Erdoğan will uns mit unserem eigenen Geld kaufen
Maximal fünf Monate sind es bis zu den Wahlen in der Türkei. Werden Wahlbestechungen Erdoğans Leben im Palast verlängern? Die Repression nimmt zu. Besonders beunruhigend ist ein politischer Mord.
Maximal fünf Monate sind es bis zu den Wahlen in der Türkei. Werden Wahlbestechungen Erdoğans Leben im Palast verlängern? Die Repression nimmt zu. Besonders beunruhigend ist ein politischer Mord.
Mit seinen Ansprachen an seine Landsleute unter Hitler erklärt Thomas Mann heute die Katastrophe Russlands unter Putin: Wie seinerzeit die Deutschen müssen auch die russischen Klassiker kritisch neu gelesen werden. Ein Gastbeitrag.
Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung stellt den ersten Lagebericht zu Rassismus vor. Sie kritisiert, dass in der Debatte über die Silvesternacht rassistische Ressentiments bedient worden seien.
Rund 500 Forscher und mehr als 200 Prominente fordern in offenen Briefen, die Räumung des Weilers Lützerath für den Braunkohleabbau sofort zu beenden. Es gehe hier um einen Vorgang von globaler Bedeutung.
Biometrische Gesichtserkennung mit Überwachungskameras wird immer leistungsfähiger. Mancher wird damit unverhofft konfrontiert. China zeigt, wohin die EU will.
Identitätspolitische Kulturkämpfe wurden von linker Seite aktiv begonnen. Sie zu ignorieren, wäre ein schwerer Fehler. Denn Identitätspolitik von heute ist die Wirtschafts-, Innen- und Sozialpolitik von morgen. Ein Gastbeitrag.
Nach zwei Jahren Pandemie-Pause trifft sich ganz Frankfurt wieder im Römer. Unter den Gästen ist die Dichte an ehemaligen und potentiellen Oberbürgermeistern hoch.
NATO und EU wollen in Zukunft noch enger kooperieren. Ihre Erklärung steht im Kontext von Russlands Krieg in der Ukraine – der an entscheidender Stelle eine Klärung bewirkt hat.
In Brasilien sollen die radikalen Anhänger von Bolsonaro vor ihrem Sturm finanziert worden sein. Die Frage ist: Von wem?
Die Gesellschaft solle sich respektvoll gegenüber jenen verhalten, die „für uns den Kopf hinhalten“, sagt der Bundespräsident. Nach den Vorgängen an Silvester fordert er eine konsequente Strafverfolgung.
Der Subkontinent erscheint stark, auch weil seine Regierung lautstark auftritt. Das überdeckt wachsende Mängel – doch die Weltlage hilft dem Ministerpräsidenten.
Bei einem Treffen mit einer Delegation von FDP-Politikern in Taipeh sagte die Präsidentin: „Demokratien müssen Seite an Seite stehen und die Werte Freiheit und Demokratie wahren.“
Vor hundert Jahren standen französische Truppen am Rhein, ein Dollar kostete vier Billionen Mark, und in München rüstete Hitler zum Marsch auf Berlin. Doch die Demokratie wurde gerettet. Vor allem dank eines fähigen Kanzlers.
Der Ausdruck sei im öffentlichen Diskurs benutzt worden, um Aktivisten und deren Proteste für mehr Klimaschutz zu diskreditieren. Deshalb kritisierte die Jury den Begriff und wählte ihn zum „Unwort“.
In Brasilien beginnt die Aufarbeitung der jüngsten Ereignisse. Einige Politiker fordern die Auslieferung des früheren Präsidenten Bolsonaro, der am Montag kurzzeitig in einem amerikanischen Krankenhaus behandelt wurde.
Künstliche Intelligenz und neue Sensoren ermöglichen Schutz für Klima und Umwelt in Echtzeit. Doch „Smart Earth“ muss gut überlegt sein, damit das gelingt. Ein Gastbeitrag
Der Sturm auf das Regierungsviertel in Brasilien löst weltweit Entsetzen aus. Scholz und Baerbock sichern dem neuen Präsidenten Lula ihre Unterstützung zu.
