Präsident Herzog spricht sich gegen die Justizreform aus
Die umstrittene Justizreform in Israel spaltet das Land und die Proteste halten an. Der israelische Präsident fordert nun einen Verzicht auf die geplante Reform.
Die umstrittene Justizreform in Israel spaltet das Land und die Proteste halten an. Der israelische Präsident fordert nun einen Verzicht auf die geplante Reform.
Australien kauft atomgetriebene U-Boote in Amerika. Damit bricht das Land mit seinen Grundsätzen und provoziert China. Das Vorhaben birgt ein großes Risiko.
Erst macht Tunesiens Präsident afrikanische Migranten für alles Übel verantwortlich. Jetzt werden diese attackiert. Einige kehren in ihre Länder zurück.
Viele Israelis gehen weiter gegen die geplante Justizreform auf die Straße. Doch Ministerpräsident Netanjahu weicht nicht zurück – denn seine ultrarechte Koalition wird durch das Projekt zusammengeschweißt.
Das Tauziehen um die australischen U-Boote währt ein Jahrzehnt. Nun werden sie atomgetrieben. Das wird zu einer harten Reaktion Pekings führen.
Georg Friedrich von Preußen hat angekündigt, seine Klagen vor dem Potsdamer Verwaltungsgericht zurückzuziehen. Ein paar Historiker aber debattieren weiter, als sei nichts passiert.
Der amerikanische Präsident befindet sich in einem doppelten Konflikt: Das Verhältnis zu Peking ist auf dem Tiefpunkt. Und mit Moskau führt der Präsident faktisch einen indirekten Krieg. Die Europäer werden eine größere Last tragen müssen.
Corona hat sie zwei Jahre lang in einen Job in der Verwaltung katapultiert. Jetzt ist Effi Rolfs, Leiterin der traditionsreichen Frankfurter Schmiere, zurück.
Der Intendant des ORF will das Symphonie-Orchester des Senders nicht mehr finanzieren. Damit ist nicht nur ein international geschätzter Klangkörper in Gefahr, sondern der wichtigste Auftraggeber für zeitgenössische Komponisten in Österreich.
Eine Studie zu sexuellem Missbrauch im Bistum Mainz beschämt, Marburgs Oberbürgermeister und die „Letzte Generation“ schließen eine Vereinbarung und die Fraport AG will ihren CO2-Ausstoß halbieren. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Am Mittwochabend haben sich in Tiflis am zweiten Abend in Folge Tausende versammelt, um gegen ein Gesetz über „ausländische Agenten“ zu demonstrieren. Aus ihrer Sicht steht der Westkurs des Landes auf dem Spiel.
Die Regierung von Viktor Orbán versucht sich seit Kriegsbeginn an einer Art Schaukelpolitik. Doch nicht nur wegen Anzeichen eines Besuchs des ungarischen Ministerpräsidenten in Kiew stößt sie an ihre Grenzen.
Der amerikanische Moderator Tucker Carlson zeigt auf Fox News die Aufnahmen des Sturms auf das Kapitol. Und interpretiert sie auf seine Weise.
Der französische Präsident ist für die umstrittene Rentenreform auf die Republikaner im Parlament angewiesen. Doch nun zeigt ausgerechnet sein Justizminister dem Fraktionschef den Stinkefinger.
Georgiens Regierung führt das Land weg von Europa, will das aber verschleiern. Die EU darf ihr dabei nicht länger mit diplomatischen Freundlichkeiten helfen. Sie muss unmissverständlich sagen, was los ist.
Der Oberbürgermeister von Marburg nennt den Vorwurf der Demokratiegefährdung nach seiner Übereinkunft mit der „Letzten Generation“ lachhaft. Er habe vielmehr den Rechtsstaat durchgesetzt.
Ein Gesetz gegen „ausländische Agenten“ treibt in Georgien auch am Mittwoch Tausende auf die Straße. Die Regierung schlägt die Proteste gewaltsam nieder und rückt damit weiter vom Westen ab.
Der Fox-Moderator zeigt in seiner Sendung Überwachungsvideos und behauptet, es hätte keinen Aufstand im Kapitol gegeben.
