Deutschland sollte interventionsfähig sein
Bleiben die Europäer untätig, werden in ihrer Nachbarschaft bald jene Mächte kalt den Ton angeben, die Europas Werten und Lebensinteressen feindselig gesinnt sind. Ein Gastbeitrag.
Bleiben die Europäer untätig, werden in ihrer Nachbarschaft bald jene Mächte kalt den Ton angeben, die Europas Werten und Lebensinteressen feindselig gesinnt sind. Ein Gastbeitrag.
Nach der von einem Bundeswehr-Labor nachgewiesenen Vergiftung des Kreml-Kritikers Alexej Nawalnyj fordern sowohl die Nato als auch die EU-Kommission Aufklärung. Die russische Botschaft in Berlin warnt die Bundesregierung unterdessen vor einer „Politisierung“ des Falls.
Aus dem Kreml oder nicht – die Feststellung von Nowitschok im Körper von Putins wichtigstem Widersacher ist ein weiterer Hinweis auf eine Verantwortlichkeit ranghoher, mächtiger Russen.
Ein Bundeswehrlabor hat bestätigt, dass Alexej Nawalnyj mit einem chemischen Kampfstoff vergiftet wurde. Deutschland hat keine Wahl: Es muss in Europa weitere Schritte gegen Russland durchsetzen.
Ein Geschwader der Luftwaffe hat das Kommando auf der estnischen Luftwaffenbasis Ämari übernommen. Für den Einsatz werden bis zu sechs Kampfflugzeuge stationiert.
Die EU-Verteidigungsminister beraten nach dem Umsturz in Mali über die dortigen Einsätze. Nach Informationen der F.A.Z. wurden zwei Putschisten in Deutschland ausgebildet. Dies stand jedoch in keinem Verhältnis zur EU-Ausbildungsmission.
Afghanistan wartet auf Friedensverhandlungen, doch das Land kommt nicht zur Ruhe. Nun reklamieren die Taliban einen Anschlag für sich – nur wenige Kilometer vom größten Stützpunkt der Bundeswehr entfernt.
Deutsch-französische Spitzentreffen in der Sommerresidenz des französischen Präsidenten haben Seltenheitswert. Doch beim Treffen von Macron und Merkel ging es um weit mehr als Symbolik
In den vergangenen Jahren behinderten Pannen manchen offiziellen Flug. Ein fabrikneuer A350 soll jetzt Abhilfe schaffen.
Die Lufthansa-Flugschule Bremen hat wegen der Corona-Krise ihre Pilotenausbildung ausgesetzt. Die Beschäftigten fürchten nun, dass die Bundeswehr mit einer folgenschweren Entscheidung der Einrichtung den Todesstoß versetzt.
Ob zum Arsenal der Bundeswehr auch waffenfähige Drohnen gehören sollten, ist eine Frage für die Politik. Das Völker- und Verfassungsrecht beantworten sie weder in die eine noch in die andere Richtung. Eine Replik.
Weil sich im Schwarzwald zwei Kinder auf dem Pausenhof auf Türkisch unterhielten, erhielten sie eine Strafarbeit. Die Eltern gehen dagegen vor. Der Streit ist so verfahren, dass er vor einem Verwaltungsgericht enden könnte.
Die Flugbereitschaft der Bundeswehr ist wichtig, weil sie Politiker von A nach B bringt. Aber oft sind die Maschinen in der Luft, ohne dass ein Passagier an Bord ist. Die Grünen wollen, dass sich das ändert.
Der Cyberangriff trifft die Firma, die auch für den Fahrdienst des Bundestags zuständig ist. Hacker könnten dabei sensible Daten von Militärs und Abgeordneten erbeutet haben.
Sechs Kampfflugzeuge, Tanker und bis zu 180 Soldaten – zwei Wochen lang kommt die israelische Luftwaffe nach Deutschland.
Amerika will seine Militärpräsenz in Afghanistan bis Ende November deutlich reduzieren – auf insgesamt unter 5000 Mann. Für die Bundeswehr und ihr Engagement für den Nato-Ausbildungseinsatz soll sich dadurch vorerst nichts ändern.
In Deutschland wird darüber gestritten, ob die Bundeswehr bewaffnungsfähige Drohnen erhalten sollte. Rechtlich spricht nichts dagegen. Möglicherweise gibt es sogar eine gesetzliche Pflicht zur Drohne. Ein Gastbeitrag.
