Söder zitiert Höcke, meint aber Aiwanger
Der bayerische Ministerpräsident bricht sein Schweigen über die umstrittene Kundgebung in Erding. Ohne Hubert Aiwanger zu nennen, grenzt sich Söder von seinem Stellvertreter ab.
Der bayerische Ministerpräsident bricht sein Schweigen über die umstrittene Kundgebung in Erding. Ohne Hubert Aiwanger zu nennen, grenzt sich Söder von seinem Stellvertreter ab.
Mit ihrem Auftritt in Uniform bei der CDU zieht die Eisschnellläuferin Kritik auf sich. Was sagen die Gesetze?
Ein schneller Abzug aus Mali ist bitter. Doch das Spiel gegen die lokalen Herrscher kann die internationale Gemeinschaft nicht gewinnen.
Die Schweizer stimmen für die Klimatransformation ihres Landes. Doch die Zustimmung ist gefährdet, sobald es konkret und teuer wird. Darauf kann es nur eine Antwort geben.
An historischem Wissen über die Gründe des Scheiterns von Demokratien fehlt es nicht. Schwieriger erkennt man Stabilisatoren. Eine Tagung im NS-Dokumentationszentrum München vergleicht die Jahre 1923, 1933 und 2023.
Die alte Republikanische Partei gibt es nicht mehr. Trump wird in die Geschichte eingehen – als derjenige, der die Veränderung Amerikas sichtbar gemacht hat.
Lehrer, Kulturvermittler und Übersetzer, die sich mit Russland beschäftigen, ringen in Deutschland um ihre Zukunft. Wie der Krieg in der Ukraine berufliche Lebenswege prägt.
Wieso auch Türken Almans sein können und wieso Minirock und Kopftuch gut zusammengehen: Migrationsforscherin Naika Foroutan über deutsche Muslime und Rassismus als Standortnachteil im Wettbewerb um die besten Fachkräfte.
Das IOC scheint gewillt, russischen Sportlern die Möglichkeit zu einer Scharade bieten zu wollen. Reisen sie zu den Spielen in Paris im nächsten Jahr an, bliebe von Olympia nur eine Hülle.
Wie hältst du es mit der Wärmepumpe? Ein einfaches Gerät ist zum Politikum geworden. Unterwegs mit einer Branche, die hofft, dass nun endlich Ruhe einkehrt.
Friedrich Merz hat es versprochen, aber nicht geschafft. Auch seine „Brandmauer“ reißt immer wieder ein, vor allem in den Kommunen. Was läuft da eigentlich schief?
Wirtschaftsminister Robert Habeck gesteht Fehler im Heizungsstreit ein – und verrät, wie er die entstandene Kluft in Regierung und Gesellschaft überwinden will. Auch Martin Luther spielt dabei eine Rolle.
In Senegal wiederholt sich die Geschichte, doch Präsident Macky Sall will wohl nicht nachgeben. Es wird über eine dritte Amtszeit spekuliert, die die Verfassung verbietet. Der Volkszorn zeigt sich schon.
Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident hatte vor dem kleinen Parteitag seine Vision für die CDU formuliert. Der CDU-Vorsitzende reagiert in seiner Rede vor den Delegierten auf Wüsts Gastbeitrag in der F.A.Z.
In seiner Rede zum 17. Juni 1953 wendet sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Bundestag gegen alle, die behaupten, heute herrsche wieder Diktatur in Deutschland. Das sei „eine fadenscheinige Lüge“.
Doch muss er ihn deswegen auch offen haben, wie Hubert Aiwanger es uns nahelegt?
Einigkeit und Recht und Freiheit sind keine Selbstverständlichkeiten. Daran sollten die Deutschen sich nicht nur am 17. Juni erinnern.
Der Jahrestag des brutal niedergeschlagenen Volksaufstandes in der DDR ist ein guter Anlass, um sich auf die Solidarität unter Demokratien zu besinnen, meint der Ostbeauftragte der Bundesregierung. Ein Gastbeitrag.