Wie kann es sein, dass der UN-Generalsekretär kein Wort über das Terrorregime in Iran verliert, das auf viehische Weise Frauen erniedrigt und umbringt?
Einige Oberbürgermeister vereinbaren mit den Aktivisten der „Letzten Generation“ Moratorien. Ist das eine Chance, den Protest wieder zu deeskalieren?
In Tiflis haben tausende Menschen gegen einen Gesetzesentwurf gegen „ausländische Agenten“ demonstriert. Das Vorhaben erinnert an ein umstrittenes Gesetz, das 2012 in Russland verabschiedet wurde.
Das „Nur Ja heißt Ja“-Gesetz sollte das Sexualstrafrecht in Spanien verbessern – und nützte am Ende zahlreichen Sexualstraftätern. Die nun beschlossene Überarbeitung sorgt allerdings für großen Streit in der Koalition.
Außenministerin Baerbock verspricht im Irak deutsches Engagement – und rennt damit offene Türen ein. Denn Ministerpräsident Sudani sucht nach Wegen, sein Land aus der Abhängigkeit von Iran zu befreien.
Kemal Kilicdaroglu hat sechs Parteien mit großer inhaltlicher Bandbreite zusammengeführt. Nun muss er am 14. Mai beweisen, dass er in der türkischen Bevölkerung eine Mehrheit findet.
Am Kuratorium des Frankfurter Paulskirchenpreises für Demokratie gibt es vielfältige Kritik. Auch an der Person des SPD-Politikers Bäppler-Wolf entzündet sie sich. Jetzt zieht er die Konsequenzen.
Die Oberbürgermeister von Hannover und Marburg haben mit den Klimaaktivisten über zukünftige Aktionen verhandelt. Hessens Justizminister Roman Poseck warnt, Straftaten dürften kein Mittel der Politik sein.
Radio Bremen konzentriert sich auf regionale Informationsangebote. Darin erkennt die Intendantin Yvette Gerner ein Erfolgsrezept. Eine Fusion mit einem anderen Sender lehnt sie ab.
Ihre Fähigkeit, Menschen zuzuhören und ihnen Vertrauen zu geben, war einzigartig. Als Vorgesetzte von Hunderten Richtern genauso wie in den Gesprächen mit Missbrauchsopfern der Odenwaldschule.
Aktivisten, die sich bewusst über das Recht hinwegsetzen, nehmen für sich in Anspruch, dies im Namen einer höheren Moral zu tun. Dabei kann auch der zivile Ungehorsam ethische Probleme aufwerfen. Ein Gastbeitrag.
Frankreichs mächtigster Gewerkschaftsboss ist von Präsident Macron enttäuscht. Er sieht sein Land angesichts der massiven Rentenproteste nicht weit davon entfernt, zur extremen Rechten abzudriften.
Sein politisches Geschick hat Kemal Kilicdaroglu schon bewiesen: Er führte sechs Parteien mit großer inhaltlicher Bandbreite zusammen. Nun muss er beweisen, dass er auch in der türkischen Bevölkerung Unterstützung finden kann.
Cyberkriminelle greifen immer häufiger Ziele in Deutschland an. Im hessischen Innenministerium kämpft eine Spezialeinheit gegen die Gefahr. Die Lage ist ernst.
Die SPD regierte gemeinsam mit der FDP. Beide waren von dem Gedanken beseelt, dem Land eine neue Gestalt zu geben. Die Gebietsreform gilt noch heute als eine der wichtigsten Veränderungen der Landesgeschichte.
„Westliche“ Urteile über den „Osten“ gibt es nach 30 Jahren Einheit. Dieses Buch bricht radikal mit diesem alten Muster. Heraus kommt eine Polemik, die ebenso ungerecht wie treffend ist.
Die Regierungen in Seoul und Tokio könnten zur Freude der USA einen alten Konflikt beilegen. Es geht um Zwangsarbeit im 20. Jahrhundert und einen möglichen Schlussstrich.
Nicht nur in der Russlandfrage, auch beim Klima, Gendern und Asyl ähneln sich ganz Rechte und ganz Linke. Das ist kein Zufall. Die AfD will der Linken die Arbeiterklasse streitig machen.