Vereint in Euphorie und Ablehnung
Auf dem ersten Parteitag ihres Bündnisses kritisiert Sahra Wagenknecht, dass die Debatten im Land so roh geworden seien. Sie selbst schlägt schroffe Töne an.
Auf dem ersten Parteitag ihres Bündnisses kritisiert Sahra Wagenknecht, dass die Debatten im Land so roh geworden seien. Sie selbst schlägt schroffe Töne an.
Mit Appellen, die Demokratie vor Angriffen zu verteidigen, ist am Samstag zum Jahrestag der Befreiung von Auschwitz vielerorts an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert worden.
Über Parteigrenzen hinweg werben Politiker dafür, dass von der Europawahl ein Signal gegen die AfD ausgeht. In ganz Deutschland demonstrierten am Wochenende Zehntausende gegen die AfD.
Nicht erst die schweren Vorwürfe rechter Politiker gegen den Verfassungsrat untergraben das Vertrauen in die Institutionen. Mit dem Einwanderungsrecht wurde ein politisches Spiel gespielt.
Am zweiten Wochenende demonstrieren die Menschen vor allem in kleineren Städten gegen die AfD – auch in Ostdeutschland. Die Organisatoren der Demos wissen aus Erfahrung: Dafür braucht es Mut.
Was bei den fatalen Lagerbildungen der jetzigen Kulturdebatte fehlt, ist eine wirklich unabhängige Position. Und was dem allgemeinen Skandal-Getöse, nahezu unbemerkt, zum Opfer fällt, ist die Kunst selbst. Ein Gastbeitrag.
Eine Lehrerin aus Mittelhessen setzt sich gegen Rassismus und Diskriminierung ein – im Klassenzimmer und auf Instagram. Darf sie das?
Parteichef Christian Lindner warnt vor einer Schwächung der EU durch Rechts- und Linkspopulisten und dem Wahlerfolg der AfD: „Nie wieder ist ein Auftrag für Gegenwart und Zukunft“, so Lindner in Berlin.
Katarina Barley zieht wieder für die SPD in den Europawahlkampf. Olaf Scholz lobt sie als starke Stimme für die EU – und setzt auf ein Votum „gegen rechts“. FDP-Chef Lindner warnt vor einer „Denkzettelwahl“.
Der Saale-Orla-Kreis wählt, und der AfD-Kandidat scheint vorne zu liegen. Aber nun beginnen sich einige Leute zu wehren – wie im Rest der Republik.
Coralie war bei der Kundgebung in Frankfurt.
Neben Bundeskanzler Olaf Scholz haben Politiker und Institutionen weltweit den Opfern des Holocausts gedacht. Viele von ihnen erinnerten an die Verantwortung jedes Einzelnen – und mahnten, dass sich ein solches Verbrechen nicht wiederholen dürfe.
Die CDU hat sich verboten, mit der Linken zusammenzuarbeiten. Aber was, wenn man in Thüringen nur so Höcke verhindern würde? Und gilt das eigentlich auch für die neue Partei von Sahra Wagenknecht?
Der 27. Januar verpflichte dazu, „immer wieder für die Juden einzutreten, auch für den Staat Israel“, sagt Oskar Lafontaine auf dem BSW-Parteitag. Zugleich kritisiert er Israel scharf.
Nachdem Hans-Georg Maaßen bereits seinen Parteiaustritt aus der CDU angekündigte hat, veröffentlichte er am Samstag sein Partei-Austrittsschreiben. Darin äußerte er deutliche Kritik.
Der französische Präsident Macron hat eine fulminante Rede im Bundestag gehalten. Sein Auftritt enthielt eine Botschaft an deutsche Politiker: Sie müssen leidenschaftlicher werden.
Der Sägenfabrikant Nikolas Stihl spricht über die Ampelkoalition, die Schwächen des Standorts Deutschland – und warum er trotzdem bleibt.
