Peking wappnet sich für Trumps Amerika
Kurz vor dem geplanten Gipfel zwischen Donald Trump und Xi Jinping stellt Chinas Zentralkomitee der Partei die Weichen für die Zukunft. Der neue Fünfjahresplan setzt auf Stärke durch Entwicklung.
Kurz vor dem geplanten Gipfel zwischen Donald Trump und Xi Jinping stellt Chinas Zentralkomitee der Partei die Weichen für die Zukunft. Der neue Fünfjahresplan setzt auf Stärke durch Entwicklung.
Immer mehr Bücher und Studien zum Thema, Veranstaltungen und nun auch noch eine neue Forschungseinrichtung: Die Geoökonomie hat Hochkonjunktur. Warum, erklärt der Präsident des Kiel Instituts für Weltwirtschaft.
Wäre die Wirklichkeit doch so einfach, wie sich Überschriften lesen. Denn auf dem Papier klingt das Vorhaben von Amerikanern und Australiern, künftig gemeinsam nach den so begehrten Seltenen Erden zu graben, nahezu perfekt.
Vincent Karremans führt in der Regierung in Den Haag das Ressort Wirtschaft – neuerdings und auch nur geschäftsführend. Der 38 Jahre alte Liberale nimmt eine zentrale Rolle im Eklat um Nexperia ein.
Ob Chips für die Autoindustrie oder Seltene Erden: China spielt seine Macht im Handelskonflikt aus, „De-Risking“ heimischer Unternehmen lässt auf sich warten. „Die Wahrheit ist, wir sind ausgeliefert“, sagt eine Managerin.
Der chinesische Unternehmer Zhang Xuezheng gerät mit Nexperia in geopolitische Konflikte. Der Machtkampf zeigt die Herausforderungen der globalen Technologievernetzung.
Deutlich höhere Einfuhren aus Fernost und Donald Trumps Zölle: Die Volksrepublik ist wieder der bedeutenste Handelspartner der Bundesrepublik. Aus der Exportwirtschaft kommt Kritik.
China droht, den Westen von den wichtigen Seltenen Erden abzuschneiden. Die Notlage ist selbstverschuldet – konsequentes Handeln gefragt.
An den Börsen steigt die Nervosität – und die Anleger warten gespannt auf die bevorstehenden Quartalszahlen der KI-Aktien. Dann müssen Microsoft, Alphabet, Amazon und Meta zeigen, dass sich ihre Milliarden-Investitionen in KI auszahlen.
Der weltweite Elektroautomarkt hat im dritten Quartal neue Höchststände erreicht. In China schnellen die Verkaufszahlen dank des erbitterten Preiskampfes auf Rekordniveau, während in den USA ein Endspurt einsetzt, bevor eine wichtige Kaufprämie auslief.
Ein Streit mit China macht Chips womöglich zu gefährlichen Teilen. Deswegen ist bei Volkswagen Kurzarbeit absehbar. Die ganze Industrie ist mit dem Problem konfrontiert.
Zehn Monate musste Australiens Ministerpräsident auf einen Termin bei Trump warten. Der lief für Albanese dann ziemlich gut. Trumps Groll traf einen anderen.
Pekings Führung legt nun wieder dar, wie sie die angeschlagene heimische Wirtschaft umbauen will und auf welche Industrien sie künftig setzt. Es lohnt, die Planung ernst zu nehmen.
Überall auf der Welt machen Regierungen den Ausstoß von Klimagasen teurer. Ausgerechnet in Europa bekommen nun Politiker, Industrie und Gewerkschaften Zweifel.
Pekings wichtigste Parteikader versammeln sich, um zu beraten, wie das Land sich weiterentwickeln soll. Es geht um technologische Vorherrschaft. Ein konkreter Fokus: Flugtaxis.
Sechs Tage die Woche, sieben bis 19 Uhr: Das sind die Schichten von Feng Tian in einer Chipfabrik in China. Aber immer weniger Chinesen sind bereit, so zu arbeiten. Ein Besuch im Elektronik-Zentrum Kunshan.
Sie sind einer der beliebtesten Straßensnacks Chinas: frisch gegrillte Lammspieße mit Chili und Kreuzkümmel. Und zu Hause ziemlich einfach nachzumachen.
