„Ein historisches Kapitel geht zu Ende“
Das Camp Marmal der Bundeswehr im Norden Afghanistans ist geräumt. Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer würdigt den Einsatz der Soldaten – und verspricht eine kritische Aufarbeitung.
Das Camp Marmal der Bundeswehr im Norden Afghanistans ist geräumt. Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer würdigt den Einsatz der Soldaten – und verspricht eine kritische Aufarbeitung.
Die Unruhe über Rechtsextremisten in Sicherheitsbehörden wächst. Dirk Laabs hat ein Buch über sie geschrieben. Es liest sich so beruhigend wie eine Krebsdiagnose.
Die Verteidigungsministerin will über eine Neuausrichtung der MINUSMA-Mission sprechen und verteidigt zugleich den Einsatz. Der Verteidigungsausschuss tritt zu einer Sondersitzung zusammen.
Beim Treffen der Anti-IS-Allianz in Rom ruft der amerikanische Außenminister Blinken dazu auf, im Kampf gegen den IS nicht nachzulassen. Außenminister Maas versichert, man werde den Terroristen „keinen Fußbreit“ nachgeben.
Über die Hintergründe des Selbstmordanschlags in Mali am Freitag ist laut Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer noch nichts bekannt. In der Region operierten jedoch der IS und eine Al-Qaida-nahe Gruppe.
Die in Mali verletzten Blauhelm-Soldaten sind wieder zurück in Deutschland und werden nun medizinisch behandelt. Doch die politische Aufarbeitung geht jetzt erst los.
Der Anschlag in Mali und der Messerangriff in Würzburg beschäftigen Deutschland. Armin Laschet, Annalena Baerbock und Olaf Scholz müssen vor allem andere Fragen beantworten.
Die Bundeswehr hat mehrere Soldaten ausgeflogen, die in Mali bei einem Selbstmordanschlag zum Teil schwer verletzt wurden. Derweil fordert Gregor Gysi den Abzug der Bundeswehr. Die Union wendet sich dagegen.
In Mali sind bei einem Anschlag zwölf Bundeswehrsoldaten verwundet worden. Sie gehören zur UN-Truppe Minusma. Im Norden des Landes sind islamische Terrorgruppen aktiv.
Der Angriff auf deutsche Soldaten zeigt, dass über den Mali-Einsatz anders diskutiert werden muss. Paris hat wegen der instabilen Lage schon Konsequenzen gezogen.
Bei einem Anschlag in Mali werden zwölf deutsche Soldaten verwundet. Ist der Versuch, das nordafrikanische Land zu stabilisieren, zum Scheitern verurteilt?
Seit 1999 ist die Bundeswehr im Kosovo im Einsatz, seit 2006 vor der Levante. Ein Ende ist nicht in Sicht. Der Bundestag stimmt dafür, die Missionen fortzuführen.
Deutschland ist in der EU das stärkste und wichtigste Mitgliedsland. Doch über die Herausforderungen für die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik wird im Bundestagswahlkampf von den Parteien kaum debattiert. Das muss sich ändern. Ein Gastbeitrag
Verbrechen müssen selbstverständlich aufgeklärt werden. Spezialeinheiten werden aber stets einen besonderen Zusammenhalt pflegen. Das sollten sich die Deutschen klarmachen.
Die Linke beschließt auf ihrem Parteitag das Programm für die Bundestagswahl – und versucht, dabei ein Bild der Geschlossenheit abzugeben. Mit der ist es aber nicht allzu weit her.
Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer will die Rettungskette für verwundete Soldaten verstärken. Deutschlands weiteres Engagement im Land knüpft sie an Bedingungen.
Afghanen, die der Bundeswehr ab 2013 bei ihrem Einsatz in Afghanistan geholfen haben, sollen laut Innenminister Horst Seehofer nach Deutschland einreisen können. Denn ihnen droht erhöhte Gefahr durch die Taliban.
Angesichts neuer sicherheitspolitischer Herausforderungen müssten Deutschland und die Bundeswehr mehr Verantwortung übernehmen, glaubt Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer. Auch militärisch.
Bundeswehrsoldaten stehen im Verdacht, sich bei einem Nato-Einsatz in Litauen der sexuellen Nötigung und Beleidigung schuldig gemacht zu haben. Auch Munition fehlt. Das Verteidigungsministerium prüft ihre fristlose Entlassung.