Bevor die Pandemie Europa erfasste, sangen die Soldaten des Verbands gemeinsam das Deutschlandlied und die Marseillaise. Nun kämpfen sie an verschiedenen Fronten gegen das Virus.
Karl-Theodor zu Guttenberg hat noch immer einen guten Draht zur Kanzlerin. Das wurde im Zuge der Wirecard-Affäre deutlich. Arbeitet der frühere Verteidigungsminister an seiner Rückkehr oder hat er sich endgültig die Finger verbrannt?
Bei der verheerenden Explosion in der libanesischen Hauptstadt Beirut ist auch eine Mitarbeiterin der deutschen Botschaft getötet worden. Außenminister Maas zeigte sich bestürzt: „Unsere schlimmste Befürchtung hat sich bestätigt.“
Der Borkenkäfer knabbert sich immer stärker durch den Wald – und Förster müssen teilweise machtlos mitansehen, wie ein Baum nach dem anderen abstirbt. Genug, sagt die Forstkammer in Stuttgart, und ruft nach der Bundeswehr. Die ist andernorts schon im Einsatz.
Am Samstag demonstrierten in Berlin rund 20.000 Menschen gegen die Corona-Maßnahmen. Der Physiker Christian Kähler von der Universität der Bundeswehr erklärt, warum er das Infektionsrisiko auf Kundgebungen als hoch einschätzt.
Die Verteidigungsministerin will einen neuen Freiwilligendienst auf die Beine stellen. Bei dem bisherigen gehen die Bewerberzahlen zurück.
Der neue Großaktionär Walewski will das Kontrollgremium des Waffenherstellers mit seinem Vertrauten besetzen. Am bisherigen Vorstandschef Bodo Koch hält der neue Hausherr bislang noch fest.
Südöstlich von Regensburg wurde eine weitere Coronateststation errichtet. In den benachbarten Orten Dingolfing und Mamming sind bereits zwei Teststationen in Betrieb. Der Drive-In soll die beiden anderen Stationen in der Gegend entlasten.
Bayerische Politiker sehen durch die Truppenabzugspläne eine deutliche Belastung für das transatlantische Verhältnis. Die FDP-Politikerin Strack-Zimmermann wirft dem amerikanischen Präsidenten eine „Kamikaze-Aktion“ vor.
Seit dem Ende der Wehrpflicht hat sich das Verhältnis zwischen Gesellschaft und Bundeswehr verschlechtert. Kramp-Karrenbauer hält mit einem neuen Freiwilligendienst dagegen. Das Gejammer der Kritiker sollte sie auf ihrem Weg nur bestärken.
Lange war Homosexualität in der Bundeswehr ein Tabu. Nun will Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer betroffene Soldaten rehabilitieren – und bekommt breite Unterstützung von der Opposition.
Mit einem neuen Freiwilligendienst will Annegret Kramp-Karrenbauer Männer und Frauen für den Heimatschutz gewinnen. Es sei „eine lukrative Möglichkeit“ sich für die Gesellschaft zu engagieren, bewirbt ihr Ministerium das Modell.
Der Mitarbeiter im Bereich „Social Media“ des Verteidigungsministeriums hat Beiträgen eines Anhängers der „Identitären Bewegung“ Likes gegeben. Das kann als politische Aussage gedeutet werden.
ZDFneo hat eine Serie über den Ausbruch einer Seuche gedreht, die wirkt, als hätten rechte Verschwörungstheoretiker sie mitgeschrieben: In „Sløborn“ ist der Teufel los.
Das G36-Gewehr der Bundeswehr sollte einmal rasch ersetzt werden, weil es Mängel aufwies. Das ist lange her. Der Auswahlprozess für ein neues Gewehr läuft immer noch.
Inzwischen dienen 22.700 Frauen in der Bundeswehr. Doch in den hohen Sphären der goldenen Schulterklappen sind die Männer weiterhin unter sich. Das hat auch mit langen Karrierewegen zu tun.
Die Luxemburger Finanzholding CDE darf nach Zustimmung des Bundeswirtschaftsministeriums die Mehrheit des Waffenherstellers Heckler & Koch übernehmen.
Ein Krieg schuf das wilhelminische Kaiserreich: Das Militärhistorische Museum in Dresden zeigt den deutsch- französischen Waffengang von 1870/71 als Weichenstellung der europäischen Geschichte.
Bei der Bundeswehr sind große Mengen an Patronen abhanden gekommen. Ihr Verbleib ist ungeklärt. Bei der Spezialeinheit KSK gingen zudem 62 Kilogramm Sprengstoff verloren.