Es habe auch schöne Momente in der DDR gegeben, sagt Bundespräsident Steinmeier. Er erinnerte aber auch an den Überwachungsstaat. Vergleiche zu heute seien „eine Lüge“.
Nach der Türkei-Wahl ist es noch wichtiger, Ankaras Diaspora-Politik, die unsere Werte verhöhnt, etwas entgegenzusetzen. Deutschland selbst muss das muslimische Leben hier besser integrieren. Ein Gastbeitrag.
Hubert Aiwanger ist viel kritisiert worden nach seinem Auftritt in Erding. Im Interview erklärt er, warum er sich als einen Mann der Mitte sieht.
Nach der Absage des Festakts von Studentenverbindungen in der Paulskirche ist die Frankfurter SPD erleichtert. Die Fraktion BFF/BIG hingegen verortet im Römer „Feinde der Demokratie“.
Der Verleger der „Berliner Zeitung“, Holger Friedrich, hat sich nach Ansicht des Deutschen Presserats des Informantenverrats schuldig gemacht. Die „Zeit“ habe indes die Chats des Springer-Chefs Döpfner zu Recht veröffentlicht.
Janka Kluge will dem Blog des früheren Bild-Chefredakteurs Julian Reichelt untersagen lassen, sie in einem Artikel weiter als „60-jährigen Mann“ zu bezeichnen. Das Landgericht Frankfurt deutet an, dass es wohl ihrer Argumentation folgen wird.
Wenn der Kanzler einsilbig wird, redet Wolfgang Schmidt umso mehr. Der Kanzleramtsminister muss hinter den Kulissen der Ampel vermitteln und die Schwächen seines Chefs ausgleichen. Da hat er viel zu tun.
Der Schotte Adam Smith gilt als Revolutionär des ökonomischen Denkens. Dabei lagen ihm bedächtige Reformen immer näher als der große Umsturz. Ein Gastbeitrag.
Staatschefs huldigen Erdogan nach dessen Wahlsieg. Wie wirkt das wohl auf die Menschen in der Türkei, die Demokratie wollen?
Wie die Sowjetunion, so Russland: Heiner Geißler hat schon 1983 im Bundestag auf den Punkt gebracht, warum es gefährlich ist, über das Streben nach Sicherheitspartnerschaft die Unterscheidung von Gut und Böse zu vergessen.
Bund und Länder beraten über die Flüchtlingspolitik, Selenskyj spricht vor dem Schweizer Parlament und die EZB verkündet ihren Zinsentscheid. Der F.A.Z.-Newsletter.
Der frühere Präsident verfolgt die Anhörung im Gerichtssaal von Miami mit verschränkten Armen. Später tritt er in einem seiner Golfklubs auf und greift seinen Nachfolger an.
Das Verfahren gegen Trump führt den Rechtsstaat in ein Dilemma, weil der frühere Präsident von der Administration seines Nachfolgers angeklagt wird. Trotzdem ist es notwendig.
Nach der ersten Anhörung im Fall der Geheimdokumenten-Anklage hat Donald Trump Präsident Joe Biden scharf angegriffen. Dieser wolle die amerikanische Demokratie zerstören.
Im Bayerischen Landtag sollte es am Mittwoch eigentlich um Wirtschaftspolitik gehen. Doch dann ging es viel um den Stil des Wirtschaftsministers.
Das Gebäudeenergiegesetz wird entschärft. Für Robert Habeck und seine Grünen ist das schwer zu ertragen. Aber radikaler Klimaschutz hat in Deutschland keine gesellschaftliche Mehrheit.
Was Documenta und Netanjahu vereiteln wollten, reicht das Berliner Haus am Lützowplatz nun nach: Die Werke von zwölf Künstlern aus Israel verkörpern den prekären Zustand der dortigen Gesellschaft.
Im Umgang mit dem nun abgesagten Treffen der Korporierten in der Paulskirche hat die Stadt Frankfurt ein peinliches Bild abgegeben. Für die Vermietung historischer Stätten braucht es präzise und unideologische Regeln.