Cheng Li-wun spricht sich für den Dialog mit Peking und gegen höhere Verteidigungsausgaben aus. Nun wurde sie überraschend zur Chefin der größten Oppositionspartei gewählt.
Die Chips des niederländisch-chinesischen Unternehmens sind systemrelevant. Auch deutsche Autohersteller hängen an ihnen. Nach einem politischen Eklat droht ein Lieferstopp.
Mit den neuen Exportregeln Chinas bekommt die deutsche Verteidigungsindustrie bald keine Seltenen Erden mehr aus China. Der oberste Rohstoffbeauftragte des Bundes warnt: Die Tragweite dessen hätten noch nicht alle verstanden.
Eigentlich sollte es bei der Weltklimakonferenz in wenigen Wochen in Brasilien um die Umsetzung von Klimaplänen gehen. Doch viele Staaten haben einfach keine abgegeben.
Trump sendet im Zollstreit mit China Signale der Entspannung: 100-Prozent-Zölle seien „nicht tragbar“ und ein Treffen mit Xi in zwei Wochen geplant. Damit sind neue Gespräche in Sicht.
Xi Jinping weitet die Säuberungen in den Streitkräften aus. Zwei der ranghöchsten Militärs werden aus der Partei entlassen und der Korruption angeklagt.
Politische Krisen und Konjunktursorgen treiben Anleger ins Gold, das neue Rekorde erreicht. Während der Dax nach US-Bankenmeldungen fällt, gehören LVMH und KI-Aktien zu den Gewinnern der Woche.
Ohne Wolfram kein KI-Boom. Almonty zählt zu den wichtigsten Produzenten. Vorstandschef Lewis Black spricht über den Druck der US-Regierung und warum er sie lieber nicht als Anteilseignerin hätte.
Ein Staatsanwalt stellt einen Prozess gegen einen mutmaßlichen Spion ein. Nun überziehen sich Regierung und Opposition in London gegenseitig mit Vorwürfen: Die jeweils andere sei China gegenüber zu nachgiebig.
Indien will kein russisches Öl mehr kaufen, sagt Trump. Neu Delhi bestätigt das nicht, widerspricht aber auch nicht – und Moskau reagiert betont gelassen.
Die Autohersteller zittern vor dem nächsten Halbleiter-Engpass. Dahinter steckt ein Produzent mit chinesischen Eigentümern. In Konzernen wie BMW und VW haben schon Krisenstäbe ihre Arbeit aufgenommen.
Peking bedroht Taiwan nicht nur militärisch. Infiltration halten Fachleute für viel akuter: mit Desinformation, Spionen und Eingriffen in den Wahlkampf der Opposition.
Die USA hielten eine Vormachtstellung im Stillen Ozean. China aber sichert sich mit Geld und Militärhilfe immer mehr Einfluss auf die Inselstaaten, warnen zwei frühere Schweizer Botschafter.
Peking ist der größte Kreditgeber an Schwellen- und Entwicklungsländer. Aber der Boom hat seinen Höhepunkt überschritten. Doch hält China einen wichtigen Hebel, um Abhängigkeiten zu vertiefen.
Was als Woche eines unglaublichen Friedensversprechens im Nahen Osten begann, setzt sich mit wachsenden Konflikten zwischen Peking und Washington fort. Für Deutschland und Europa kann das nur heißen, ihre Neuaufstellung noch rascher und druckvoller voranzutreiben.
Autokraten nutzen Handel als Waffe, westliche Demokratien ringen um Resilienz. Die Eskalation zwischen Washington und Peking bietet Europa Chancen. Es muss seine Rolle neu bestimmen.
Xi Jinping profitiert vom harten Kurs der USA unter Donald Trump. Dem Reich der Mitte eröffneten sich unverhofft ganz neue Chancen, schreibt ein bekannter Geoökonom in seinem neuen Buch.
Ist die Branche hierzulande wettbewerbsfähig? Daran zweifeln viele Unternehmen. Die Bundesregierung will mit einer Mikroelektronik-Strategie das Ruder herumreißen.
In Scharm el-Scheich trat Pakistans Ministerpräsident als Lobredner des US-Präsidenten auf. Mit Schmeicheleien und Rohstoffen hat das Land das Ohr Trumps gewonnen.