Wer bezahlt mit welchen Interessen?
Kultur, hieß es lange, könne Verständigung zwischen den Nationen fördern und auch in schwierigen Zeiten Brücken bauen. Doch wer geht eigentlich über diese Brücken, mit wessen Geld und mit welchen Absichten?
Kultur, hieß es lange, könne Verständigung zwischen den Nationen fördern und auch in schwierigen Zeiten Brücken bauen. Doch wer geht eigentlich über diese Brücken, mit wessen Geld und mit welchen Absichten?
Silvio Berlusconi versäumte keine Gelegenheit, sich seiner Freundschaft zu Putin zu rühmen. Auch nach dem russischen Überfall auf die Ukraine verlor er kein schlechtes Wort über ihn. Jetzt hat er sein Schweigen gebrochen.
Auch die Franzosen im Rhein-Main-Gebiet können an diesem Sonntag über den künftigen französischen Präsidenten abstimmen. Die allermeisten sind für den Amtsinhaber.
Die politischen Stiftungen erhalten jedes Jahr Millionen aus dem Bundeshaushalt. Die Bundesregierung und die anderen Parteien wollen verhindern, dass die AfD-nahe Desiderius-Erasmus-Stiftung gefördert wird.
Frankreich wählt. Zählt man die Stimmen Le Pens, Zemmours, Mélenchons und einiger Splitterkandidaten zusammen, dürfen Putins Freunde auf eine Mehrheit hoffen. Und was tun die Intellektuellen?
Mit der Abstimmung im Bundestag gegen die Impfpflicht hat das deutsche Parlament aufs Neue Schaden genommen. Wichtig ist nicht nur, dass entschieden wird, sondern auch wie entschieden wird.
Mit einer selbst erstellten Ausstellung erinnern Schülerinnen und Schüler aus Dortmund an den Holocaust. Sie haben erschütternde Geschichten zusammengetragen, die an die eigene Verantwortung appellieren.
Die traditionsreichen Frankfurter Römerberggespräche machen den Krieg in der Ukraine und dessen Folgen zum Thema ihren nächsten Veranstaltung.
Seit drei Jahren ist Guillaume Faury Vorstandsvorsitzender des europäischen Flugzeugbauers. Im Interview spricht er über die Aufrüstung Europas, die kommerzielle Luftfahrt – und die Zukunft mit grünem Wasserstoff.
2023 wird der 175. Jahrestag des Paulskirchen-Parlaments gefeiert. Dabei sollten nicht einzelne Gruppen bevorzugt werden, schreiben Bettina Wiesmann und Dieter Hein in einer Antwort auf Frankfurts Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg.
Die Städtischen Bühnen sind erst einmal Frankfurter Sache, der Masterplan Kultur braucht Zeit: Kunstministerin Angela Dorn spricht über Corona-Folgen und die Lage der Kultur.
Der drohende Ausfall russischer Energieträger verunsichert die Gesellschaft. Schon in den 1970er Jahren zwangen Ölkrisen den Westen zu Reaktionen. Heute erscheinen sie aktueller denn je. Ein Gastbeitrag.
Vier Monate ließ sich Bundeskanzler Scholz Zeit für seinen ersten Besuch in London. Der Krieg in der Ukraine hat vieles verändert. Auch die Kritik an der deutschen Haltung Putin gegenüber klingt langsam ab.
Vier wohlständige Herren diskutieren besserwisserisch über die Lage der Ukraine. Eine geflüchtete ukrainische Kulturschaffende sitzt als moralische Anstandsdame dabei. Bericht von einem zweifelhaften Talkrundenabend.
Wählen mit 16, zwei Stimmen für jeden Bürger, mehr Chancen für innerparteiliche Demokratie – in Baden-Württemberg ändert sich so einiges. Wäre da nicht die dreiste Selbstbedienungsmentalität von Grünen, CDU und SPD.
Was können staatliche Zukunftskonzepte bieten?
