Das Internet war nie ein unschuldiger Ort
Wolfgang Ullrich zeigt, wie rechte Netzwerke mit Memes die Politik kapern – und warum Gegenwehr mehr erfordert als nur gute Parodien.
Auf der CPAC-Konferenz huldigen sie Donald Trump – Irankrieg hin oder her. Trotzdem kommt der Präsident dieses Jahr nicht.
Allgemeine Informationen zu J. D. Vance
James David „J. D.“ Vance vertritt den Bundestaat Ohio im US-Senat und wurde von Donald Trump 2024 als Kandidat für das Amt des Vizepräsidenten bei seiner US-Präsidentschaftskampagne ernannt. Vance wurde 1984 in der Stadt Middletown in Ohio geboren und studierte an der Ohio State University und der Yale Law School. Er erlangte einen Bachelorabschluss in Politikwissenschaft und Philosophie und einen Juris Doctor. Nach seinem Studium war Vance als Rechtsanwalt und Unternehmer tätig.
Politische Karriere
Politisch trat Vance erstmals durch sein Buch Hillbilly-Elegie in Erscheinung, das sich autobiografisch mit den Lebensumständen der ländlichen US-Bevölkerung auseinandersetzt. Rund um die Veröffentlichung übte er scharfe Kritik an Donald Trump. Vance kandidierte 2022 für einen Sitz im US-Senat im Bundestaat Ohio und konnte die Wahl für sich entscheiden. Am 15. Juli 2024 nominierte Donald Trump ihn als Vizepräsidentschaftskandidaten für seine Kampagne für die US-Präsidentschaftswahlen 2024.
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Trump erhöht den Druck auf Teheran mit zusätzlichen amerikanischen Soldaten. In Iran heißt es, die sollten ruhig kommen.
Der US-Präsident sagt, die USA führten Gespräche mit „dem Anführer“ von Iran. Teheran dementiert. Aber es schlägt die Tür nicht zu.
Vor den Kongresswahlen setzt Trump den Mehrheitsführer im Senat unter Druck, das Wahlrecht zu ändern. Doch John Thune zieht eine rote Linie.
Ungarn zählt keine zehn Millionen Einwohner. Trotzdem ist es Ministerpräsident Viktor Orbán gelungen, sein kleines Land zu einem internationalen Player zu machen. Wie hat er das geschafft?
Der amerikanische Präsident kritisiert seine Verbündeten für fehlende Hilfsbereitschaft im Nahen Osten. Ein öffentlicher Streit mit China scheint zunächst abgewendet.
Wo genau liegen die Grenzen der Meinungsfreiheit, von der so gern behauptet wird, dass sie am Ende sei? Ronen Steinke legt sein glänzendes und unterhaltsames Buch „Meinungsfreiheit“ als Quiz an und fragt seine Leser.
Sadismus, Sehnsucht nach einem Führer und toxische Männlichkeit: Der Soziologe Alexander Yendell über die psychologischen Kräfte hinter der Faszination für Krieg.
Der amerikanische Präsident deutet einen Plan für ein Ende des Irankriegs an. Das US-Militär sei dem Zeitplan weit voraus. Doch seine Botschaft ist widersprüchlich.
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Nicht nur Merz atmet auf: Plötzlich findet der US-Präsident doch keinen Gefallen mehr an einem iranischen Bürgerkrieg zwischen ethnischen Milizen. Woher der Sinneswandel?
Das Digitalgesetz der EU, der „Digital Services Act“, greifen manche Kritiker als vermeintliches Instrument der Zensur an. Von Zensur zu sprechen, ist aber Unsinn. Das Gesetz sichert die Meinungsfreiheit.
Zwei Lager in Donald Trumps MAGA-Bewegung stehen sich nach dem Angriff auf Iran unversöhnlich gegenüber. Die einen preisen seinen Patriotismus. Die anderen fühlen sich für dumm verkauft.
Mit dem Krieg gegen Iran ist der Präsident endgültig zum Interventionisten geworden. Für sein Vermächtnis nimmt er innen- und außenpolitisch große Risiken in Kauf.
Ein Rentner beleidigt den Kanzler – prompt ermittelt die Polizei. Der Fall wirft wieder einmal die Frage nach den Grenzen des Sagbaren auf. Gehören sämtliche Beleidigungsdelikte auf den Prüfstand?
