Ceta ist unterschrieben
Spitzenvertreter der EU und Kanada haben das Freihandelsabkommen Ceta unterzeichnet. Jetzt soll es so schnell wie möglich in Kraft treten.
Spitzenvertreter der EU und Kanada haben das Freihandelsabkommen Ceta unterzeichnet. Jetzt soll es so schnell wie möglich in Kraft treten.
Protest in letzter Minute: Kurz vor der Unterzeichnung des europäisch-kanadischen Abkommens protestieren 250 Menschen in Brüssel. Der kanadische Premierminister verspätet sich indes.
Hat die Bundesregierung beim Ceta-Abkommen die Auflagen des Verfassungsgerichts nicht ausreichend umgesetzt? Gegner des Freihandelpakts mit Kanada haben einen Eilantrag in Karlsruhe eingereicht – doch dafür dürfte es zu spät sein.
Die EU-Staaten haben den europäisch-kanadischen Handelsvertrag Ceta offiziell gebilligt. Am Sonntag soll das Abkommen bei einem Gipfeltreffen unterzeichnet werden.
Das wallonische Parlament hat dem Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada zugestimmt. Bis zum Abend müssen alle 28 EU-Staaten diesen Schritt machen.
Der deutsche EU-Kommissar klagt über das Gezerre am Ceta-Abkommen mit Kanada: „Ich glaube, dass eine Entflechtung der Kompetenzen dringend nötig ist.“
Die Chancen für einen baldigen Abschluss des Freihandelsabkommens Ceta sind deutlich gestiegen. Derweil treffen sich die Syrien-Verbündeten in Moskau und die Union berät über ihre Marschroute bei der Rente.
Ceta kurz vor dem Ziel - Termin für Unterzeichnung weiterhin offen. Syrien-Verbündete beraten in Moskau - Dreiertreffen der Außenminister. Union berät über Marschroute bei Rente - Internes Treffen.
Voreilig wurde der Ceta-Streit zu einem Menetekel für die Handlungsfähigkeit der EU hochgeredet. In Wahrheit war es nie wahrscheinlich, dass das Abkommen am Widerstand der kleinen Wallonie scheitern würde.
Die Belgier haben sich doch noch geeinigt. Trotzdem kann Ceta weiter scheitern. Auch weil über die EU-Handelspolitik nicht dort entschieden wird, wo es richtig wäre.
Es war ein harter Kampf: Die belgische Regierung hat sich am Donnerstag mit den Regionen über die umstrittenen Punkte bei Ceta geeinigt. In Kanada reagiert man vorsichtig optimistisch.
Auch nach Kanadas Absage verhandeln die belgischen Regionen weiter mit der Zentralregierung über die Zustimmung zum Abkommen der EU. Es gibt Fortschritte, aber weiter strittige Punkte.
Justin Trudeau hat seine Reise nach Brüssel zur Ceta-Unterzeichnung abgesagt. Der Beliebtheit des kanadischen Ministerpräsidenten würde ein Scheitern des Abkommens kaum schaden. Für ihn gibt es wichtigeres.
Weil in Belgien weiter über das Abkommen gestritten wird, hat Kanadas Regierung die Reise zur Unterzeichnung am heutigen Donnerstag abgesagt. Prinzipiell halte man an dem Vertrag aber fest, heißt es.
In Europa dürfte bald immer jemand „dagegen“ sein. Um handlungsfähig zu bleiben, muss die EU aus dem wallonischen Drama lernen – und nicht die Kritiker ausschalten.
Beide Seiten wollen an dem umstrittenen Abkommen festhalten – und es möglicherweise doch noch in den kommenden Tagen unterzeichnen. Doch ein mächtiger Politiker beginnt daran zu zweifeln.
Belgien kann dem Handelsabkommen der EU mit Kanada nicht zustimmen. Der Premierminister macht den Vertretern der Region Wallonien schwere Vorwürfe.