Der Sturm auf den brasilianischen Kongress folgte dem Drehbuch des früheren US-Präsidenten. Jetzt kommt es auf die Sicherheitskräfte an, die dem Spuk immerhin erst einmal ein Ende bereiteten.
Der öffentliche Dienst soll immer mehr leisten, seine Kapazitäten bleiben zurück. Gewerkschafter fordern ein 50-Milliarden-Euro-Ausbauprogramm – viel Stoff für eine hitzige Tarifrunde.
In Brasilien haben Anhänger Bolsonaros das Herz der Demokratie angegriffen. Allmählich wird klar, warum ihnen das so problemlos gelang.
In Europa gehen Christ- und Sozialdemokraten zunehmend getrennte Wege. Begünstigt das die Entstehung einer vereinten Rechten? Italiens Regierungschefin Meloni setzt alles daran.
Nach den Krawallen in Brasilien stehen die Sicherheitskräfte in der Kritik, zu lange zugeschaut zu haben. Nun räumt die Polizei ein Protestlager der Bolsonaro-Anhänger. Etwa 1200 Personen wurden festgenommen.
In Brasilien haben Anhänger Bolsonaros den Kongress, das Oberste Gericht und den Präsidentenpalast gestürmt. Verantwortlich dafür ist der abgewählte Präsident. Er hinterlässt Chaos und Rückschritt.
+++ Auswahl an Zuschriften zu den Ausschreitungen an Silvester +++
Angesichts der militärischen Drohungen durch den Nachbarn China sichern Vertreter der FDP die Unterstützung der Demokratie in Taiwan zu. Militärische Androhungen durch Peking seien „inakzeptabel“.
Tausende Bolsonaro-Anhänger stürmen am Sonntag das Regierungsviertel in Brasilia und dringen in Kongress, das Oberste Gericht und den Präsidentenpalast ein. Die Aufnahmen zeigen die Wut der brasilianischen Rechten auf die Demokratie.
Nachdem Bolsonaro-Anhänger das Kongressgebäude, den Regierungssitz und den Sitz des Obersten Gerichtshofs in Brasília gestürmt haben, scheint die Polizei die Lage unter Kontrolle zu bringen. Präsident Lula verurteilt die Attacke.
Lauren Boebert hat stets den Finger am Abzug
In wenigen Tagen soll Lützerath dem Braunkohletagebau weichen. 2000 Menschen demonstrieren dagegen, darunter Luisa Neubauer. Aktivisten errichten Barrikaden. Sie eint der Zorn auf die Grünen.
Saskia Esken hat erneut betont, dass es keine Alleingänge Deutschlands in der Frage von Kampfpanzer-Lieferungen an die Ukraine geben werde. Putin habe sich in der Uneinigkeit der Demokratien dieser Welt getäuscht.
Vor 75 Jahren begannen die Verfahren gegen den Frankfurter Nazi-Oberbürgermeister Friedrich Krebs sowie Philipp von Hessen, Oberpräsident von Hessen-Nassau.
Deutsche Klimaaktivisten haben sich das An-die-Straße-Kleben von britischen Gruppen wie „Extinction Rebellion“ abgeschaut. Ausgerechnet die zweifeln am Nutzen und wollen sich ändern.
Ist der rechte Politiker Ben-Gvir ein Betriebsunfall der israelischen Geschichte? Und warum haben sich eine Million Israelis europäische Pässe besorgt? Der Historiker Tom Segev im Gespräch.
Die Proteste richten sich gegen die jüngsten Reformpläne der erst in der vergangenen Woche vereidigten Regierung. Sie ist die am weitesten rechtsstehende Regierung, die Israel je hatte.
Lauren Boebert konnte zur Ikone der Trump-Getreuen aufsteigen, die sich der Wahl McCarthys zum Sprecher des Repräsentantenhauses widersetzt haben. Obwohl ihr Lebenslauf schräge Verfehlungen aufweist. Oder gerade deswegen? Ein Gastbeitrag.
Höhere Löhne, günstiger Wohnraum und Respekt für Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte. Das sind die Wünsche der Gewerkschaften an Politik und Gesellschaft.