In ganz Deutschland demonstrieren Bürger gegen Rechtsextreme. Allein in Düsseldorf kommen 100.000 zur Abschlusskundgebung. Manche Demonstranten fragen sich, was nach den Protesten kommt.
Wer wirksam gegen die AfD kämpfen will, muss auch gegen ihre gefährlichste These kämpfen: die Behauptung, dass es die alten Parteien nicht mehr bringen.
Demonstrieren gegen Rechtsextremismus? Schön und gut. Aber es reicht nicht, die AfD auf der Straße und in den Parlamenten zu stellen. Jeder Einzelne muss die Diskussion mit ihren Wählern suchen – auch wenn das Nerven kosten kann.
Der Sport solidarisiert sich nahezu geschlossen mit den Demonstrationen gegen die AfD. Tonlage und Reichweite unterscheiden sich allerdings teils gravierend.
Der Soziologe Armin Nassehi glaubt nicht, dass man die AfD mit Protesten oder guten Argumenten bekämpfen kann. Im Interview wirbt er für die Rückkehr zur Sachpolitik.
Momentan gehen im ganzen Land Menschen gegen die AfD auf die Straße. Zwei Teilnehmerinnen berichten, wie sie die Kundgebungen in Chemnitz und Frankfurt erlebt haben.
Der von den Ländern berufene „Zukunftsrat“ schlägt eine zentrale, neue ARD-Anstalt vor. Was dürften wir da erwarten? Mehr Apparat und weniger Programm. Ein Gastbeitrag.
Mit dem Superwahljahr 2024 im Blick trifft sich das Bündnis Sahra Wagenknecht zum ersten Parteitag in Berlin. Linkspartei-Chefin Wissler wirft der neuen Kraft eine „nach rechts offene Agenda“ vor.
Wir sprechen über den Regierungswechsel in Frankreich, Macrons „Wiederbewaffnung“ und diskutieren, ob Frankreich und Deutschland noch die Herzkammer der EU sind.
Der hessische Innenminister Roman Posseck will in der Polizeiarbeit verstärkt auf künstliche Intelligenz setzen. Außerdem spricht er über die Schwierigkeiten eines AfD-Verbots und die Vorzüge des neuen Koalitionspartners.
Die CDU beteiligt sich an vielen Protesten gegen Rechtsextreme. Einige Christdemokraten stören sich jedoch am Motto vieler Demonstrationen.
Vom Potential der Oper für Demokratie: Im Thomas Mann House beginnt eine transatlantische Konzert- und Gesprächsreihe.
Die Präsidenten der Industrie- und Handelskammern aus den fünf ostdeutschen Flächenländern kritisieren in einem offenen Brief an den Bundeskanzler die Ampelkoalition. Sie warnen vor einem Rechtsruck.
Kundgebung„Nie wieder ist jetzt!“ am Samstag in Gelnhausen
Die EU arbeitet auf eine Friedenskonferenz ohne Israelis und Palästinenser hin. Hinter diesem Plan steckt ein niederländischer Diplomat: Sven Koopmans. Kaum jemand hat so viel Erfahrung wie er mit scheinbar unlösbaren Konflikten.
Der ungeliebte Schirmherr: In Frankreich tobt ein unversöhnlicher Streit um den als reaktionär kritisierten Reiseschriftsteller Sylvain Tesson.
Mehr als 50 Großunternehmen verlangen in einem offenen Brief einen Schulterschluss der Parteien beim Klimaschutz. Streit und fehlende Planungssicherheit bedrohten den Wirtschaftsstandort.
Die neue Legislaturperiode dauert fünf Jahre. Wenn das neue Kabinett in Hessen nun meint, das sei ja Zeit genug, irren die Minister. Deutschland steckt in der Rezession, das Land fällt zurück. Dagegen muss auch in Hessen sofort etwas getan werden.
Der israelische Schriftsteller David Grossman hält auch nach dem Massaker vom 7. Oktober an der Zweistaatenlösung fest. Die Israelis seien dazu verdammt, mit der Hamas Geschäfte zu machen.