Belgien kann dem Handelsabkommen der EU mit Kanada nicht zustimmen. Die Regionen hätten sich nicht einigen können, teilte der Premierminister mit. Wie reagiert die EU?
Scheitert das Handelsabkommen mit Kanada? Nicht nur die EU, auch Sigmar Gabriel hat Fehler im Vorfeld gemacht. Es ist ein Armutszeugnis der Europäer.
Ein letztes Krisentreffen am Nachmittag soll Walloniens Blockade lösen, damit Ceta unterzeichnet werden kann. Vor diesem bleibt der Parlamentspräsident der belgischen Provinz aber hart.
EU-Ratspräsident Tusk, Kommissionschef Juncker und Belgiens Premier Michel wollen klären, ob Belgien Ceta zustimmt. Audi muss in Amerika seine Rückrufpläne vorlegen.
Die wallonische Regionalregierung will über das Freihandelsabkommen Ceta nachverhandeln. Jetzt hat die EU eine Frist gesetzt.
Wallonien stellt sich gegen das Freihandelsabkommen mit Ceta – als einzige Region innerhalb der EU. Jetzt beschwert sich der Regierungschef über den Druck, den die EU auf ihn ausübt.
EU-Parlamentspräsident Schulz hat am Samstag versucht, das Freihandelsabkommen mit Kanada zu retten. Er zeigt sich zuversichtlich. Ungewiss ist, ob eine innerbelgische Einigung bis nächsten Donnerstag gelingt, wenn Ceta unterzeichnet werden soll.
Wallonien hält das Freihandelsabkommen mit Kanada auf. Doch die Südbelgier sind nicht allein. Die Kritik hat tiefere Gründe. Und hat auch mit Donald Trump zu tun.
Wie hoch sind die Chancen, dass Ceta doch noch unterzeichnet wird? Nach dem Treffen mit EU-Parlamentspräsident Schulz spielt die kanadische Handelsministerin den Ball zu den Europäern.
Der Ruf der EU als verlässlicher Handelspartner ist beschädigt. Kein Wunder, dass die Briten ihre Handelspolitik wieder in eigene Hände nehmen wollen.
Ceta steht auf der Kippe. Die EU-Kommission macht dafür auch SPD-Chef Sigmar Gabriel verantwortlich. Der wiederum nimmt für sich in Anspruch, er habe die Verhandlungen vor dem Scheitern bewahrt.
Das Freihandelsabkommen Ceta steht vor dem Scheitern. Schuld ist eine kleine Region in Belgien. Warum stellt sie sich so stur?
Kanadas Handelsministerin hat ihren Rückflug verschoben, EU-Parlamentspräsident Schulz bittet am frühen Morgen zum Gespräch. Das Abkommen soll um keinen Preis scheitern.
Seit sieben Jahren verhandeln die Kanadier vergeblich mit der EU um das Freihandelsabkommen Ceta. Die Europäer haben sich dabei nicht um die Befindlichkeiten der Kanadier geschert – jetzt kommt die Quittung. Ein Kommentar.
Nach Protesten von Wallonien hat die kanadische Handelsministerin die Ceta-Verhandlungen vorläufig abgebrochen und ist aus Brüssel abgereist. Ein Scheitern rückt näher.
Die belgische Region Wallonien stemmt sich weiter gegen Ceta. Auch einen Kompromissvorschlag lehnte sie ab. Belgien will jetzt direkt mit Kanada reden.
Der Bundestag entscheidet über die Reform des Bundesnachrichtendienstes und die Flexirente. Und auf dem EU-Gipfel ringen die Staats- und Regierungschef um eine Einigung über Ceta. Doch einer stellt sich quer.
Europas Verlässlichkeit als Handelspartner schwindet, wenn Regionen de facto ein Veto gegen Entscheidungen der EU einlegen können – so wie beim Handelsabkommen mit Kanada.
Eigentlich wollten die EU-Handelsminister nun das Ceta-Handelsabkommen auf den Weg bringen. Daraus ist nichts geworden. Und nun?