Frankreichs Dilemma in Mali
Mali verliert einen wichtigen Verbündeten im Kampf gegen den islamistischen Terrorismus. Nach dem Militärputsch hat Frankreich die gemeinsamen Militäraktionen ausgesetzt. Präsident Macron erwägt einen Truppenabzug.
Mali verliert einen wichtigen Verbündeten im Kampf gegen den islamistischen Terrorismus. Nach dem Militärputsch hat Frankreich die gemeinsamen Militäraktionen ausgesetzt. Präsident Macron erwägt einen Truppenabzug.
Die Lage in Mali ist nicht gut, die Bundeswehr soll trotzdem bleiben. Wieder zeigt sich, dass Probleme in Entwicklungsländern nur schwer militärisch zu lösen sind.
Die Klage gegen den Waffenhersteller Heckler & Koch ist ein weiterer Punkt im Streit um den prestigeträchtigen Bundeswehr-Großauftrag.
Bei den Grünen flammt nach Habecks Äußerungen in der Ukraine ein uralter Konflikt wieder auf. In den neunziger Jahren fanden auch die Pazifisten die Greuel in Bosnien abscheulich, aber intervenieren wollten sie nicht.
Wo wollen sich Nicht-Akademiker am liebsten bewerben? Eine Umfrage zum Thema fördert Überraschungen zutage: Ganz oben rangiert die Bundeswehr, auch eine ganze Reihe an Autoherstellern schneidet gut ab.
Die Bundeswehr ist in Mali an einem UN-Stabilisierungseinsatz sowie an einer EU-Ausbildungsmission beteiligt. Laut Kanzlerin Merkel soll sich das nach dem Putsch im Krisenland nicht ändern – auch aufgrund der geplanten Wahlen.
Wenige Monate vor der Wahl legt sich die Verteidigungsministerin mit den Abgeordneten an. In der SPD heißt es gar, man sähe es „mit Unbehagen“, wenn sie nach der Wahl für die Truppe zuständig bliebe.
Das Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr in Calw steht unter Beobachtung. Die 2. Kompanie wurde aufgelöst, das droht noch immer dem gesamten Verband. Doch ein Besuch bei der Truppe und deren Berichte zeigen: Sie wird gebraucht.
Am Oberlandesgericht Frankfurt erzählt Franco A., wie er sich eine Existenz als Flüchtling aufbaute und trotzdem weiter als Oberleutnant bei der Bundeswehr arbeitete. Und wie war das mit der Waffe?
Soldat Franco A., der sich als Flüchtling ausgab und einen Anschlag geplant haben soll, inszeniert sich zum Prozessauftakt als treuer Staatsdiener. Seine Anwälte zerren die Asylpolitik der vergangenen Jahre vor Gericht.
Der Prozess gegen den suspendierten Oberleutnant Franco A. hat in Frankfurt begonnen. Der Medienauflauf scheint dem Mann, der schwere Anschläge geplant haben soll, zu gefallen. Seine Verteidiger werden die Strategie fahren, alle Vorwürfe seien ausgedacht.
Ein Soldat gibt sich als Flüchtling aus und soll Sprengstoff gehortet haben, um einen Anschlag zu verüben. Was ihm die Anklage vorwirft – und wieso es Zweifel daran gibt.
Ein EU-Impfzertifikat soll Geimpften das Reisen von Juni an erleichtern. Die Spannungen um Besitzansprüche an der Arktis steigen. Und in Frankfurt beginnt der Prozess gegen Franco A. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Der suspendierte Bundeswehroffizier Franco A. bestreitet, Anschläge geplant zu haben. Vor dem Frankfurter Oberlandesgericht wird ihm der Prozess gemacht.
Der Streit ums Sturmgewehr ist zu einer juristischen Schlammschlacht geworden. Wer sind diese Büchsenmacher aus Thüringen, die den Traditionslieferanten Heckler & Koch herausgefordert haben? Ein Besuch.
Die Bundeswehr in Afghanistan rüstet sich für die letzte Phase des Abzuges vom Hindukusch.
Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer plant wenige Monate vor der Wahl die Neuausrichtung der Bundeswehr. Sie soll effektiver werden. Koalitionspartner und Opposition ärgern sich.
Allen Abzugsbeschlüssen zum Trotz: Deutschland und seine Partner müssen sich auch in Zukunft weiter um Afghanistan kümmern, sagt Norbert Röttgen, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Bundestags. Wir fragen nach.
Vor dem Ende des Bundeswehr-Einsatzes in Afghanistan suchen 80 Prozent der einheimischen Mitarbeiter in Deutschland Schutz. Über ihre Aufnahme müssen nun offizielle Stellen entscheiden.
Die Zahl der Verdachtsfälle von rechtsextremen Soldaten liege im vierstelligen Bereich, teilt der Bundeswehrverband mit. Dessen Chef hält den Anteil für überschaubar.
Bei einem mutmaßlichen Anschlag auf eine Moschee nahe der afghanischen Hauptstadt Kabul sind mindestens zwölf Menschen getötet worden. Mindestens 15 Menschen wurden verletzt. Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat.
Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) findet keinen Weg aus der Misere um den G36-Nachfolger. Stattdessen duckt sie sich weg. Fehlorganisation und Unfähigkeit beim Beschaffungswesen bleiben.
Die Hamburger Bundeswehr-Universität soll zum militärischen Sicherheitsbereich werden. Kritiker wehren sich gegen den Einschnitt in die akademische Freiheit.
Zwanzig Jahre lang wurde von Fortschritten geredet, wo keine waren. Deutsche Soldaten haben Großes geleistet, aber wenig erreicht.
Joana Cotar und Joachim Wundrak wollen als AfD-Spitzenduo in den Wahlkampf ziehen – und sich gegen das bekanntere Duo Weidel und Chrupalla durchsetzen. Beim Nominierungsparteitag in Frankfurt müssen die beiden noch zueinander finden.
Willi Steuls Liebe gilt Afghanistan. Präsident Ghani ist sein Freund, andere wurden umgebracht. Wenn unser Autor jetzt hört, Deutschland werde die Afghanen nicht allein lassen, fehlt ihm der Glaube. Ein Gastbeitrag.
Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer will die Führung der Streitkräfte reformieren. Die SPD beklagt „Gerüchte und Halbinformationen.“
Strafverfolger haben auf Anordnung des Tübinger Amtsgerichts Handy und Computer von KSK-Kommandeur Kreitmayr beschlagnahmt. Neben einem Wehrdisziplinarverfahren droht dem Offizier nun auch eine zivile Verurteilung.
In Indien sterben Tausende Menschen an Corona. Der Familienvater Bahadur Singh Verma liegt selbst in einem Krankenbett. „Ich habe den Tod vor Augen gehabt“, sagt er. Nun schwappt die zweite Welle von den Metropolen ins Land hinein.
Das Gewaltniveau in Afghanistan ist unverändert hoch. Die Bundeswehr beginnt unterdessen mit dem Abzug. In einem vertraulichen Dokument zeichnet das Verteidigungsministerium ein düsteres Bild der Sicherheitslage.
Vor 20 Jahren regierten in Afghanistan die Taliban, bald tun sie das vermutlich wieder. Denn am 1. Mai beginnt der NATO-Truppenabzug. War der Einsatz der Bundeswehr umsonst? Das fragen wir Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer.
In Südthüringen entscheidet die CDU über Hans-Georg Maaßens Bundestag-Kandidatur. Das Bundesverfassungsgericht kritisiert das Klimaschutzgesetz. Und Deutschland stellt einen neuen Impfrekord auf. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Außenminister Maas signalisiert in Kabul, dass Berlin nach dem Bundeswehr-Abzug im Land aktiv bleiben will. Für das Engagement deutet er aber Bedingungen an.
Kurz vor Beginn des Abzugs der Bundeswehr reist der deutsche Außenminister nach Kabul. Er verspricht Hilfe für die Zeit nach der militärischen Präsenz und will die stockenden Friedensverhandlungen mit den Taliban unterstützen.