Nach der Landung eines Greenpeace-Aktivisten auf dem EM-Spielfeld in München hagelt es Kritik und Fragen nach der Sicherheit im Stadion. Der Pilot selbst hat bei der Aktion wohl großes Glück gehabt.
Brigadegeneral Ansgar Meyer hatte in seiner langen Karriere mit dem KSK lange nichts zu tun. Dennoch übernimmt er nun den Eliteverband. Oder gerade deshalb.
Warum hielt Franco A. die Identität als Flüchtling über 15 Monate aufrecht, wenn es ihm angeblich nur um die Aufdeckung von Missständen ging ? Im Prozess vor dem Oberlandesgericht Frankfurt hat er zwar viel gesagt – aber die zentralen Fragen bleiben offen.
Rechtsextreme und antisemitische Lieder sowie ein sexueller Übergriff: Eine exzessive Feier deutscher Panzergrenadiere belastet die deutschen Streitkräfte. Die FDP spricht von „Blödmännern“.
Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat ihr Urteil über den skandalgeplagten Eliteverband gesprochen: Sie will das KSK erhalten. Neuer Chef wird der letzte deutsche Kommandeur in Afghanistan.
Sjoeke Nüsken gelingt im Schnellkurs die Entwicklung vom vielversprechenden Talent zur unverzichtbaren Stammspielerin bei der Eintracht. Jetzt steht sie wieder mit der Nationalmannschaft auf dem Feld.
Im Wahlprogramm der Grünen wird die Möglichkeit, Drohnen für die Bundeswehr anzuschaffen, nicht ausgeschlossen. Der Polizei aber sollen keine weiteren Befugnisse zugebilligt werden.
CDU-Chef Armin Laschet fordert, Deutschland müsse in Afrika und rund um das Mittelmeer mehr tun. Auch sollten künftig– wie von den Nato-Partnern vereinbart – zwei Prozent der Wirtschaftsleistung in das Militärbudget fließen.
In Paris ist die Ankündigung Macrons, die Operation „Barkhane“ in Mali zu beenden, positiv aufgenommen worden. Folgen für die Präsenz der Bundeswehr im Sahel-Gebiet erwartet man in Berlin nicht.
Die Bundeswehr habe den Auftrag des Parlaments in Afghanistan erfüllt, sagt die Verteidigungsministerin. Beim „Nation-Building“ hapere es noch. Kommandeuren versprach sie Anstrengungen für eine verlässliche Finanzierung.
Die Vergabekammer des Bundes hält die Auftragsvergabe für ein neues Sturmgewehr für die Bundeswehr an Heckler und Koch für gerechtfertigt. Der Nachprüfauftrag des unterlegenen Herstellers wurde damit zurückgewiesen.
Mit der Ankunft weiterer 2000 Afghanen wird im Juli gerechnet. Den Mitarbeitern der Bundeswehr und anderer deutscher Organisationen droht Gefahr, weil sie von den Taliban als Unterstützer eines militärischen Besatzungsregimes angesehen werden.
Frankreichs Präsident Macron will einen Großteil der französischen Soldaten aus Mali abziehen. Er kündigte einen detaillierten Zeitplan an. Die Form der Präsenz sei nicht mehr „dem Geschehen angemessen“.
Eva Högl sieht das Kommando Spezialkräfte für die Zukunft gut aufgestellt. Aber sie ist besorgt, dass die Bundeswehr in anderen Einheiten auf weitere rechtsextreme Verdachtsfälle stoßen könnte.
Das Verteidigungsministerium sieht die Spezialeinheit kurz vor dem Ende ihres Reformprozesses. Ein rechtsextremes Netzwerk sei nicht erkannt worden; wohl aber rund 50 Verdachtsfälle im Zusammenhang mit Rechtsextremismus und Reichsbürgertum.
Mustafa Alizai hat in Afghanistan als Ortshelfer für die Bundeswehr gearbeitet. Jetzt lebt er mit seiner Familie in ständiger Furcht vor Racheakten der Taliban. Von Deutschland fühlt er sich im Stich gelassen.
Mali verliert einen wichtigen Verbündeten im Kampf gegen den islamistischen Terrorismus. Nach dem Militärputsch hat Frankreich die gemeinsamen Militäraktionen ausgesetzt. Präsident Macron erwägt einen Truppenabzug.