angeklagt. Den Mitgliedern der rechten Oath Keepers wird vorgeworfen, dass sie die Regierung mit Gewalt stürzen wollten.
Auf der Künstlerliste der kommenden Documenta findet sich auch der Name eines palästinensischen Kulturzentrums, von dessen Gründer und Mitgliedern es antiisraelische Äußerungen gibt. Die Politik muss handeln.
Wenn Deutschland und die EU ernst genommen werden wollen, dürfen sie nicht nur vermitteln. Sie müssen der Ukraine beistehen. Ein Gastbeitrag.
Der russische Präsident wird nicht von den militärischen Fähigkeiten der NATO bedroht, sondern von den Ideen, die mit dem Bündnis nach Osteuropa gelangt sind.
Erdogan wurde wegen des langen Aufschwungs der Türkei immer wiedergewählt. Stürzt er jetzt über die Wirtschaftskrise?
Wie gefährlich ist die Identitätspolitik für die Demokratie? Welche Fortschritte bringt uns die Anerkennung marginalisierter Gruppen gesellschaftlich? Ein Streitgespräch mit der Philosophin Svenja Flaßpöhler.
Zwei Politologen warnen vor der Transformation der EU durch die ostmitteleuropäische Visegrád-Gruppe. Doch ist diese wirklich so homogen, wie es scheint?
Nach einer Studie sind die neueren Protestbewegungen das Produkt einer neurotisch verzerrten Skepsis. Die Ursachen dafür liegen oft schon lange zurück.
Joe Biden fordert nun doch eine Änderung der Regeln im Senat, um die Wahlrechtsreform durchzubringen. Die Demokratie sei bedroht. Bidens Regierung braucht auch einen politischen Erfolg.
Der Rechtsstaat kennt weit gewichtigere Pflichten. Und was wäre, wenn die Impfpflicht nicht kommt? Es drohen massive Eingriffe in zahlreiche Grundrechte.
Frauenfeindliche Politik +++ areligiöse Politik +++ klassische bürgerliche Familie +++ generisches Maskulinum
Der Präsident verdeutlichte, dass die Regeln im Senat so sein müssten, dass eine Mehrheit die Demokratie schützen könne. Ob der „Filibuster“ tatsächlich abgeschafft werden kann, ist aber unklar – Biden fürchtet Widerstand aus den eigenen Reihen.
Eine Gartenparty mitten im ersten Lockdown zeugt von Verantwortungslosigkeit. Für Premierminister Johnson ist sie problematischer als seine bisherigen Skandale.
Champagner, rote Rosen und ein bisschen Entspannungspolitik. Ein Wochenende unter deutschen Honorarkonsuln.
Der Hedgefonds Alden Global Capital kauft in Amerika in großem Stil Zeitungen auf und macht sie zu Kleinholz. Dem Lokaljournalismus versetzt das den Todesstoß.
In der Pandemie berufen sich alle möglichen gesellschaftlichen und politischen Gruppen auf die Freiheit. Und gerne auf Hannah Arendt. Das ist ein großes Missverständnis.
Der sozialdemokratische Politiker ist im Alter von 65 Jahren in einem italienischen Krankenhaus gestorben. Er wurde dort wegen einer Störung des Immunsystems behandelt. Sein Tod löst in der EU und Italien Bestürzung aus.
Der hessische Städte- und Gemeindebund fordert einen besseren Schutz der Kommunalpolitiker gegen Anfeindungen. Sie treffen Frauen mehr als Männer.
SPD und Union beraten „fraktionsoffen“ über die Impfpflicht. Die Briten stellen sich auf ein Leben mit Corona ein. Und in Deutschland erreichen die Strompreise Rekordhöhen. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Regelmäßig gehen in Sachsen Menschen auf die Straße, um gegen die Pandemie-Maßnahmen zu protestieren. Im F.A.Z. Podcast für Deutschland spricht Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) über die Schwierigkeit, mit Corona-Leugnern im Gespräch zu bleiben.
Der Osten ist mehr als nur eine Himmelsrichtung: Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer über ostdeutsche Märtyrer, sein Verhältnis zu Russland und die Schwierigkeit, mit Corona-Leugnern im Gespräch zu bleiben.
Russland hat den Amerikanern und der NATO zwei Vertragsentwürfe präsentiert. Die sind zum Teil in sich widersprüchlich, aber in jedem Fall in weiten Teilen unannehmbar.
Im Gerangel um die Einreise von Novak Djokovic darf der Tennis-Profi in Australien bleiben. In acht Bundesländern beginnt der Unterricht wieder. Und Russland und die USA dämpfen die Erwartungen vor ihren Verhandlungen.
Viele gehen im Land auf die Straße, um gegen die Corona-Politik zu protestieren. In Hamburg trägt ein Demonstrant einen Davidstern mit der Aufschrift „ungeimpft“. In Minden gibt es dagegen eine Demo gegen die „Querdenker“.
In den vergangenen 16 Jahren fehlte es im Bundestag an der Bereitschaft zur Konfrontation. Doch der Schatten der großen Koalitionen ist lang. Das zeigt die Furcht vor einer „Spaltung“ der Gesellschaft.