Ein Mord als Menetekel
Vor hundert Jahren erschossen zwei rechtsradikale ehemalige Offiziere den Reichsaußenminister Walther Rathenau. Der Mord erschütterte die Grundlagen der Weimarer Republik. Ein Essay.
Vor hundert Jahren erschossen zwei rechtsradikale ehemalige Offiziere den Reichsaußenminister Walther Rathenau. Der Mord erschütterte die Grundlagen der Weimarer Republik. Ein Essay.
In Lateinamerika feiern linke Politiker neue Erfolge, die Wähler strafen die alteingesessenen Machteliten ab. Das ist trotzdem keine Garantie für Fortschritt.
Den Sender Euronews haben Finanzinvestoren mit Verbindungen zu Victor Orbán gekauft. Jetzt macht der Kanal Werbung für Saudi-Arabien. Das ist kein gutes Omen.
Das Gedränge ist groß im „Borchardt“ in Berlin-Mitte: Bundesminister treffen Verleger, Wirtschaftsgrößen plaudern mit Schauspielern. Endlich konnte die F.A.Z. wieder zum Empfang laden.
Nach langem Ringen wollen SPD, Grüne und FDP das Freihandelsabkommen mit Kanada ratifizieren. Einen Streitpunkt haben sie nach Brüssel und Ottawa geschoben. Und die Grünen stellen noch eine Bedingung.
Kein Anschluss unter diesem Kollektiv oder: Von der Kunst, es nicht gewesen zu sein. Die Verantwortlichen für den Skandal der Documenta 15 geben die Verantwortung ringsum weiter.
Die Universität Princeton hat den Altphilologen und Kritiker wegen sexuellen Fehlverhaltens entlassen. War dies nur ein Vorwand, um den Kritiker der politischen Korrektheit loszuwerden?
Russlands Krieg gegen die Ukraine wirft die Frage auf, wie sich der Westen gegenüber autoritären Staaten verhalten soll. Frühere politische Strategien bieten Wegweiser, auch wenn sich die Geschichte nicht wiederholen wird. Ein Gastbeitrag.
Inflation und die EZB +++ Interview mit Hans-Günter Henneke +++ Mord an Walther Rathenau
Der Untersuchungsausschuss liefert packendes Fernsehen. Wer will, kann sehen, wie Trump den Wählerwillen beugen wollte. Doch wer will das sehen?
Das erste Mal seit der Wahl von Sonntag, die Macron die absolute Mehrheit im Parlament gekostet hat, meldet sich der französische Präsident im Fernsehen zu Wort. Er schlägt einen neuen Ton an – und blickt nach Deutschland und Italien.
Die Zentralbanken sollten besonnen handeln. Ansonsten könnten die wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Welt gar zum Problem für die Demokratie werden, meint der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank.
Die „Jüdische Allgemeine“ fordert die Kulturstaatsministerin zum Rücktritt auf. Claudia Roth habe sich als unfähig erwiesen, den sich andeutenden Antisemitismus-Skandal zu verhindern.
In einer Regierungserklärung hat sich Bundeskanzler Olaf Scholz gegen eine Aufkündigung der NATO-Russland-Grundakte ausgesprochen. Den östlichen NATO-Partnern sagte er volle Bündnissolidarität zu.
Die meisten Deutschen haben klare Vorstellungen, was europäische Werte sind. Und sie wollen eine selbstbewusste Antwort Europas auf die russische Aggression.
Mit Spenden an die Ukraine verfolgt Taiwan drei Ziele. Ein Ziel davon ist es, Partner in Ost- und Mitteleuropa zu finden. Das Land knüpft damit an die Zeit nach dem Ende der Sowjetunion an.
Kanzler Scholz gibt eine Erklärung vor dem EU-Gipfel ab, Moskau droht Litauen, der saudische Kronprinz besucht die Türkei und Campino wird 60.
Für Deutschland zählte bisher vor allem wirtschaftlicher Erfolg, nicht Demokratie und Menschenrechte. Was ändert der Krieg gegen die Ukraine? Oder die Unterdrückung der Uiguren? Fragen an den Wirtschaftshistoriker Adam Tooze.