Demokratisch gesonnene Russen werden in der Heimat gebraucht. Denn nur hier können sie das imperiale Syndrom des Putin-Staates bekämpfen. Ein Gastbeitrag.
Der grüne Ministerpräsident Winfried Kretschmann stimmt die Bevölkerung auf harte Zeiten ein und mutet ihr mehr zu als Robert Habeck.
Historiker sind Wissenschaftler, die sich in ihren Routinen ungern irritieren lassen. Aloys Winterling hat trotzdem versucht, den Fachkollegen die Systemtheorie Niklas Luhmanns nahezubringen.
Trotz Scham und eines Ausstiegs: Das Vokalensemble Polynushka will gegen alle Widerstände nicht aufhören, russische und ukrainische Volkslieder zu singen. Ein Probenbesuch.
Hessische Landeszentrale für politische Bildung rudert zurück: Hindenburg-Grab kein Ort der Erinnerung
Es war die bislang größte Aktion von Polizei und Bundesanwaltschaft gegen rechtsextreme Gruppen und Tatverdächtige. Nach dem Mord an Walter Lübcke sowie den Anschlägen von Halle und Hanau hat die Bekämpfung des Rechtsextremismus oberste Priorität.
Mehr fragen als dozieren: Der ehemalige französische Premierminister Édouard Philippe plädiert vor den Wahlen in seinem Land für mehr Weitsicht in der Politik. In Le Havre bereitet er seine Rückkehr auf die nationale Bühne vor.
Joggen, sich impfen lassen, achtsam sein und Rücksicht auf andere nehmen: Was das miteinander zu tun hat, bewegt den Autor Martin Hecht. Im Interview spricht er über das falsch verstandene Recht auf Individualismus.
Acht Jahre lang war Gerhard Bereswill Frankfurts oberster Kriminalitätsbekämpfer. Nun wurde er in den Ruhestand verabschiedet.
Die Arbeit des Forschungskollegs Humanwissenschaften in Bad Homburg auf dem Gelände der Werner-Reimers-Stiftung ist für weitere zehn Jahre gesichert.
Jörg Ernesti führt durch hundertfünfzig Jahre wechselvoller vatikanische Außenpolitik.
Was lacht und weint, der Narr vereint, heißt es in der Fastnacht. Angesichts der weltweiten Krisen werden die Mainzer diese Fähigkeit im Mai wohl unter Beweis stellen müssen, wenn in ihrer Stadt das große Landesfest gefeiert werden soll.
Die Behörde von Ursula von der Leyen aktiviert den ersten Schritt des sogenannten Rechtsstaatsmechanismus. Für Ungarn könnte die Folge eine Kürzung von EU-Mitteln sein.
Merrick Garland steht gleich vor mehreren Herausforderungen: Er muss seine Unabhängigkeit demonstrieren, entscheiden, ob Donald Trump angeklagt wird – und dann ist da noch der Fall Hunter Biden.
Mariana Enríquez, Samanta Schweblin, Mónica Ojeda: Gleich mehrere lateinamerikanische Autorinnen beleben zurzeit ein uraltes Genre neu – aber mit dem Grauen und den Gespenstern der Wirklichkeit, in der sie leben.
Der Westen muss sich auf eine lange Auseinandersetzung mit Russland einstellen. Auch Deutschland sollte sich dabei nicht selbst schwächen.
Wirtschaftsminister Habeck entmachtet Gazprom, Corona-Infizierte müssen von Mai an nicht mehr in Isolation und Innenministerin Faeser stellt die Polizeiliche Kriminalstatistik vor. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Der Krieg in der Ukraine führt dazu, dass alternative molekulare Energieträger wichtiger werden. Flüssiggas soll in Deutschland jetzt auf die Schiene.
Mit Sinn für die Ironie historischer Entwicklungen: Stanley Burstein umreißt auf knappem Raum 1300 Jahre antike Globalgeschichte.