Unter Donald Trump erlebt die Monroe-Doktrin ein Comeback zur Legitimation US-amerikanischer Hegemonie. Dabei hatte sie auch immer eine antiimperiale Seite.
Nachdem Vizepräsident J. D. Vance schon in Italien war, könnte auch US-Präsident Donald Trump den Olympischen Spielen einen Besuch abstatten. Das hängt auch vom Abschneiden der Eishockey-Auswahl ab.
Bei Caren Miosga sind sich alle einig, dass Europa unabhängiger werden muss. Doch geht es der Moderatorin dann nur noch um nukleare Abschreckung.
Auf der Sicherheitskonferenz drehte es sich um das große Ganze: Wie steht es um die transatlantischen Beziehungen? Wie kann Europa unabhängiger werden? Und was folgt aus all den Reden und Ansagen?
Dmitri Alperovitch ist Tech-Unternehmer und überzeugt: Das Rennen um die Künstliche Intelligenz haben die Europäer schon verloren. Bei einer anderen Technologie sieht er jedoch große Chancen.
Für seine Rede auf der Sicherheitskonferenz erhielt Marco Rubio erleichterten Applaus, weil er die USA ein „Kind Europas“ genannt hatte. Rubios verkürztes Bild der transatlantischen Beziehungen muss Europa trotzdem beunruhigen.
In München übt der US-Außenminister harte Kritik an Freihandel, Klimaschutz und den UN. Über Grönland verliert er kein Wort, stattdessen ruft er zu westlicher Dominanz auf. Amerika will eine andere NATO.
Die Rede des US-Außenministers wird bei der Sicherheitskonferenz mit Erleichterung aufgenommen. Dabei macht Marco Rubio deutlich, wie weit sich das amerikanische Denken vom europäischen entfernt hat.
Marco Rubio ist so ziemlich der Einzige, auf den sich Europa in Washington noch verlassen kann. Nun spricht er bei der Münchner Sicherheitskonferenz.
Der Kanzler eröffnet die Sicherheitskonferenz mit dem Thema, das in den kommenden Tagen im Fokus steht: Was ist von den Beziehungen zu den USA noch zu retten?
Harsche Worte richtete J.D. Vance auf der vergangenen Sicherheitskonferenz an die Europäer. Im Frankfurter Forum Demokratie rät Historiker Andreas Rödder, den Amerikanern in diesem Jahr genau zuzuhören, und mahnt zu Selbstkritik.
Nach dem amerikanischen Eklat im vergangenen Jahr richten sich die Blicke nun auf Außenminister Rubio. Was ist von der Münchner Sicherheitskonferenz zu erwarten?
Am Freitag beginnt die 62. Münchner Sicherheitskonferenz. Wir sprechen über die angeschlagenen transatlantischen Beziehungen und die Situation in der Ukraine.
Trumps Amerika zwingt die EU zu militärischer Eigenständigkeit. Doch ausgerechnet jetzt droht das größte europäische Rüstungsprojekt zu scheitern – der gemeinsame Kampfjet FCAS.
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Auf der Münchner Sicherheitskonferenz dürfte um das transatlantische Verhältnis gerungen werden. Konferenzchef Ischinger sieht die Europäer vor einer großen Aufgabe.
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Donald Trump teilt ein Video, das Michelle und Barack Obama als Affen darstellte. Später rudert das Weiße Haus zurück, Trump selbst will „keinen Fehler“ gemacht haben. Alles nicht so schlimm?
Die ersten dezentralen Winterspiele werden von politischen Spannungen geprägt. Doch Olympia „Made in Italy“ könnte zum nachhaltigen Gegenmodell zu Sotschi und Peking werden.
Öl, Lithium, Seltene Erden: Mit seiner in der Nacht verkündeten Rohstoffinitiative FORGE will Washington einen Block gegen China schmieden. Im Mittelpunkt stehen dabei die Länder Lateinamerikas.
Im Süden Amerikas dominiert die Narcoästhetik, wo man auch hinsieht, im Norden wächst die irrsinnige Bewegung der Looksmaxxer. Über Schönheit als Mittel zur Macht im Jahr 2026.