Bulgariens Regierung könnte an diesem Mittwoch abgewählt werden. Das hätte auch Folgen für die geplante EU-Erweiterung. Hier blockiert Sofia Beitrittsgespräche mit Nordmazedonien.
Unter Juristen mit besonderem Interesse am Öffentlichen Recht ist Speyer bekannt als Sitz der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften (DUV). Im Laufe der vergangenen Jahrzehnte haben hier wohl über 40 000 Rechtsreferendare ein „Ergänzungsstudium“ absolviert. In akademischer Freiheit konnten sie dabei neben Rechtswissenschaft auch Verwaltungs-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaft und Geschichte studieren. In diesen Tagen begeht die Speyerer Universität den 75. Jahrestag ihrer Gründung. Diese erfolgte durch die französische Besatzungsmacht. Die Bundesländer betrachteten die neue Einrichtung aber zunächst mit Argwohn.
Auf dem Digitalkongress #beBeta des Zeitungsverlegerverbands BDZV geht es um die digitale Zukunft der Branche. Um den angekündigten Rückzug des Verbandschefs Mathias Döpfner geht es nicht.
BASF-Erbin Marlene Engelhorn fordert höhere Steuern für Reiche. Das betrifft auch sie selbst. Ein Gespräch über die Hobbys der Milliardäre und eine Kindheit mit Scheuklappen.
In der portugiesischen Hafenstadt Porto stehen die Bäume zurzeit in voller Pracht, Blumenkronen werden zum Primavera-Sound-Festival getragen, und als Mitbringsel steht hier Basilikum hoch im Kurs.
Urteil des Bundesverfassungsgericht +++ Äußerungen der ehemaligen Bundeskanzlerin Merkel +++ Erwin Schulhoffs Oper +++ Corona-Maßnahmen
Die Ukrainer Mstyslav Chernov und Evgeniy Maloletka haben als letzte Journalisten aus dem von den Russen bombardierten Mariupol berichtet. Für ihren Mut im Kampf um Freiheit und Wahrheit werden sie nun geehrt.
Die Anhörungen zum Kapitolsturm zeigen, wie knapp Amerika an einem Umsturz vorbeikam. Der Sender Fox News sieht das anders. Hier läuft Propaganda.
Emmanuel Macron, der mächtigste Präsident in Europa, hat die absolute Mehrheit verloren. Jetzt muss er sich neu erfinden und es mit Kompromissen à l’allemande versuchen.
Der Untersuchungsausschuss zur Kapitolserstürmung setzt den Justizminister unter Druck: Wird Trump als erster Ex-Präsident wegen seiner Amtshandlungen angeklagt?
Die Wirtschaft ruiniert Macrons Verlust der Parlamentsmehrheit nicht unbedingt.
Aufbruch oder Verkrustung: Spiegeln die „Hinterbühnen“ der großen Verbände die Realität im organisierten Sport? Auf einem Symposium in Berlin diskutierten Experten und waren sich nur in einem Punkt einig.
Im Sport ist mehr Demokratie nötig. Aber mehr Mitbestimmung in den Verbänden gibt es nur, wenn die Athleten sie sich nehmen. Anzeichen für einen Wandel sind da.
Der Untersuchungsausschuss zur Kapitolserstürmung setzt Justizminister Merrick Garland unter Druck: Wird Donald Trump als erster früherer Präsident wegen seiner Amtshandlungen angeklagt?
In Bonn haben sich auf Einladung von Claudia Roth die Medienminister der G-7-Staaten getroffen. Herausgekommen ist dabei ein „Kommuniqué“.
Bringt der grenzüberschreitende Handel die Menschen einander näher? Hier kommt die Ehrenrettung einer verspotteten Leitidee.
Die spanische Staatsanwaltschaft wirft der Linkspolitikerin und Feministin Mónica Oltra vor, Ermittlungen behindert zu haben. Sie habe damit ihren früheren Mann und sich selbst schützen wollen.
Warum unterschätzen Behörden und Unternehmen die Bedrohung aus dem Netz? Im Kampf gegen Cyberkriminelle steht extrem viel auf dem Spiel, vor allem, weil auch kritische Infrastruktur zur Zielscheibe werden kann.